Neues auf den Heilkräuterseiten 2007


15.12.2007: Mate

Mate ist das Lieblingsgetränk der Südamerikaner, vor allem in Paraguay und Argentinien ist der Mate-Tee sehr beliebt.
Der Matestrauch wächst wild in den Araukarien-Wäldern des südamerikanischen Paranabeckens. Er ist eng verwandt mit der europäischen Stechpalme.
Da Matetee den Heisshunger lindert und den Stoffwechsel anregt, ist er in den reichen Ländern Europas und Nordamerikas ein beliebter Schlankheitstrunk geworden.

9.12.2007: Sebastian Kneipp

Der Pfarrer Sebastian Kneipp wurde berühmt für seine Wasserkur, bei der er mithilfe von Wasseranwendungen zahlreiche Krankheiten erfolgreich behandelte.
Ausser Wasserbehandlungen setzte Kneipp auch Kräuter ein und gab Tipps zur Lebensführung, um die Hilfesuchenden zu neuer Gesundheit zu führen.
Weil das Thema Wasser als Heilmittel so interessant ist, haben wir ein extra Projekt zum Thema Heilen mit Wasser gestartet.

29.11.2007: Goldgarbe

Die Goldgarbe sieht auf den ersten Blick aus wie eine gelb blühende Schafgarbe und auf den zweiten Blick ähnelt sie dem Rainfarn. Auch ihr Duft ähnelt dem des Rainfarns, die Goldgarbe duftet jedoch sanfter und freundlicher. Wild kommt die Goldgarbe in Deutschland nicht vor, aber man trifft sie aufgrund iher Schönheit häufig in Gärten, aus denen sie manchmal auch entkommt.
Als Heilpflanze wird die Goldgarbe hierzulande kaum eingesetzt, aufgrund ihrer Wirkstoffe kann man sie jedoch ähnlich einsetzen wie die Schafgarbe, wenn auch etwas vorsichtiger, weil sie ähnlich wie der Rainfarn auch heftig wirkende Substanzen beinhaltet.

21.11.2007: Arzneipflanze 2008: Rosskastanie

Die Rosskastanie wurde vom "Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde" an der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2008 gekürt.
Die Kastanie wird geehrt, weil sie seit Jahrhunderten eine wichtige Heilpflanze ist, deren Wirkstoffe inzwischen gut untersucht worden sind. Die Samen der Rosskastanie helfen vor allem gegen Venenerkrankungen, wie Krampfadern, weil ihre Wirkstoffe die Wände der Venen abdichten. Auch ihre Wirkung gegen Wadenkrämpfe und schwere Beine ist wichtig, weil diese Gesundheitsbeschwerden sehr verbreitet sind.

14.11.2007: Kräuter-Wanderung: Herbstblüte am Vulkanfelsen

Inzwischen hat vielerorts schon der Winter Einzug gehalten und auch hier im Oberrheintal hatten wir schon ziemlich kalte Tage. Aber heute war es mal wieder weitgehend sonnig und es zog mich an die frische Luft.
Gerne wollte ich sehen, wie es den Pflanzen geht und ob es noch Blüten gibt, die dem Herbstwetter standhalten.
Dazu bin ich extra an einen der wärmsten Plätze Deutschlands geradelt, zum Winklerberg an der Südspitze des Kaiserstuhls. Hier gibt es einen neu angelegten Vulkanfelsgarten-Pfad, wo man direkt an uralten Lavaströmen durch die Weinberge wandern kann. Keine Frage, dass sich hier auch die Pflanzen sehr wohlfühlen.

1.11.2007: Traubensilberkerze

Die Traubensilberkerze ist eine mannshohe Staude, die in Nordamerika heimisch ist. Schon die nordamerikanischen Ureinwohner schätzten die Traubensilberkerze wegen ihrer geburtserleichternden Wirkung und ihren Fähigkeiten Schmerzen und Krämpfe zu lindern.
Die Traubensilberkerze ist auch hierzulande vor allem durch ihre Wirkung bei Wechseljahrs- und Menstruationsbeschwerden bekannt geworden. Doch sie hilft auch gegen vielerlei andere Beschwerden, ist gar das reinste Multitalent, das sogar bei Asthma, Herzbeschwerden und leichter Diabetes Linderung bringen kann.

21.10.2007: Top 100 Heilpflanzen

Wir haben hundert besonders wichtige Heilpflanzen in einer Liste zusammengestellt. Bei der Auswahl haben wir traditionelle heimische und exotische Pflanzen berücksichtigt, aber auch modische Heilpflanzen, die erst seit wenigen Jahren eine wichtige Rolle spielen.
Natürlich ist die Auswahl der hundert Pflanzen subjektiv geprägt, es hätten auch ganz andere Pflanzen sein können. Die vorhandene Top-100 Auswahl erleichtert dem Einsteiger jedoch den Überblick über die grosse Welt der heilkräftigen Pflanzen.

18.10.2007: Kräuter-Wanderung: Auf den Hochfirst bei Titisee

Der Hochfirst ist der Hausberg von Titisee und gehört mit seinen 1190 Metern Höhe durchaus zu den höheren Schwarzwaldgipfeln. Da wundert es nicht, dass ich ihn mir als Wanderziel für eine Herbstwanderung ausgesucht habe. Bei einer Wanderung zum Hochfirst kann man auch wunderbar eine Gipfelwanderung mit dem Besuch des schönen Titisees zu verbinden. Mit einer Freundin habe ich mich an einem schönen Herbstmorgen auf den Weg gemacht. Bis nach Titisee sind wir bequem mit dem Zug gefahren, dann geht es zu Fuss weiter. Ich bin schon gespannt, ob wir noch viele Pflanzen finden, oder ob die Herbstkühle den meistens Pflanzen schon den Garaus gemacht hat.

9.10.2007: Acker-Ringelblume

Die Acker-Ringelblume ist die wilde und kleine Schwester der sehr bekannten Ringelblume. Ab Juni taucht sie einige warme Ecken (z.B. Weinberge) in leuchtendes Gelb-Orange.
Ihre kleinen Blüten sind ein hervorragendes Wundheilmittel. Man kann die Acker-Ringelblume auch innerlich anwenden, um Verdauungsbeschwerden zu lindern und gegen Frauenprobleme zu helfen. Die Acker-Ringelblume ist sehr selten und geschützt, sie darf nicht in der Natur gesammelt werden.

4.10.2007: Kräuter-Wanderung: Drei-Gipfel-Tour durch den Kaiserstuhl

Der Kaiserstuhl ist bekanntlich ein winzig kleines Gebirge, so klein, dass ich mir dachte, es müsste doch möglich sein, ihn in seiner grössten Ausdehnung an einem Tag zu durchwandern. Also entschloss ich mich, von Riegel bis nach Breisach zu wandern, also schräg, wie auch die grösste Ausdehnung des Kaiserstuhls verläuft.
Auf dem Weg liegen auch die drei höchsten Gipfel des Kaiserstuhls, die Katharinenhöhe im Norden, die Eichelspitze im Osten und der Totenkopf-Neunlinden Doppelgipfel im Süden. Darum ist die Wanderung eine Drei-Gipfel-Tour.
Durch den Wechsel der Landschaften von Weinbergen über Wiesen bis hin zu Wäldern erhoffe ich mir eine Vielzahl verschiedener Pflanzen.

30.9.2007: Gemeines Sonnenröschen

Das Gemeine Sonnenröschen ist ein kleine buschige Pflanze, die auf sonnigen Kalkmagerrasen zu finden ist. Die Blüten sind leuchtend gelb und sehen zerknittert aus, ein typisches Zeichen für Zistrosengewächse. An den vielen Zweigen blühen meist nur wenige Blüten gleichzeitig.
In der normalen Pflanzenheilkunde wird das Gemeine Sonnenröschen kaum genutzt, in der Bachblüten-Therapie ist es jedoch eine sehr wichtige Pflanze.

29.9.2007: Golddistel

Die Golddistel ist die kleine Schwester der Silberdistel. Die Golddistel ist auf Kalkmagerwiesen in den Bergen schon von weitem an ihren golden leuchtenden Blüten zu erkennen. Die goldenen Blüten schliessen sich bei feuchtem Wetter, daher auch der Name kleine Wetterdistel.
Auch wenn die goldene Farbe der Hüllblätter einen höheren Wert gegenüber der Silberdistel verspricht, so besitzt die Golddistel deutlich weniger Heilkraft als die silberne Schwester.

