Kräuter-Wanderung: 16.10.2007:
Auf den Hochfirst bei Titisee

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An einer Treppe steht ein Sauerampfer mit frisch säuerlich schmeckenden Blättern.

Ich habe ihn extra probiert, ob er einen guten Geschmack hat - er hat.

Dann entdecken wir einen Schopf-Tintling, der im unteren Bereich schon so schwarz ist, dass man deutlich sehen kann, woher dieser Pilz seinen Namen hat.

Wenn er jünger wäre, wäre er ein lecker Speisepilz, aber so schwarz kann man ihn nicht mehr essen.

Und dann haben wir ihn endlich erreicht, den Titisee.

Hier ist dann auch mein zweites Ziel, denn ich will ein Bad im herbstlichen See riskieren.

Das Wasser ist 12°C kühl, was ich extra ausmesse.

Das hält mich aber nicht von einem erfrischen Bad ab und danach fühle ich mich super lebendig und voller Tatkraft.

Wir geniessen noch eine Pause mit lecker Brot und warmem Kakao-Tee und gehen dann am Seeufer entlang bis nach Titisee-Ort.

Ein zartrosa Wiesen-Schaumkraut steht im Gras am Wegrand.

Insgesamt kann man wohl sagen, dass wir trotz Herbst noch eine Menge Blütenpflanzen gefunden haben.

An einer Stelle hängt goldgelbes Herbstlaub ganz wunderschön vor dem Blau des Sees.

An diesen herbstlichen Farbspielen kann ich mich kaum sattsehen.

Auf einem Baumstumpf wachsen jede Menge Pilze.

Sie sehen aus wie aus dem Bilderbuch.

Am Ende des Sees erreichen wir das Hotel Seehof.

Jetzt kommen wir zum Ort Titisee mit all seinem Touristentrubel.

Auf dem Weg durch den Ort fällt uns ein besonders liebevoll gestaltetes Schild auf, das für ein Restaurant wirbt.

Beim Anblick des grossen Kessels muss ich gleich an Käsefondue denken und andere nahrhafte Köstlichkeiten.

Wir widerstehen aber der Verlockung, uns hier noch einmal die Bäuche vollzuschlagen und nehmen lieber den nächsten Zug nach Hause.

Das war wirklich eine wunderbare Herbstwanderung.

 

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