Kräuter-Wanderung: 16.6.2008:
Reise in die Alpen


Ernen im Ober-Wallis Endlich ist es soweit - ich fahre in die Schweiz!

Mein Ziel ist das Goms-Tal im Oberwallis, das Tal der jungen Rhone, eingebettet zwischen Drei- und Viertausendern.

Für vier Tage darf ich dort in den Bergen wandern und mit meiner Kamera viele, viele Alpenpflanzen entdecken.

Den Wanderbericht teile ich in vier Abschnitte auf, für jeden der Wandertage einen. Dieser Bericht hier, erzählt vom Anreisetag und dem ersten Wandertag. Die Fortsetzungen folgen in Kürze.

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Mein Ziel ist das kleine Dörfchen Ernen, das eine jahrhundertelange Tradition als Durchgangsstation für Reisende hat.

Es liegt am Südhang des Goms-Tales und ist schon von der Bahnstation in Fiesch aus zu sehen.

Für die vielen Feriengäste gibt es bei Ernen eine Art Vorort, der ausschliesslich aus Ferienwohnungen besteht.

Diese Feriensiedlung nennt sich Aragon und hier ist mein Kurzzeit-Zuhause.

Die Aussicht über das Tal ist phantastisch.

Im oberen Geschoss dieses Hauses ist unsere Ferienwohnung.

Die Häuser sind äusserlich weitgehend im hiesigen Stil mit dunklem Holz gehalten. Innen sind die Wohnungen aber modern und sehr bequem.

Kaum habe ich meinen Koffer abgestellt, streife ich ein wenig über die Wiese, um die Pflanzen rund um die Siedlung kennen zu lernen.

Als erstes fällt mir der Wundklee auf, der hier in grosser Zahl wächst.

Zuhause am Oberrhein ist der Wundklee eine seltene Pflanze, aber hier sehe ich ihn überall.

Typisch für den Wundklee ist, dass die Einzelblüten immer unterschiedlich weit entwickelt sind. Es gibt also einige Teilblüten in voller Blüte und andere sind schon verwelkt.

Ganz klein im Gras versteckt, aber leuchtend, sehe ich jede Menge Gebirgs-Veilchen.

Sie sehen ganz ähnlich aus wie die Vogesen-Veilchen, was ja auch nicht wundert, denn auch die Vogesen sind ja ein Gebirge.

Die Skabiosen sehen hier fast aus wie zuhause.

Sie haben hier die kräfitge Farbe, die ich auch aus dem Schwarzwald kenne.

Überhaupt erinnert mich vieles hier an den Schwarzwald, nur dass die Berge in der Ferne noch höher nach oben ragen.

Der Klappertopf sieht auch so aus wie zuhause.

Einerseits gefällt es mir, so viele alte Bekannte anzutreffen, aber andererseits erhoffe ich mir auch Pflanzen, die ich sonst nicht zu Gesicht bekomme.

Der Thymian versteckt sich im hohen Gras, ist aber an seinem Duft deutlich zu erschnuppern.
Auch einige Vogel-Wicken wachsen auf der bunten Wiese.
 

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