29.9.2007: Grosses Hexenkraut

Das Große Hexenkraut wächst in dunklen feuchten Auwäldern. Im Dunkel des finsteren und feuchten Waldes leuchten die kleinen zartrosa Blüten weithin sichtbar. Hat man früher diese Blüten sehen können, so war das ein sicheres Zeichen dass man sich tief im Wald verirrt hatte.
Der Name "Großes Hexenkraut" verspricht jede Menge Heilkräfte, hält in dieser Hinsicht aber wenig, ist es doch nur schwach harntreibend und blutstillend. Früher war das Hexenkraut ein wichtiges magisches Kraut, z.B. in Liebesdingen und zum Schutz gegen Zauber und Unheil.

28.9.2007: Tauben-Skabiose

Die Tauben-Skabiose ist eine zart violett bis blauviolett blühende Wiesenblume. Man findet die Pflanze in ganze Europa auf Trockenrasen/Magerwiesen, und sie ist eine wichtige Nahrungspflanze für Insekten (Bienen und Schmetterlinge).
Die Tauben-Skabiose wird in Salaten gegessen um den Stoffwechsel anzuregen, sie wurde früher gegen Krätze eingesetzt, daher auch der Name Tauben-Grindkraut.

28.9.2007: Eibe

Eiben sind immergrüne Nadelbäume, die sehr langsam wachsen und über 2000 Jahre alt werden können. Da Eiben Schatten bevorzugen, sah man in ihnen eine Verbindung zum Jenseits und der Unterwelt. Im Herbst leuchten die roten Früchte von weitem, der süße Fruchtfleisch-Samenmantel (Arillus) ist der einzige Teil der Pflanze, der ungiftig ist.
Wegen der starken Giftwirkung wird die Eibe heute in der Pflanzenheilkunde nicht mehr eingesetzt, in der Behandlung von Krebs werden die Wirkstoffe mit Erfolg in der Schulmedizin eingesetzt.

27.9.2007: Kräuter-Wanderung: Herbstwanderung zum Blauen-Gipfel

In der Reihe der Schwarzwaldgipfel, die von der Rheinebene aus sichtbar sind, fehlte mir dieses Jahr noch der Gipfel des Hochblauen, oft einfach nur Blauen genannt.
Der Sommer neigt sich dem Ende zu und daher verspüre ich eine gewisse Eile, die Wanderungen zu höhergelegenen Gipfeln noch zu unternehmen, solange die Witterung es zulässt. Daher war der schönste Sonnentag der Woche genau der richtige Tag, um den Gipfelsturm auf den Blauen in Angriff zu nehmen.

26.9.2007: Stechender Hohlzahn

Der Stechende Hohlzahn sieht der Taubnessel ähnlich, allerdings sind die Blüten rötlich. Man findet den Stechenden Hohlzahn sehr häufig an Wegrändern, Schuttplätzen und Kahlschlägen. Es gibt einige Unterarten, die kaum zu unterscheiden sind, die gesundheitliche Wirkung ist aber gleich.
Genutzt wird der Stechende Hohlzahn innerlich gegen Husten und Heiserkeit, äusserlich gegen Hautkrankheiten. Er ist auch als Ergänzung zum Salat zur Blutreinigung und Stärkung geeignet.

25.9.2007: Schwarze Königskerze

Die Schwarze Königskerze sieht nicht so finster aus wie sie heisst. Majestetisch wächst sie kerzengrade bis zu 1,4 m nach oben, und blüht auf einem Großteil ihrer Höhe mit leuchtendgelben runden Blüten mit einem violetten Tupfer im Blütenzentrum.
Sie ist, wie ihre Schwestern, eine wichtige Heilpflanze bei Husten, vor allem bei Reizhusten. Hauptsächlich werden die Blüten in Tees verwendet, aber auch die Blätter können eingesetzt werden.

20.9.2007: Kräuter-Wanderung: Vogesen-Wanderung zum Petit Ballon

Schon lange sehne ich mich nach den Vogesen und ihrer rauen Schönheit. Bevor sich der Sommer endgültig verabschiedet, wollte ich dieser Sehnsucht endlich nachgeben und eine Wanderung in den Vogesen unternehmen, nicht zuletzt, um die botanischen Unterschiede zwischen Schwarzwald und Vogesen zu erkunden.
Da kam es mir gerade recht, dass mein Vater zu ein paar Tagen Wanderausflug zu Besuch kam. Die Wahl zwischen den zahlreichen Wanderzielen in den Vogesen fiel nicht leicht, doch schliesslich haben wir uns für den Petit Ballon entschieden.

16.9.2007: Weinbergwanderung im Kaiserstuhl

Dieses Jahr sind die Weintrauben besonders früh reif und daher ist die Weinlese schon in vollem Gange. Die beste Gelegenheit also, eine Wanderung durch die Weinberge zu unternehmen, denn ich liebe es, die reifen Trauben an den Weinreben zu sehen. Daher habe ich mich mit dem Bus auf den Weg nach Bischoffingen gemacht, um von dort aus über die Weinberge bis nach Breisach zu wandern, wo ich mein Fahrrad geparkt habe.
Ausser Weintrauben freue ich mich natürlich auch auf zahlreiche andere wärmeliebende Pflanzen, die im Kaiserstuhl so reichtlich vorkommen.

15.9.2007: Kratzbeere

Die Kratzbeere ist eine kleine Verwandte der Brombeere. Die Dornen sind nur klein und kratzen nur, statt zu stechen, daher soll der Name auch kommen. Die essbaren Früchte sehen aus wie die der Brombeere, allerdings etwas bläulich und wachsartig, so als wäre eine Brombeerfrucht von einem feinen Mehltau überzogen. Das ist aber kein Mehltau, sondern eine feine Wachsschicht und völlig unbedenklich.
Der Geschmack ist etwas fader und saurer als die der Brombeere, für viele eher enttäuschend. Die Früchte eignen sich als Vitaminspender und die Blätter eignen sich für einen gesunden Tee.

14.9.2007: Zimmerknoblauch

Der Zimmerknoblauch ist eine Knollenpflanze aus Südafrika und hat einen feinen knoblauchartigen Geruch und Geschmack. Er hat grasartige Blätter und violette Blüten in Dolden, die an die Blüten von Schnittknoblauch erinnern.
Die Blätter lassen sich wie Schnittlauch und die Knollen wie Knoblauch nutzen. Die Pflanze ist nicht nur Knoblauchersatz, sondern auch ein Heilmittel, das gegen Fieber und Erkältungen hilft.

13.9.2007: Kleiner Orant

Der kleine Orant findet sich als unscheinbare Pflanze an Wegen, Kiesgruben und Äckern in ganz Europa. Die kleinen weiß-violetten Blüten haben einen gelben Gaumen und ähneln den Zimbelkraut-Blüten, allerdings sind die Blätter des kleinen Orants schmal.
Als Heilpflanze spielt der kleine Orant nur eine kleine bis unbedeutende Rolle, vor allem als Abführmittel.

12.9.2007: Alpen-Heckenrose

Die in den Alpen heimische Wildrose ist ein bis zu 2 Meter hoher Strauch, der in den Bergen oft die Ränder von Mischwäldern ziert. Die vitaminreichen Hagebutten dienen vielen Tiere als Nahrung, die Früchte lassen sich auch zu leckerer Marmelade oder Mus verarbeiten. In der Volksheilkunde werden die Blütenblätter und die Hagebutten ähnlich der Hundsrose vor allem als harntreibendes Mittel und in Teemischungen eingesetzt.

11.9.2007: Glockenheide

Die Glockenheide ist eine Erika, allerdings sind die rosa Blüten um einiges größer als die des bekannten Heidekrauts. Die Glockenheide findet sich vor allem in den nördlichen Teilen Europas in Feuchtgebieten und Mooren, daher auch der Name Moor-Glocken-Heide. Die getrockneten Blüten erleichtern als Tee das Abhusten.

10.9.2007: Kräuter-Wanderung: Kräuter bei der Käfer-Exkursion

Obwohl ich mich mit Käfern überhaupt nicht auskenne, wurde ich freundlicherweise von Insektenforschern zu einer Käfer-Exkursion eingeladen. Die Käferforscher sind vom Freiburger-Entomologischer-Arbeitskreis (FREAK) und untersuchen, so wie ich es verstanden habe, bei dieser Exkursion die Artenvielfalt der Käfer im Kaiserstuhl.
Ich freue mich über die Einladung, kann ich doch bei dieser Gelegenheit vielleicht ein klein wenig mehr über die Krabbeltiere erfahren, die gerne auf und unter den Pflanzen sitzen, die ich bei meinen Wanderungen fotografiere. Ausserdem erhoffe ich mir natürlich einige schöne Kaiserstühler Pflanzen. Der Kaiserstuhl ist bei mir in diesem Sommer ja auch etwas zu kurz gekommen.

