Kräuter-Wanderung: 6.8.2008:
Auf dem Felsenweg zum Feldsee


Feldsee mit Felsen Mindestens einmal im Jahr zieht es mich ins Feldberg-Gebiet.

Dieses Mal wollte ich endlich mal wieder auf dem Felsenweg wandern, denn der musste schon geraume Zeit auf mich warten. Dabei ist der Felsenweg eine der schönsten Strecken im Bereich des Feldbergs.

Vom Felsenweg aus geht es zum Feldsee, den man kaum oft genug besuchen kann.

Ich freue mich auf die altvertrauten Schwarzwaldpflanzen des Spätsommers und hoffe auf die eine oder andere neu entdeckte Pflanze.

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Meine Tour beginnt mal wieder in Rinken.

Manch ein Schwarzwald-Fan mag sich fragen, warum ich mich immer von hinten an den Feldberg anpirsche, denn von Rinken aus nähert man sich dem Feldberg von der steileren und schwächer besuchten Nordseite.

Dieser bevorzugte Ausgangspunkt meiner Wanderungen hat für mich einen ganz simplen, praktischen Grund.

Ich wandere ja meistens an Wochentagen, um den Wochenend-Trubel zu vermeiden. Die Busse zum Feldberg beziehungsweise zum Seebuck fahren jedoch nur am Wochenede häufiger. Und vom Bahnhof Bärental aus, ist der Weg ins Feldberggebiet bereits eine kleine Wanderung für sich. Da bietet sich Rinken als wunderbare Alternative an, denn man ist nah am Feldberg und die Busse fahren morgens zu zwei sinnvollen Zeiten.

Diesmal wandere ich jedoch auf dem Rückweg bis nach Bärental, weil die Zugzeiten deutlich flexibler sind als die Buszeiten.

Schon gleich hinter der Bushaltestelle begrüsst mich das Weidenröschen.
Auch das Mädesüss hat sich am Wegrand aufgereiht, um mich zu begrüssen.
Dann sehe ich auch noch Johanniskraut, das zur Zeit noch sehr schön blüht.

Ich fühle mich wunderbar von der Pflanzenwelt begrüsst und kann fröhlich losmarschieren.

Von Rinken aus hat man diesen guten Blick zum Baldenweger Buck, dem zweithöchsten Gipfel des Feldbergmassivs, der aber aufgrund seiner Lage eher unbedeutend ist.
Auf einer Bergwiese stehen Pferde und lassen sich das saftige Gras schmecken.
Eine Weidenröschen-Gruppe leuchtet mit ihrem Dunkelrosa in schönem Kontrast zum Grün der Bäume und der Wiese.
Am Waldrand sehe ich den ersten roten Hasenlattich.
Dann geht es in den Wald hinein.

Ich freue mich über die schattige Kühle des Waldes, denn an diesem Tag ist es auch in den Bergen ziemlich warm.

Nach einer Weile komme ich an einem teilweise entrindeten Baum mit sehr interessanter Maserung vorbei.
 

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