Kräuter-Wanderung: 24.9.2007:
Herbstwanderung zum Blauen-Gipfel


In der Reihe der Schwarzwaldgipfel, die von der Rheinebene aus sichtbar sind, fehlte mir dieses Jahr noch der Gipfel des Hochblauen, oft einfach nur Blauen genannt.

Der Blauen ist mit seinen 1165 Metern Höhe keiner der höchsten Schwarzwaldberge, aber er steht besonders dicht an der Rheinebene und ragt daher optisch deutlich heraus. Von den Panorama-Bergen ist er der südlichste, er stellt also einen gewissen Abschluss des Hochschwarzwaldes dar. Das alles macht den Blauen durchaus zu einem sehr erklimmenswerten Berg.

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und daher verspüre ich eine gewisse Eile, die Wanderungen zu höhergelegenen Gipfeln noch zu unternehmen, solange die Witterung es zulässt.

Daher war der schönste Sonnentag der Woche genau der richtige Tag, um den Gipfelsturm auf den Blauen in Angriff zu nehmen.

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Der Anstieg zum Blauen beginnt in Badenweiler.

Wie der Name des Ortes vermuten lässt, kann man hier gut baden, was an den warmen Thermalquellen liegt, die hier aus dem Boden kommen.

Die Cassiopeia-Therme ist eine eindrucksvolle, sehr beliebte Badelandschaft mit Gesundheitseffekt.

Nahezu der ganze Hauptort von Badenweiler steht voll im Zeichen des Badetourismus.

In Badenweiler badeten schon die alten Römer im warmen Thermalwasser und hinterliessen umfangreiche Badeanlagen, deren Reste man auch heute noch bewundern kann.

Zum Schutz vor dem Wetter wurde ein Glasdach über das alte römische Bad gebaut.

Gerne würde ich mir das alles genauer anschauen, doch der Anstieg zum Blauen ist mir noch wichtiger. Daher muss die Therme und das römische Bad noch eine Weile auf mich warten, bis ich ohne Bergwander-Pläne wiederkomme.

Im Park der Therme wächst besonders farbkräftiger Wiesen-Knöterich an einem Bachlauf.

Diesen Wiesenknöterich halte ich für eine gezüchtete Zierform, aber genaues darüber weiss ich nicht.

Einer der Fontänen im Entenweiher leuchtet hell im Sonnenlicht.

Von der Therme aus gehe ich mitten durch den Ort immer bergauf, bis ich den Wald erreiche.

In einer Hauseinfahrt wuchert eine Geissblattpflanze über den Gartenzaun.

Sie blüht in weiss und gelblich mit ihren sehr interessanten Blüten.

Kurz nachdem ich in den Wald komme, sehe ich stachelige Esskastanien-Hüllen und ein paar der begehrten Früchte.

Die Früchte sind aber dünn gesät, wahrscheinlich werden sie fleissig gesammelt.

Eine Rote Lichtnelke am Wegrand wird von der Sonne angeleuchtet, sodass ihre Blüten wie im Schatten zu schweben scheinen.
Grosse Farnwedel fallen mir ins Auge.

Ich vermute, dass es sich um den Adlerfarn handelt.

Ein gewöhnlicher Wurmfarn scheint dies auf jeden Fall nicht zu sein.

Ganz in der Nähe blüht schon wieder der japanische Staudenknöterich.

Wo der sich überall breit macht, finde ich schon ganz erstaunlich.

Als ich auf dem Boden Mistelstücke entdecke, schaue ich nach oben.

Diesmal habe ich Glück und sehe jede Menge Misteln, die oben auf der Fichte wachsen.

 

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