9.9.2007: Silberdistel

Die Silberdistel ist auf Kalkmagerwiesen in den Bergen schon von weitem an ihren silbern leuchtenden Hüllblättern zu erkennen. Die großen Blüten schliessen sich bei feuchtem Wetter, daher auch der Name Wetterdistel. Diese immer seltener werdende Pflanze war Pflanze des Jahres 1997 und ist geschützt.
Genutzt wurde die giftige Pfahlwurzel der Pflanze gegen viele Krankheiten, in der Magie und Tiermedizin. Heute ist die Silberdistel mit ihrer beeindruckenden schönen Blüte eine Zierde für jeden Steingarten.

8.9.2007: Rippenfarn

Der Rippenfarn ist ein Farn der Höhenlagen und liebt Nadelwälder, am liebsten Fichtenwälder mit sauren und feuchten Böden. Er hat zwei verschieden Wedel-Arten, einen mit und eine ohne Sporen, die Sporen reifen Juli und August.
Der Rippenfarn wurde als Gemüse und als Mittel gegen Durchfall eingesetzt.

7.9.2007: Kräuter-Wanderung: Zum badischen Blocksberg

Immer wenn ich mich bei guter Sicht am Schwarzwald-Panorama erfreue, lacht mich am nördlichen Ende meines Blickfeldes der Kandel an. Der Kandel ist mir bisher eher fremd, denn ich habe ihn noch nie bestiegen.
Dabei müsste er mich eigentlich besonders reizen, denn er gilt als der Blocksberg des Schwarzwalds. Angeblich haben sich früher immer die Hexen auf dem Kandel getroffen, um ihre wilden Feste mit dem Teufel zu feiern, vor allem in der Walpurgisnacht, der Nacht zum 1. Mai. Auch heutzutage feiern moderne Hexen diese Nacht gerne auf dem Kandel.

4.9.2007: Herbstzeitlose

Im Herbst öffnet die Herbstzeitlose ihre Blüten, die an Krokus oder Safran erinnern. Ganz ohne Blätter stehen die schönen Blüten in der Wiese, als hätten sie sich in der Jahreszeit verirrt.
Die stark giftige Herbstzeitlose ist nahezu das einzige Mittel, das wirksam bei akutem Gichtanfall hilft. Aufgrund der Giftigkeit ist die Anwendung der Herbstzeitlose jedoch sehr heikel und gehört unbedingt in die Hand des Arztes.

29.8.2007: Kräuter-Radtour: Botanisches Strassburg

Der Botanische Garten in Strassburg soll besonders schön sein. Strassburg ist für mich jedoch zu weit, um an einem Tag dorthin zu radeln und wieder zurück nach Hause, vor allem, wenn ich noch einen ausgiebigen Besuch des botanischen Gartens einschieben will.
Da trifft es sich gut, dass ich sowieso gerne eine zweitägige Tour mit Zelt machen wollte. Früher habe ich oft gezeltet, aber in den letzten Jahren bin ich gar nicht mehr dazu gekommen. So habe ich eine gute Gelegenheit, interessante Pflanzen, eine lange Radelstrecke und einen Camping-Kurzurlaub miteinander zu kombinieren.

28.8.2007: Trauben-Holunder

Der Trauben-Holunder ist ein breitbuschiger Strauch, der bis zu 4 Meter hoch werden kann und meist in bergigen Gegenden wächst. Im Frühling locken große Blütenrispen mit weißgrünen Blüten die Insekten und im Spätsommer die roten Beeren viele Vögel an.
Die Früchte kann man zu Marmeladen verarbeiten oder als Abführ- und Brechmittel einsetzen. Die Blüten sind harntreibend und die Wurzeln entzündungshemmend und helfen gegen Warzen.

21.8.2007: Kräuter-Wanderung: Der Belchen ruft

Seit Jahren ruft mich der Belchen - Tag für Tag. Denn von zuhause aus kann ich den Belchen sehen und jedesmal, wenn ich den Rhein überquere, sehe ich ihn noch viel deutlicher.
Trotzdem bin ich dem Ruf lange nicht gefolgt, fast sieben Jahre ist mein letzter Besuch auf dem Belchen schon her. Die Verbindung mit Bus und Bahn ist nämlich alles andere als unkompliziert und Autofahrten vermeide ich möglichst bei meinen Ausflügen.
Doch jetzt mit dem neuen Fahrrad und guter Fitness, bin ich auf die Idee gekommen, mit dem Fahrrad bis an den Fuss des Belchens zu fahren und dann hinauf zu wandern. Ob es vernünftig ist, mir so eine Anstrengung zuzumuten?

19.8.2007: Wald-Geissbart

Der seltene Wald-Geißbart ist ein Bewohner von Bergwäldern und in ganz Europa verbreitet. Schaut man nicht genau hin, so kann man ihn auf den ersten Blick für das wesentlich häufigere Mädesüss halten, das auch Geißbart genannt wird. Bei genauerem Hinschauen sieht man jedoch die großen Blütenrispen. Vor allem die Wurzel wurde in der Volksheilkunde genutzt, die leicht giftigen Blätter als Frühlingsgemüse gegessen. Heute spielt der Wald-Geißbart in der Pflanzenheilkunde keine Rolle mehr, dafür ist er in einigen Gegenden eine beliebte Zierpflanze geworden, da sie ansehnliche große aber pflegeleichte Büsche mit schönen Blütenständen bildet.

19.8.2007: Wald-Ruhrkraut

Das Wald-Ruhrkraut ist eine eher unscheinbare Pflanze mit kleinen braunweißen Röhrenblüten. Es gehört zur großen Familie der Ruhrkräuter und kommt in ganz Europa vor. Es mag kalkarmen und sandigen Boden, zeigt saure Böden an.
Früher wurde Wald-Ruhrkraut gegen Durchfälle und Ruhr eingesetzt, später mehr gegen Atemwegsprobleme. Es spielt aber in der Pflanzenheilkunde kaum noch eine Rolle, dafür findet man es mehr in Steingärten als Zierpflanze.

18.8.2007: Eisenhutblättriger Hahnenfuss

Der Eisenhutblättrige Hahnenfuß ist ein Bewohner der Gebirge von Mittel und Südeuropa. Er liebt besonders die feuchten Stellen der Höhenlagen wie Quellen und Bachläufe. Die weißen Blüten erinnern an Erdbeerblüten und die Blätter an den Eisenhut. Als Hahnenfußgewächs ist die Pflanze giftig, wenn auch nicht so stark wie andere Mitglieder dieser Familie.
Man glaubte früher, dass der Eisenhutblättrige Hahnenfuß Silbervorkommen anzeigt, daher auch der Name Silberhahnenfuß. In der Volksheilkunde wurde der Eisenhutblättrige Hahnenfuß gegen Rheuma, Gicht und Hauterkrankungen eingesetzt, er spielt heute in der Pflanzenheilkunde keine Rolle mehr.

17.8.2007: Kräuter-Wanderung: Auf dem Naturlehrpfad zum Feldberg

Am nördlichen Hang des Feldbergs gibt es einen Naturlehrpfad, der bis zum Gipfel und zu vielen malerischen Plätzen führt. Letztes Jahr war ich auf einen Teil dieses Lehrpfades schon einmal unterwegs, aber da das am Ende einer langen Tour war, konnte ich die vielen Eindrücke kaum vollständig wahrnehmen und geniessen. Daher hatte ich beschlossen, dieses Jahr den ganzen Naturlehrpfad zu begehen.
Jetzt war es endlich soweit, fast genau ein Jahr später. Dabei wollte ich eigentlich schon viel früher im Jahr die Feldberg-Pflanzen besuchen, aber das ist dann vielleicht ein Vorhaben für nächstes Jahr.

16.8.2007: Sumpf-Herzblatt

In dunklen sumpfigen Wiesen oder Mooren ist das seltene Sumpf-Herzblatt schon von weitem zu erkennen, da sich an den langen Stengeln leuchtend weiße und große Blüten befinden. Die Pflanze ist zwar in großen Teilen von Europa und Westasien verbreitet, aber mittlerweile sehr selten geworden und geschützt. Den Namen Studentenröschen erhielt die Pflanze, weil Studenten ihrer Liebsten diese Blume brachten. Eingesetzt wurde die Pflanze früher bei Leber- und Galleleiden, später und heute als Beruhigungsmittel und zur Linderung von Krampfanfällen.

