Kräuter-Wanderung: 16.10.2007:
Auf den Hochfirst bei Titisee

Seite 3


< < Zurück 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 Weiter > >

An einer Böschung blüht das Moos ganz fleissig.

Soviel Blütenstände aufeinmal habe ich beim Moos noch nie gesehen. Meistens stehen die kleinen Knubbel weniger dicht.

Der Wald lichtet sich und gibt den herrlichen Blick in Richtung Titisee frei.

Im Hintergrund sieht man auch den Feldberg.

Am Rand der Lichtung wächst das orangerote Habichtskraut, das ich nur selten antreffe.

An dieser Stelle wächst gleich eine ganze Menge dieser hübschen Korbblüten-Pflanzen.

Der Löwenzahn daneben ruft mir zu, dass er auch gesehen und beachtet werden will.

Schliesslich hat er sich auch Mühe gegeben, eine schöne Blüte zu bilden.

Diesen Gefallen tue ich ihm gerne.

Und wenn man es recht bedenkt, ist der verbreitete Löwenzahn sogar noch wertvoller, denn er ist eine vielfältige Heilpflanze, man kann lecker Salat aus den Blättern machen und Kaffee aus den Wurzeln rösten.

Schliesslich erreichen wir den Hochfirst-Gipfel und seinen Aussichtsturm.

Zum Besteigen muss man sich eine Eintrittskarte kaufen, aber dieses Vergnügen gönne ich mir, denn ich freue mich auf die Aussicht.

Die Eintrittskarte bewahrt mich aber nicht vor dem Schnaufen und Keuchen beim Aufstieg, aber oben angekommen sind die vielen Stufen sofort vergessen.

Am besten ist der Blick auf den Titisee, der von hier oben nicht durch Bäume verstellt wird.

Wie ein blauer Edelstein liegt der grosse See zwischen den grünen Hügeln.

Beim Feldberg im Hintergrund sieht man deutlich vorne den Seebuck und dahinter den langgezogenen eigentlichen Feldberg-Gipfel.

Diese langgezogene Form des Feldberggipfels erklärt auch, warum einem der Weg vom Seebuck zum Feldberg so lang vorkommt, obwohl er von dort aus so kurz aussieht.

Auch andere Blickrichtungen sind echt herrlich.

Hier sieht man beispielsweise auf Saig, ein idyllisches Hochtal oder vielleicht besser Hochebene, an dem wir vorhin vorbeigekommen sind.

Am Fuss des Aussichtsturms steht ein Gasthaus, das Schwarzwälder Kirschtorte anbietet.

Ob die wohlgeraten ist, testen wir gleich aus und sind sehr zufrieden.

Nach so ein wohlschmeckenden Stärkung können wir mit neuer Kraft wieder weiterwandern.

Der Rückweg ist deutlich weiter geplant als der Aufstieg, denn gegen Ende der Wanderung habe ich noch ein weiteres Ziel mit dem ich liebäugel.

Am Wegrand erfreut mich das Waldruhrkraut mit seinen drolligen schwarz-gelblichen Blüten.
Den Augentrost hätte ich fast nicht erkannt, so klein sind die Blüten hier.

Erst als ich ganz nahe rankomme, sehe ich, dass es eindeutig der Augentrost mit seinen weiss-gelblichen ist.

Doch was hat die Blüten so klein gemacht?

Ob es die Kühle des Herbstes ist oder ist es gar eine andere Art?

 

< < Zurück 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 Weiter > >


Home Up