Kräuter-Radtour: 6.8.2007: Zum Naturschutzgebiet Taubergiessen


Altrhein Taubergiessen Taubergiessen ist ein ganz besonderes Naturschutzgebiet, das nördlich vom Kaiserstuhl entlang des Rheins verläuft.

In diesem typischen Rheinaue-Wald, der teilweise als Bannwald naturbelassen ist, gedeihen viele Pflanzen und Tiere.

Stellenweise sieht es in Taubergiessen richtig urig aus und im Frühling kann man wohl auch zahlreiche Orchideen finden.

Schon länger hat es mich gereizt, Taubergiessen kennen zu lernen, doch es ist relativ weit weg von meinem Zuhause. Inzwischen komme ich aber immer weiter mit meinem Fahrrad, sodass ich mich an eine Fahrt nach Taubergiessen herangewagt habe.

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Früh am Morgen breche ich auf, denn ich will ein möglichst grosses Stück Weg in der frischen Morgenkühle zurücklegen.

Wie erhofft ist der Morgen herrlich und ich komme zügig voran.

Schon bald bin ich am Rhein und fahre in Richtung Norden.

Am Wegrand wächst der Natternkopf in grosser Zahl.
Bald komme ich auch zu der Pestwurz, deren Blüten ich im Frühjahr so verzweifelt gesucht habe.

Inzwischen kenne ich die Stelle sehr gut und habe sie auch sofort wiedergefunden.

Die Pestwurzblätter sind riesengross geworden, so wie sich das für Pestwurzblätter gehört.

Hin und wieder stosse ich auf eine merkwürdige Pflanzenart.

Bei näherer Betrachtung komme ich zu dem Schluss, dass es vielleicht ein verblühter Natternkopf ist.

Aber ob das wirklich so ist, ist mir immer noch nicht wirklich klar.

Nach recht kurzer Zeit komme ich zum Burkheimer Baggersee, wo ich mich im kühlen Wasser erfrische.

Zu dieser frühen Stunde ist es hier noch sehr ruhig und äusserst angenehm.

Später am Tag ist hier bestimmt die Hölle los an so schönen Tagen wie heute.

Nicht viel später sehe ich schon den Sasbacher Limberg am Horizont aufragen.

Es ist noch gar nicht lange her, da war der Limberg für mich ein weit entferntes Ziel, aber inzwischen ist er nur noch eine Zwischenetappe für mich.

Dennoch werde ich bestimmt noch öfter herkommen, um mich an der schönen Natur des Limbergs zu erfreuen.

Am Rheinufer steht eine Gruppe der kanadischen Goldrute.

Ihre gelben Blüten leuchten im Morgenlicht.

Inzwischen bin ich weiter gekommen, als ich je bis nach Norden geradelt bin.

Der Rhein öffnet sich zu immer neuen Ausblicken.

Stellenweise wirkt er sehr breit und öffnet sich weit im Hintergrund zu ungeahnten Weiten.

Am Rheindamm wachsen hier zahlreiche Sonnenröschen.

Nur in diesem einen Bereich stehen sie in so grosser Zahl. Weiter vorne und hinten entdecke ich sie kaum.

Das Indische Springkraut gibt es hingegen überall reichlich.

Oft kommt es zu reichlich vor und nimmt anderen Pflanzen den Platz zum Gedeihen.

 

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