15.8.2007: Behaarte Karde

Die Behaarte Karde ist zierlicher als die Wilde Karde, die Blütenköpfe sind deutlich kleiner. Ist die Wilde Karde ein häufiger Wegbegleiter, so ist die behaarte Karde sehr selten. Man findet diese weiß-gelb blühende Karden-Art an Wegen und Lichtungen von Auwäldern in den submediterranen Teilen Europas.
In der Volksheilkunde wird die behaarte Karde genauso eingesetzt wie ihre wilde Schwester, wenn auch viel seltener. Da die Pflanze sehr selten ist, sollte sie nicht gesammelt werden.

11.8.2007: Zimbelkraut

Das Zimbelkraut ist ein schön bunt violett blühender Mauerbewohner aus dem Mittelmeerraum. Die pflegeleichte Pflanze bildet an guten Standorten einen Teppich und blüht über mehrere Monate, daher wurde das Zimbelkraut in ganz Europa zum Verschönern von langweiligen Mauern verbreitet. Das Vitamin-C-reiche Zimbelkraut diente als stärkender Salat in Frühjahrskuren und als wundheilender Umschlag.

10.8.2007: Kräuter-Radtour: Zum Naturschutzgebiet Taubergiessen

Taubergiessen ist ein ganz besonderes Naturschutzgebiet, das nördlich vom Kaiserstuhl entlang des Rheins verläuft. In diesem typischen Rheinaue-Wald, der teilweise als Bannwald naturbelassen ist, gedeihen viele Pflanzen und Tiere.
Stellenweise sieht es in Taubergiessen richtig urig aus und im Frühling kann man wohl auch zahlreiche Orchideen finden. Schon länger hat es mich gereizt, Taubergiessen kennen zu lernen, doch es ist relativ weit weg von meinem Zuhause. Inzwischen komme ich aber immer weiter mit meinem Fahrrad, sodass ich mich an eine Fahrt nach Taubergiessen herangewagt habe.

8.8.2007: Holunder

Der Holunderbusch wächst besonders gerne in der Nähe von Behausungen, daher ist es meistens recht einfach, ihn zu finden. Von Mai bis Ende Juni entfaltet er seine weissen Blüten-Dolden, die weithin duften.
Als Tee werden seine Blüten gerne für Schwitzkuren bei Fieber und Erkältung eingesetzt. Die schwarzen Beeren sind sehr Vitamin C haltig und können als Saft, Mus oder Marmelade eingenommen werden. Im Volksglauben hausen die guten Hausgeister in Holunder-Bäumen.

3.8.2007: Kräuter-Wanderung: Auf den Rosskopf bei Freiburg

Der Rosskopf wird manchmal auch als zweiter Hausberg von Freiburg bezeichnet. Er liegt hinter dem Schlossberg zwischen Dreisamtal und Glottertal. Der Schlossberg nahe der Freiburger Altstadt ist mir wohlvertraut aus der Zeit, als ich noch in Freiburg wohnte. Aber bis auf den Gipfel des Rosskopfs habe ich es in all den Jahren nie geschafft. Das will ich bei dieser Tour ändern und auch dem Schlossberg will ich mal wieder einen Besuch abstatten.
Ob ich die alten Pflanzen noch wiedertreffe? Auf den Hängen des Schlossbergs wurde mir nämlich vor vielen Jahren bewusst, dass ich eine Kräuterhexe bin. Vorher hätte ich meine Liebe zu den Kräutern noch für schlichtes Interesse gehalten.

31.7.2007: Indischer Lotos

Der Lotus ist ein Seerosengewächs aus Asien mit sehr schöner und gut duftender Blüte. Die selbstreinigende Eigenschaft von Blättern und Blüten hat sie zu einer wichtigen religiösen Pflanze in mehreren Kulturen gemacht.
Alle Teile der Pflanze werden in der asiatischen Heilkunde genutzt und helfen z.B. bei Blutungen unterschiedlicher Art.

30.7.2007: Wiesen-Alant

Der Wiesen-Alant ist ein kleinerer Verwandter des Alants und kommt an feuchten Wiesen und Ufern vor. Die Blüten der mehrjährigen Staude sind gelb.
Die Pflanze wird zur Schleimlösung und bei Verdauungsproblemen eingesetzt. Die Unterart Inula britannica chinensis (Xuan Fu Hua) wird in der asiatischen Medizin genutzt.

28.7.2007: Gekielter Lauch

Der gekiele Lauch ist eine Zwiebel-Pflanze, die in Süddeutschland und Südeuropa wächst. Die rosa bis purpurnen Blüten entspringen grünen Brutziebeln und sitzen an kleinen Stielen.
Die Heilwirkung entspricht etwa Schnittlauch und Zwiebeln. Die sehr seltene Pflanze ist geschützt und darf nicht gesammelt werden.

28.7.2007: Wirbeldost

Der Wirbeldost ist ein rosa blühender Lippenblütler mit schwachem aromatischem Duft. Die Blätter eignen sich für Tees und Salate, die eine schwache Verdauung und empfindlichen Magen stärken. Auch bei Bienen und Schmetterlingen ist der Wirbeldost beliebt, daher ist diese anspruchslose sonneliebende Pflanze gut für den Naturgarten geeignet.

27.7.2007: Blutampfer

Der Blutampfer hat auffallend rote Adern in den grünen Blättern und wird daher als Zierpflanze kultiviert. Die Blätter sind nicht nur schön anzusehen, sondern werden auch als Salatbeigabe in einer blutreinigenden Frühjahrskur genutzt. Die Blätter des Blutampfers sind spürbar milder als die des Sauerampfers und werden auch viel besser vertragen.

24.7.2007: Kräuter-Radtour: Fahrt zur Petite Camargue Alsacienne

Seit ich von der Petite Camargue Alsacienne, der kleinen elsässischen Camargue, erfahren habe, wollte ich dort unbedingt einmal hinfahren.
In diesem Naturschutzgebiet, das der echten Camargue im Süden Frankreichs ähneln soll, gibt es eine reiche Flora und Fauna. Vor allem der Tierliebhaber soll hier reichlich auf seine Kosten kommen. Aber auch von einem besonderen Pflanzenreichtum wird berichtet.

24.7.2007: Breitblättriger Rohrkolben

Der Breitblättrige Rohrkolben ist eine der häufigeren Rohrkolbensorten, die man oft an Gewässerrändern finden kann. Schon von weitem erkennt man diese Pflanze an den braunen länglichen Kolben.
Die Wurzel wurde als Gemüse gegessen und der Pollen von männlichen Blüten wird noch heute in der asiatischen Heilkunde genutzt.

23.7.2007: Parakresse

Die Parakresse ist eine schöne Pflanze mit leuchtend gelben Blüten und einem roten Zentrum. Darüber hinaus hat diese Pflanze einen ungewöhnlichen Effekt, wenn man die frischen Blätter oder Blüten kaut.
Im Mund fühlt es sich an, als ob man ein Brausepulver gegessen hätte, ein schneller Wechsel zwischen süß, sauer und salzig, der Speichelfluss wird gesteigert und die Zunge und der Mundraum werden leicht betäubt. Nach ein paar Minuten lässt die Wirkung nach. Die Parakresse ist Gemüse und Heilpflanze.

16.7.2007: Kräuter-Wanderung: Von Freiburg auf den Schauinsland

Der Schauinsland ist bekanntlich der Hausberg von Freiburg. Der kürzeste Weg von der Freiburger Innenstadt bis auf den 1284 m hohen Gipfel des Schauinslands ist eigentlich mitten durch den Wald die Kette der Berge hinauf. Mit 12 km Wanderstrecke ist der Weg zwar nicht wirklich weit, aber es geht den Grossteil der Strecke bergauf und ab und zu auch bergab, was die Gesamtsteigung noch vergrössert.
Diese Strecke wollte ich schon länger einmal in Angriff nehmen, weil es mich interessiert, wie sich die Vegetation von der Ebene bis auf den Gipfel verändert.

15.7.2007: Moschus-Malve

Die Moschusmalve ist eine mehrjährige wärmeliebende Malvenart, die nördlich des Mittelmeeres selten zu finden ist. Sie mag einen trockenen, kalkarmen und warmen Standort, daher findet man sie manchmal an Ackerrändern und Weinbergen.
Die Moschus-Malve ist eine alte Heilpflanze, vergleichbar mit der gehaltvolleren Malve. In der Volksheilkunde macht man keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Malvenarten. Die Heilwirkung ist schleimlösend und entzündungshemmend, hilft z.B. gegen Husten.

