Kräuter-Radtour: 29.6.2007: Rhein-Tour


Rhein Robust und einigermassen geländegängig sollte es sein, mein neues Fahrrad, damit ich schwere Einkäufe heimtransportieren kann und holperige Waldwege nicht scheuen muss.

Mein liebes, altes Drahteselchen ist nämlich schon ziemlich in die Jahre gekommen und hält den Strapazen nicht mehr stand, die ich ihm ständig zumute, vor allem, weil ich noch viel anstrengendere Touren plane.

Daher musste ein junger, starker Drahtesel her und heute war es endlich soweit.

Natürlich wollte ich meinen jungen Drahtesel gleich probereiten und habe mir dafür eine eher kurze Strecke am Rhein entlang mit einem Stück Waldweg ausgesucht.

Vor fast genau einem Jahr, als ich eine vergleichbare Tour in voller Hochsommer-Hitze gemacht habe, war das für mich noch eine besonders weite Fahrt, aber dieses Jahr habe ich meinen Radius deutlich erweitert.

Ich bin auch sehr gespannt, welche Unterschiede in der Vegetation zwischen dem trockenen letzten Jahr und diesem Frühsommer mit recht viel Regen bestehen.

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Am Rheinufer bei breisach geht der eigentliche Ausflug los.

Hier rauscht das Wasser des Restrheins über die Stufe des Wehres von einem ruhigen Wasserbereich, wo manchmal Ruderer trainieren, in den nächsten Bereich mit ruhigem Wasser, wo diverse Motorboote ihrem Freizeitvergnügen fröhnen.

Ich will in Richtung Süden am Rheinufer entlang fahren, um knapp zwanzig Kilometer weiter auf die französische Seite zu wechseln, um dort zurück zu fahren.

Und hier ist er, mein starker, neuer Drahtesel.

Ein wenig ungewohnt ist es noch, auf ihm zu fahren, aber er ist wunderbar stabil und für die Holperstrecken sogar gefedert.

Um zügig vorwärts zu kommen, muss ich etwas fleissiger strampeln als mit dem alten Fahrrad, das ein zierlicher Sausewind ist. Aber mehr Strampeln ist bestimmt gut für die Figur und die Gesundheit.

Auf der anderen Seite des Weges liegt eine üppig blühende Blumenwiese, auf der zahlreiche Heilpflanzen wachsen.

Das geht ja gleich gut los mit den Kräutern.

Besonders auffällig ist die violett blühende Luzerne, die sich über die anderen Pflanzen erhebt.

Diese hübsche Blume ist die gleiche Pflanze, wie die Alfalfa-Sprossen, die ein wenig frisches Grün in die winterliche Küche bringen.

Von der buntern Kronwicke gibt es auch jede Menge.
Der würzig duftende Quendel bildet niedrige Polster.

Diese Polster summen ganz laut, denn die Insekten mögen den Quendel offenbar besonders gern.

Auf so einer bunten Wiese darf natürlich auch die allgegenwärtige Schafgarbe nicht fehlen.
Wilde Pimpinelle wächst auf dieser Wiese reichlich, aber nur eine davon blüht so richtig lustig.

Sehen die kleinen, roten Quasten nicht drollig aus?

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Der Rhein fliesst hier sehr ruhig, er erinnert fast an einen langezogenen See.

Das liegt daran, dass die grosse Wassermenge durch den Rheinkanal fliesst und der eigentliche Rhein dadurch zum sogenannten Restrhein verkümmert ist.

Dennoch ist er ein schönes Gewässer, an dem es sich lohnt entlang zu radeln.

Am Ufer des Rheins wächst reichlich Mädesüss.

Die Blüten duften enorm süss. Ob daher wohl der Name kommt?

 

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