Kräuter-Wanderung: 9.6.2008:
Himmelreich und darüber hinaus


Der Aufstieg von der Ebene ins Gebirge übt immer wieder einen besonderen Reiz auf mich aus. Zur Zeit hat es mir vor allem das Höllental und seine Umgebung angetan.

Diesmal will ich in Himmelreich starten und über die südlich vom Höllental gelegenen Berge bis nach Hinterzarten wandern.

Auch meine neuen Wanderstiefel will ich testen, denn für meine baldige Reise in die Schweiz brauche ich vernünftige Wanderschuhe. Die Wanderung ist also eine Art Generalprobe für meine neue Ausrüstung.

Auf die Pflanzen, die ich unterwegs finde, bin ich natürlich auch schon neugierig. Was ich wohl alles finden werde?


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Der Zug bringt mich direkt ins Himmelreich.

Ist das nicht herrlich?

Ohne grosse Mühe einfach mit dem Zug ins Himmelreich fahren?!

Kann ich jedem nur empfehlen.

Für Wanderer ist der Bahnhof Himmelreich dein prima Ausgangspunkt, weil er direkt am Anfang des Höllentals liegt.

In Bahnhofsnähe entdecke ich gleich eine Art Königskerze, die kurz vor der Blüte steht.

Die Blätter sehen etwas untypisch aus mit ihren rötlichen Blattnerven in der Mitte.

Daher bin ich mir auch unsicher, um welche Art der Königskerze es sich handelt.

Die Schafgarbe daneben hat besonders schöne Blüten.

Sie sehen noch ganz frisch aus.

Überhaupt wirkt die Umgebung noch sehr frühlinghaft frisch. Hier in den Bergen, und selbst zu ihren Füssen, ist das Sommerhalbjahr immer etwas später dran als bei uns in der Ebene.

Ein Berghang, an dem ich vorbeikomme, ist voll mit durcheinandergewürfelten Baumstämmen.

Diese Bäume sind bestimmt Opfer eines Sturmes geworden.

Ich frage mich jedoch, warum die Baumstämme nicht weggeräumt wurden. So wie es jetzt ist, sieht es fast wie ein Mahnmal aus. Das Mahnmal der Sturmschäden.

Am Wegrand blühen schöne violette Disteln.
Inzwischen bin ich auf einem Wanderweg angekommen, der mir einen guten Blick auf die vor mir liegenden Berge bietet.

Auf einen dieser Berge da oben muss ich raufsteigen, zumindest vermute ich das.

Nach kurzer Zeit steigt der Weg auf in einem Wald.
Im Halbschatten des Waldes leuchtet die zarte rosafarbene Blüte des stinkenden Storchschnabels.

Im Hintergrund sieht man schon einen kleinen "Storchschnabel", der entsteht, wenn die Blüte verblüht ist.

Natürlich gibt es auch Farn in diesem Wald.

Hier im Schwarzwald findet man fast überall Farn.

 

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