11.7.2007: Goldmohn

Der Goldmohn ist eine gelb blühende Mohnpflanze aus Kalifornien, die dort auf großen Flächen wild wächst. Sie ist die Staatsblume Kaliforniens. Bei uns findet man den Goldmohn als Zierpflanze in Gärten.
Der Goldmohn ist aber nicht nur eine sehr schöne Zierpflanze, sondern auch eine Heilpflanze, die seit tausenden von Jahren gegen Schmerzen und Schlafstörungen eingesetzt wird.

10.7.2007: Kräuter-Radtour: Zum Nimberg

Obwohl der Sommer so verregnet ist, finde ich doch immer wieder Tage mit Sonnenschein. Dieses Mal geht die Fahrt zum Nimberg, das ist ein kleiner Berg neben dem Kaiserstuhl. In dieser Gegend ist nicht viel los und gerade das ist verlockend, denn in solch abgelegenen Ecken wird die Natur oft in Ruhe gelassen, ganz ohne viel Tamtam.
Auch ich war noch nie in der Gegend rund um den Nimberg, ja, ich wusste nicht einmal, dass es ihn überhaupt gibt, obwohl ich schon unzählige von Malen meine Landkarten studiert habe, wo er eigentlich deutlich zu erkennen ist.

10.7.2007: Karthäuser-Nelke

Die Karthäuser-Nelke ist eine leuchtend rot blühende Nelkensorte, die auf Kalkmagerrasen zu finden ist. Die Nelke wurde nach den Karthäuser-Mönchen benannt, die diese Pflanze in ihren Gärten angebaut haben. Von der Karthäuser-Nelke gibt es noch mehrere Unterarten.
Die Pflanze sieht nicht nur schön aus, sie duftet gut und enthält schmerzstillende und erweichende Stoffe. Die Karthäuser-Nelke war Blume des Jahres 1989 und ist geschützt.

9.7.2007: Rispen-Hirse

Die Rispenhirse ist eine Graspflanze, die eine der ältesten Getreidepflanzen der Menschheit ist. Ihr Ursprung liegt in Asien und in der Steinzeit verbreitete sie sich bis nach Europa. Viele tausende Jahre war die Rispenhirse eines der wichtigsten Nahrungsmittel der einfachen Leute.
Als Heilpflanze wird sie heute gegen Zivilisationskrankheiten und Alterserscheinungen eingesetzt.

7.7.2007: Färberwaid

Der Färberwaid ist eine Pflanze, die im mittleren/südlichen Europa und Vorderasien vorkommt. Die Pflanze liefert einen blauen Farbstoff, der in der Vergangenheit sehr wichtig war.
Über die Jahrhunderte wurde es ruhig um den Färberwaid, ein paar verwilderte Pflanzen findet man auf Unkrautfluren und in Weinbergen.
Heute entdeckt man die pilzhemmende Färbewirkung und den Nutzen für die Gesundheit neu. Man untersucht heute die Wirkung auf Tumore und Viren.

6.7.2007: Hohes Fingerkraut

Das Hohe Fingerkraut ist ein schwefelgelb blühendes Fingerkraut, das gerne an Straßenböschungen und Magerwiesen wächst. Es ist in ganz Europa, großen Teilen von Asien und Nordamerika verbreitet, aber im Vergleich zu den anderen Fingerkräutern seltener zu finden.
Als Heilpflanze spielt das Hohe Fingerkraut nur eine kleine Rolle, es wurde zur Wundbehandlung und gegen Durchfall eingesetzt.

6.7.2007: Rossminze

Die Rossminze ist eine alte wild wachsende Minz-Sorte, die über 1 Meter groß wird. Man findet sie in Europa an nassen Standorten (Feuchtwiesen, Gräben, Ufern). Ihr Geruch wird von einigen Leuten bei der frischen Rossminze als unangenehm und modrig empfunden.
Die Rossminze wird in der Volksheilunde bei Magen-Darm-Beschwerden und gegen Kopfschmerzen eingesetzt.

5.7.2007: Kräuter-Radtour: Nach Colmar zum Vogesen-Rand

Schon gleich am Tag nach meinem ersten Ausflug mit dem neuen Fahrrad treibt es mich wieder hinaus, zumal es anscheinend der letzte sonnige Tag vor der nächsten Schlechtwetter-Phase ist.
Diesmal zieht es mich nach Colmar, denn dort war ich noch nie mit dem Fahrrad. Hinter Colmar will ich noch ein wenig durch die Weinorte am Fusse der Vogesen gondeln. Auf einer Karte habe ich so einen Tourenvorschlag, der mich sehr reizt.
Sehr neugierig bin ich auch auf die Pflanzen, die in der Nähe der Vogesen wachsen. Ob es dort wohl andere Kräuter gibt als hier in der Nähe des Rheins und am Kaiserstuhl?

4.7.2007: Englische Wasserminze

Die Englische Wasserminze ist eine Minze, die im Wasser an Ufern, seichten Gewässern oder feuchten Wiesen wächst. Wenn die Pflanze noch nicht blüht, sieht sie dem Rosmarin auf den ersten Blick sehr ähnlich. Es gibt Pflanzen mit bläulichen bis violetten und selten mit weißen Blüten (Preslia cervina alba).
Die Duftpflanze riecht starkt nach Menthol/Minze und wird zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.

3.7.2007: Japanischer Staudenknöterich

Der Japanische Staudenknöterich ist eine Zierpflanze aus Asien, die schnell die Gärten verlassen hat und sich als gefährliches Unkraut in der freien Natur verbreitet. Diese Pflanze beeindruckt durch ihr schnelles Wachstum und ihre Zähigkeit.
Der Japanische Staudenknöterich kann in Gemüsegerichten verarbeitet oder als Heilpflanze eingesetzt werden, z.B. gegen Rheuma oder als harntreibendes Mittel.

2.7.2007: Hauhechel

Die Hauhechel ist ein kleiner Strauch aus der Familie der Hülsenfrüchte und ein gefürchtetes Unkraut. Ihre rosafarbenen Blüten sind eine Zierde der Wiesen, wo sie wachsen. Doch die Dornen pieksen schmerzhaft, wenn man ihnen zu nahe kommt.
Die Wurzel der Hauhechel wird zur Blutreinigung bei Frühjahrs- und Schlankheitskuren verwendet. Auch gegen Blasenentzündung und Nierensteine wird sie häufig eingesetzt. Besonders geeignet ist eine kurze Teekur zur Durchspülung bei entzündlichen Harnwegen.

1.7.2007: Kräuter-Radtour: Rhein-Tour

Robust und einigermassen geländegängig sollte es sein, mein neues Fahrrad, damit ich schwere Einkäufe heimtransportieren kann und holperige Waldwege nicht scheuen muss. Daher musste ein junger, starker Drahtesel her und heute war es endlich soweit.
Natürlich wollte ich meinen jungen Drahtesel gleich probereiten und habe mir dafür eine eher kurze Strecke am Rhein entlang mit einem Stück Waldweg ausgesucht, auf der ich auch vor fast genau einem Jahr unterwegs war.
Ich bin auch sehr gespannt, welche Unterschiede in der Vegetation zwischen dem trockenen letzten Jahr und diesem Frühsommer mit recht viel Regen bestehen.

27.6.2007: Buchweizen

Der Buchweizen ist eine Knöterichpflanze, die im Laufe der Jahrhunderte ihren Weg von der Mongolei zu uns gefunden hat. In der Volksheilkunde eher zur Stärkung durch den Buchweizensamenbrei genutzt. Der Tee aus dem Kraut wurde meist nur als sanftes Schlafmittel genutzt.
Der wichtigste Inhaltsstoff ist aber das Rutin, das die Mikrozirkulation in den Blutgefäßen verbessert und die Gewäßwände positiv verändert. Entdeckt wurde diese Buchweizen-Eigenschaft erst in den 1970ern.

25.6.2007: Kräuter-Wanderung: Samengarten in Eichstetten

In Eichstetten im Kaiserstuhl gibt es einen Samengarten, wo engagierte Menschen alte Kulturgemüse durch Anbau und Vermehrung vor dem Aussterben bewahren.
Für Besucher gibt es auch einen Schaugarten, in dem klassische Gemüse-Arten nach Pflanzenfamilien geordnet wachsen. Auch zahlreiche Kräuter und Blumen gibt es in diesem Schaugarten zu bewundern.

24.6.2007: Faulbaum

Der Faulbaum ist ein Strauch, manchmal ein kleiner Baum. Er ist eine beliebte Zierpflanze in Parks und Gärten. Seine stinkende Rinde riecht faulig, daher auch die vielen Namen mit dem Hinweis auf den Geruch. Diese Rinde wird geerntet, getrocknet und mindestens 1 Jahr lang gereift. Eingesetzt wird die Rinde als Abführmittel.

23.6.2007: Fieberklee

Der Fieberklee ist eine Sumpfpflanze und wächst in Sümpfen, Mooren und an Ufern.
Den Namen hat der Fieberklee, wegen der 3 kleeähnlichen Blätter und seiner Nutzung gegen Fieber. Mit dem Klee hat er ausser den ähnlich aussehenden Blättern nichts zu schaffen, er ist mit dem Enzian verwandt. Die Inhaltsstoffe fördern die Magensaft- und Speichelsekretion.
Da viele Sümpfe trocken gelegt wurden, in Mooren Torf gewonnen wurde, ist die ehemals verbreitete Pflanze sehr selten geworden.

21.6.2007: Teemischungen richtig zusammenstellen

Die meisten Heilpflanzen kann man wahlweise als Einzelkraut oder in Mischungen als Tee trinken.
Teemischungen haben die Aufgabe und den Vorteil, dass man die Fähigkeiten der Heilkräuter so kombinieren kann, dass sich die Wirkungen ergänzen und der gesamte Tee dadurch wirksamer ist als bei einem Einzelkraut. Ausserdem kann man Tees durch Kräutermischungen geschmacklich und optisch aufwerten.

20.6.2007: Kräuter-Wanderung: Tag der Artenvielfalt

In Freiburg im Vauban-Viertel war am Sonntag, den 17. Juni, der Tag der Artenvielfalt, der von mehreren Umwelt- und Naturgruppen veranstaltet wurde.
So ein Tag der Artenvielfalt findet jedes Jahr in einem anderen Freiburger Stadtviertel statt. Er soll einerseits der Bevölkerung, allen voran den Kindern, die Natur ein Stück näher bringen. Andererseits sind alle aufgerufen, im Umkreis des Festes alle Tier- und Pflanzenarten zu bestimmen und auf Listen zu schreiben.

19.6.2007: Bittersüsser Nachtschatten

Der Bittersüße Nachtschatten ist ein giftiger Halbstrauch, der in Europa, Nordamerika und Asien zu finden ist. Auch als Zierpflanze findet sie sich in Gärten. Die Blüten sind violett und die reifen Beeren sind rot. Die Pflanze wird von Heilkundigen schon seit tausenden von Jahren eingesetzt, auch die Homöopathie nutzt den Bittersüßen Nachtschatten. Man selbst sollte auf die innere Anwendung dieser giftigen Pflanze verzichten.

19.6.2007: Amarant

Der Amarant ist eine der ältesten Nutzpflanzen und ist auf der ganzen Welt verbreitet, es gibt etwa 70 Arten. Der Samen einiger Arten sind ein hochwertiges glutenfreies Getreide mit hohem Proteingehalt. Daher gut für Zöliakie- und auch Neurodermitis-Kranke geeignet.
Medizinisch genutzt werden aber überwiegend die Blätter. Die Ernährung mit Amarant-Blättern und Samen hält körperlich und geistig jung.

18.6.2007: Grindelie

Die Grindelie ist eine gelbblühende etwa 1 m hohe Pflanze mit hohem Harzanteil. Sie ist in Nordamerika heimisch und von der Gattung gibt es über 50 Arten, die alle ähnliche Wirkungen haben.
Bei den Indianern und später bei den Siedlern war die Grindelie eine beliebte Heilpflanze gegen viele Krankheiten und ein Gegengift.

16.6.2007: Kräuter-Wanderung: Wanderung im Schwarzwald-Moor

Das Moor bei Hinterzarten lockt mich schon seit einigen Wochen. Letztes Jahr war ich erst im Spätsommer dort und ich bin seitdem sehr neugierig, wie es dort im Frühsommer aussieht. Schliesslich ist die Vegetation in den Bergen ganz anders als bei mir zuhause in der Ebene.
Und ein Moor stellt noch mal eine ganz aussergewöhnliche Besonderheit dar. Darum habe ich mich auf die Socken gemacht und bin mal wieder mit der Höllentalbahn nach Hinterzarten gefahren.

16.6.2007: Ban Zhi Lian / Bärtiges Helmkraut

Ban Zhi Lian wird in der Chinesischen Medizin zur Krebsbehandlung und Krebsvorbeugung eingesetzt.

Die Wirkung geht auf die erwünschte Zerstörung von Blutgefäßen zurück, die Tumore mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgen. Das Erstaunliche ist, dass nur die Blutversorgung von Tumorzellen geschädigt wird, alle anderen Blutgefäße und Zellen bleiben ungestört. Besonders gegen Tumor-Erkankungen von Gebärmutterhals, Lunge, Speise-Röhre und Magen-Darm-Trakt wird es in der Volksheilkunde eingesetzt.


15.6.2007: Currystrauch

Der Currystrauch ist ein Halbstrauch und Heckenpflanze aus dem Mittelmeergebiet. Blätter und Blüten haben ein angenehmes Curry-Aroma, das an Salbei erinnert.
Die Pflanze wird als Gewürzpflanze eingesetzt, sie eignet sich auch als Heilpflanze, gegen Husten, Hautprobleme.

14.6.2007: Aztekisches Süsskraut

Das Aztekisches Süßkraut ist in den letzten Jahren als ergiebige Alternative zu Stevia bekannt geworden. Es ist eine schöne Zierpflanze, verströmt einen aromatischen honigmelonigen und minzigen Duft und eignet sich wegen der langen Ranken für Blumenampeln.
Da das Aztekisches Süßkraut nicht nur ein gutes Süßmittel ist, sondern auch ein besonderes Aroma hat, eignet es sich für Tees und viele Süßspeisen. Der Süßstoff ist 1000x stärker als Zucker.
Das Aztekisches Süßkraut ist auch eine alte Heilpflanze. Die Azteken nutzten das Süßkraut als Universalheilmittel.

10.6.2007: Schwarzkümmel

Der Schwarzkümmel ist Allheilmittel und eine alte Kulturpflanze, die ihren Ursprung in Ägypten und Westasien hat.
Die kleinen braunschwarzen Samen enthalten viele wertvolle ätherische Öle. Diese Samen werden zu Heilzwecken (Verdauung) und als Gewürz genutzt. Die Samen schmecken scharf und aromatisch.
Aus den Samen wird ein hochwertiges und würziges Öl zu Speisezwecken kaltgepresst, das gut verdaut werden kann, Hormonhaushalt und Immunsystem reguliert. Dieses heilsame Öl wird nicht als Heilmittel verkauft, sondern als Nahrungsmittel.

9.6.2007: Wundklee

Der gelb blühende Wundklee ist eine Pionierpflanze und in ganz Europa verbreitet. Er mag kalkreiche und trockene Böden mit viel Sonne. An Wegrändern, trockenen Wiesen, Brachflächen, Hängen und Reinen ist er zu finden. Leider wird der Wundklee durch moderne Landwirtschaft und Düngung seltener.
In der Volksmedizin ist der Wundklee in allen Regionen eine beliebte Heilpflanze, was die vielen Namen erklärt.

7.6.2007: Kräuter-Radtour: Zum Klostergarten von St. Lioba

Schon vor einer Weile habe ich gehört, dass es im Kloster St. Lioba in Günterstal bei Freiburg einen wunderschönen Kräutergarten geben soll. Den wollte ich mir natürlich unbedingt anschauen.
Was liegt da näher, als den Besuch dieses Kräutergartens mit einer Radtour nach Freiburg zu verbinden? Also bin ich an einem schönen sonnigen Tag in Richtung Freiburg losgeradelt.

6.6.2007: Echter Lein

Früher war der Lein eine wichtiges Pflanze, um daraus Kleidungsstoffe herzustellen. Sie ist eine der ältesten Kulturpflanzen und begleitet den Menschen seit der Steinzeit. Leinen gehörte zu den edlen Stoffen früherer Zeit, weil es fein und kühlend ist.
Heutzutage ist vor allem der Lein-Samen beliebt, denn in Feuchtigkeit eingebracht er ist so schleimig, dass er harten Stuhlgang weicher macht und so gegen die verbreitete Verstopfung hilft.

5.6.2007: Muskateller-Salbei

Der Muskateller-Salbei ist ein großer Verwandter des Salbeis, er wird bis 1,5 Meter groß.
Er riecht stark aromatisch, balsamisch, würzig mit einer Zitronennote, daher wird die Pflanze nicht nur zu Heilzwecken, sondern auch als Gewürz und Aromamittel eingesetzt. Die Anwendung ähnelt dem echten Salbei.

3.6.2007: Kornrade

Die Kornrade ist ein giftiges Ackerunkraut, das bis in die 1960er nahezu überall die Ackerränder und Felder zierte. Durch die modernen Unkrautbekämpfungsmittel ist diese Pflanze heute sehr selten geworden, sie ist sogar fast ausgerottet und steht deshalb auf der roten Liste.
Die Kornrade war "Blume des Jahres 2003" um an den Erhalt des Kulturgutes Ackerwildkräuter zu erinnern.

2.6.2007: Robinie

Die Robinie ist ein sommergrüner Baum mit einer Höhe bis etwa 25 Meter. In vielen Parks und Gärten findet sich dieser Baum, der im Mai eine große Zahl an wohlriechenden Blüten trägt.
Der Duft erinnert an Bergamotte und Jasmin, der Geschmack ist süßlich. Die Samen sind in Schoten und so wird die Verwandtschaft mit der Erbse erkennbar.

31.5.2007: Kräuter-Radtour: Von Ihringen nach Achkarren

Gegen Mittag erst kam ich zu dem Schluss, dass dieser Tag der beste Ausflugstag der Woche sein würde. Also hiess es, eine kleine Tour zu finden, die mich nach Möglichkeit in eine bisher unbekannte Ecke führen würde. Zuerst lockten mich lauter Ziele, die weiter weg waren, aber weil es schon recht spät war, lagen die alle ausserhalb meiner aktuellen Reichweite.
Dann fiel mein Blick auf eine kleine Passstrasse über den Kaiserstuhl zwischen Ihringen und Achkarren. Auf der Karte sah der Weg gar nicht so steil aus und er war als Radweg gekennzeichnet.
Also nichts wie hin, in der Hoffnung auf schöne Natur und interessante Pflanzen.

25.5.2007: Bachblüte: Willow

Über die Bachblüte Willow gibt es jetzt eine detailliertere Beschreibungsseite.
"Willow steht in Verbindung mit der Selbstverantwortung."

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19.5.2007: Kräuter-Wanderung: Der Badberg ruft

Schon lange wollte ich mal wieder zum Badberg mitten im Kaiserstuhl fahren, aber immer kam etwas dazwischen. Zuletzt war es garstig kaltes Regenwetter, das mich von Radtouren abhielt.
Aber dann war es endlich soweit: der Frühling hat sich wieder durchgesetzt und der Mai wird seinem Namen "Wonnemonat" mehr als gerecht. Also habe ich mir mein Fahrrad geschnappt und bin zum Badberg geradelt. Die Besteigung des kleinen aber steilen Berges ist dann eine schweisstreibende Wanderung, die durch die üppige Pflanzenfülle ein lohnenswerter Ausflug ist.

15.5.2007: Salbenküche: Pappel-Propolis-Creme

Bei der Pappelknospen-Propolis-Creme ergänzen sich der Ölauszug aus den Pappelknospen ganz wunderbar mit der intensiven Tinktur aus Propolis, dem Kittharz der Bienen. Häufig duftet das Propolis-Harz stark nach den balsamischen Pappelknospen, denn Propolis wird oft aus dem Harz auf den Pappelknospen gewonnen. Es beinhaltet die heilkräftigen Wirkstoffe der Pappelknospen in konzentrierter Form.
Daher passen Pappel-Öl und Propolis-Tinktur so gut zusammen und sie eignen sich hervorragend, aus beiden zusammen eine Creme anzurühren.

11.5.2007: Passionsblume

Die grossen Blüten der Passionsblume sind wunderschön anzusehen und es gibt sie in vielen verschiedenen Arten. Die in wärmeren Gegenden Amerikas heimische Kletterpflanze wird in Mitteleuropa gerne als Zimmerpflanze kultiviert, weil sie so schön aussieht.
Die beruhigende Wirkung der Passionsblume war schon den amerikanischen Ureinwohnern bekannt, die sie gerne als Heilpflanze verwendeten.

8.5.2007: Bachblüte: Wild Rose

Über die Bachblüte Wild Rose gibt es jetzt eine detailliertere Beschreibungsseite.
"Wild Rose steht in Verbindung mit der Hingabe und der Lebensfreude."

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4.5.2007: Vergissmeinnicht

Das Vergissmeinnicht ist uns mit seinen hellblauen, kleinen Blüten aus vielen Gärten wohlbekannt. Besonders in grösseren Gruppen wirkt es wie eine freundliche, helle Wolke.
Erstaunlicherweise wird das Vergissmeinnicht kaum als Heilpflanze eingesetzt. Das Vergissmeinnicht gehört wohl nicht zu den wirksamsten Heilpflanzen, aber eine so starke Ignorierung von seiten der Heilpflanzenkunde hat das Vergissmeinnicht eigentlich nicht verdient.
Es wirkt nämlich entzündungshemmend, zusammenziehend, beruhigend und stärkend und könnte so vielen Einsatzzwecken dienen, wenn keine stärkeren Heilpflanzen zur Hand sind.

2.5.2007: Erdrauch

Früher war der Erdrauch, der auf Äckern und an Wegen als Unkraut wächst, eine wichtige und geehrte Heilpflanze. Das zeigt auch das "officinalis" in seinem wissenschaftlichen Namen "Fumaria officinalis".
Heutzutage wird er jedoch kaum noch verwendet, weil der Hauptwirkstoff, das Alkaloid Fumarin, im Ruf steht, leicht giftig zu sein. Diesen Ruf teilt das Fumarin jedoch mit zahlreichen anderen Pflanzenwirkstoffen, denn alles was wirken soll, ist naturgemäss in höherer Dosierung giftig, wie schon Paracelsus wusste.

28.4.2007: Kräuter-Wanderung: Orchideen im Liliental

Bisher hatte ich bei meinen Besuchen im Liliental die Orchideenblüte immer weitgehend verpasst. Das wollte ich dieses Jahr unbedingt ändern und bin daher sicherheitshalber schon im April mal wieder zum Liliental geradelt, denn dieses Jahr sind die meisten Pflanzen ja früher dran als in kühleren Jahren.
Die Orchideenfülle, die ich im Verlauf meiner Wanderung vorfand, war so überbordernd, wie ich es mir in meinen kühnsten Träumen kaum ausgemalt habe.

27.4.2007: Lungenkraut

Das Lungenkraut wächst in Laubwäldern und Gebüschen, wo es uns im Frühjahr mit seinen rotvioletten bis blauen Blüten erfreuen kann. Die Blüten erinnern an die gelbe Schlüsselblume, aber die Pflanze gehört zu einer ganz anderen Pflanzenfamilie. Doch auch das Wirkungsspektrum ist ähnlich.
Durch die darin enthaltene Kieselsäure und den Schleim wirkt das Lungenkraut lindernd auf Reizhusten und Entzündungen der oberen Luftwege, was der Pflanze auch ihren Namen gegeben hat.

25.4.2007: Bachblüte: White Chestnut

Über die Bachblüte White Chestnut gibt es jetzt eine detailliertere Beschreibungsseite.
"White Chestnut steht in Verbindung mit der geistigen Ruhe."

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19.4.2007: Blauroter Steinsame

Der blaurote Steinsame ist eine seltene Pflanze, die sich vor allem in warmen Flaumeichenwäldern wohlfühlt. Da er so selten ist, wurde der blaurote Steinsame die Blume des Jahres 2000.
Nur aus der Antike ist uns eine Anwendung des blauroten Steinsamens als Heilpflanze bekannt. Er wurde ähnlich eingesetzt wie seine Verwandten, der Beinwell und das Lungenkraut.

17.4.2007: Kräuter-Beet-Reportage: Keimen

In unserem Kräuterbeet hat sich einiges getan. Die Pflänzchen von letztem Monat sind inzwischen gekeimt, sie sind aber noch recht klein und zierlich. Ausserdem haben wir neue Pflanzen gesät, solche, die erst im April ihren Aussaattermin haben.

16.4.2007: Neues Projekt: Propolis

Zum Thema Propolis haben wir ein neues Projekt gestartet.
Hier gibt es Informationen über die Entstehung dieses harzigen Bienenproduktes und über seine erstaunlichen Heilfähigkeiten.
Ausserdem haben wir Rezepte mit Fotoanleitungen für eine Propolis-Creme und eine Propolis-Salbe zusammengestellt.

14.4.2007: Kräuter-Wanderung: Frühling am Limberg

Am Limberg bei Sasbach soll es im Frühling mannigfaltige schöne und seltene Pflanzen geben. Das habe ich aus einem Buch über den Lehrpfad auf dem Limberg.
Der wissenschaftliche Lehrpfad widmet sich nicht nur den seltenen Pflanzen des Naturschutzgebietes, sondern auch der interessanten vulkangeprägten Geologie, dem Weinbau und der Wasserwirtschaft.

12.4.2007: Bachblüte: Walnut

Über die Bachblüte Walnut gibt es jetzt eine detailliertere Beschreibungsseite.
"Walnut steht für den Neuanfang."

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10.4.2007: Neues Projekt: Heilsteine-Liste.de

Zum Thema Edelstein-Heilkunde haben wir ein neues Projekt gestartet. Dieses Projekt widmet sich den schönen Edelsteinen und den Möglichkeiten sie für die Förderung von Wohlbefinden und Gesundheit einzusetzen. Zahlreiche Edelsteine und ihre Fähigkeiten werden beschrieben.

7.4.2007: Sumpfdotterblume

Die leuchtend gelben Blüten der Sumpfdotterblume eifern mit mehreren gelben Frühlingsblühern geradezu um die Wette. Dabei hat die Sumpfdotterblume einen gewissen Vorteil, denn ihre Blütenblätter sind besonders gross und daher ist die Leuchtkraft besonders ausgeprägt.
Als Heilpflanze wurde die Sumpfdotterblume im Mittelalter häufig gegen Leberbeschwerden eingesetzt und die Volksheilunde benutzt sie auch gegen Husten. Da die Blätter der Sumpfdotterblume jedoch das scharfe Anemonin enthalten, wird sie nur recht selten als Heilkraut angewendet.

5.4.2007: Pestwurz

Die Pestwurz zeigt im zeitigen Frühjahr bizarre Blüten, die in kolbenartigen Blütenständen in Traubenform in den Himmel ragen.
Aus den zunächst kleinen Blättern wachsen nach der Blütezeit wahre Riesen heran, die in der Form an Huflattichblätter erinnern, aber viel grösser sind.
Früher wurde die Pestwurz so sehr geschätzt, dass man ihr sogar eine Wirkung gegen Pest nachsagte.

3.4.2007: Kräuter-Radtour: Pestwurz-Suche

Seit Wochen bin ich auf der Suche nach der Pestwurz-Blüte. Letztes Jahr hatte ich Ende Mai die grossen Pestwurz-Blätter auf einer Tour am Rhein entlang entdeckt und mir vorgenommen, im Frühjahr wieder zu kommen, um die Blüten zu fotografieren.
Das habe ich dann auch gemacht - das Wiederkommen - schon Anfang März, weil der Frühling so früh dran war. Aber die Pestwurz hatte ich bisher noch nicht gefunden, obwohl ich auf dem Hin- und Rückweg sehr gründlich ans Rhein-Ufer geschaut hatte. Dieses Mal wollte ich sie unbedingt finden.

31.3.2007: Bericht: Pappelknospen-Ernte

Zur Zeit ist Pappel-Knospen-Erntezeit.
Die Pappelknospen sind die harzig, klebrigen jungen Blätter der Pappel, kurz bevor sie sich öffnen.
Der Duft der Pappelknospen ist zwar sehr sanft, aber unglaublich intensiv. Allein schon durch den Duft kommt man ganz von allein zu dem Schluss, dass diese aromatischen Knospen bestimmt sehr gute Salben ergeben.

30.3.2007: Muskatnuss / Muskatblüte

Wenn man an die Muskatnuss denkt, denkt man meistens auch gleich an Kartoffelbrei oder cremige, weisse Sossen, denn die Muskatnuss ist ein beliebtes Küchengewürz. Früher war die Muskatnuss so unglaublich kostbar, dass sogare Kriege darum geführt wurden. Heutzutage erhält man das exotische Gewürz relativ preiswert in jedem Supermarkt.
Dass die Muskatnuss auch Heilwirkungen hat, ist hierzulande fast in Vergessenheit geraten. In Asien ist die Muskatnuss jedoch eine wichtige Heilpflanze zur Stärkung von Nerven und Verdauung. In Europa wurde die Muskatnuss im Mittelalter als Heilpflanze sehr geschätzt.

28.3.2007: Bachblüte: Vine

Über die Bachblüte Vine gibt es jetzt eine detailliertere Beschreibungsseite.
"Vine steht in Verbindung mit Autorität und Macht."

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26.3.2007: Neues Projekt: Krampfadern.gesund.org

Zum Thema Krampfadern haben wir ein neues Projekt gestartet.
Dort findet man Infos über Ursachen, Beschwerden und Vorbeugung. Ausserdem gibt es reichlich Tipps zur Behandlung, sowohl durch Ärzte als auch naturheilkundliche zur Selbstbehandlung.
Für Krampfader-Cremes und Fuss-Cremes gibt es extra Rezepte zum Selbermachen.
Wenn man nur ein paar schnelle Infos zur Behandlung sucht, kann man auch bei unserem Kleinpojekt Wie-werde-ich-meine-Krampfadern-los.de fündig werden.

23.3.2007: Teemischung: Frühlings-Tee

Im Frühling wird es Zeit für eine Frühjahrskur mit einem blutreinigenden Frühlings-Tee. Bei dieser Teemischung werden Kräuter kombiniert, deren Sammelzeit im zeitigen Frühjahr liegt.
Der Tee wirkt blutreinigend und regt die Ausscheidung an. Auch der Stoffwechsel wird belebt. Andererseits wirkt der Tee gegen Husten und andere Katarrhe der Atemwege.

21.3.2007: Schlüsselblume

Die Schlüsselblume ist der Inbegriff der Frühjahrsblüher, doch in den letzten Jahrzehnten ist sie sehr selten geworden.
Daher steht sie auch unter Naturschutz und darf nicht gesammelt werden. Man kann sich ihrer aber erfreuen, wenn man auf sie trifft und im Garten kann man sie anbauen und darf sie dann auch ernten.
Da die Schlüsselblume entkrampfend und schleimlösend wirkt, ist sie als Hustentee sehr geeignet.

19.3.2007: Johanniskraut Anbau-Reportage

Damit es dieses Jahr nicht nur eine Reportage für Gartenbesitzer, sondern auch eine für Balkongärtner gibt, habe ich begonnen, Johanniskraut im Topf anzubauen. Als Topf will ich einen Pflanzkübel verwenden, um nicht so oft giessen zu müssen. Zuerst werden die Pflanzen in kleinen Töpfchen angesät.

15.3.2007: Bachblüte: Vervain

Über die Bachblüte Vervain gibt es jetzt eine detailliertere Beschreibungsseite.
"Die Bachblüte Vervain steht in Verbindung mit der Selbstdisziplin."

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14.3.2007: Salbenküche: Bärchen-Balsam

Der Bärchen-Balsam ist der sanfte, kleine Bruder des Bärenbalsams.
Immer wieder erreichen mich Zuschriften von Leuten, denen der Bärenbalsam zu intensiv erscheint. Dieser Eindruck ist durchaus richtig, denn der Bärenbalsam soll intensiv und kraftvoll sein.
Als Alternative kann man jetzt den milderen Bärchen-Balsam zubereiten.

13.3.2007: Anbau-Beschreibung: Johanniskraut

Der Anbau von Johanniskraut ist relativ einfach. Es macht auch Freude und ist befriedigend Johanniskraut anzubauen, denn im Sommer erfreut das Johanniskraut mit herrlichen leuchtend gelben Blüten. Ausserdem wachsen die pflegeleichten Johanniskrautpflanzen in den Folgejahren wieder neu, wenn sich das Johanniskraut am Standort wohl fühlt.

10.3.2007: Kräuter-Beet-Reportage

Dieses Jahr wollen wir Kräuter im Garten anbauen und davon berichten. Als Kräuterarten wählen wir, was man im Baumarkt so bekommen kann. Dort ist die Auswahl grösser als im Supermarkt und man muss dennoch keinen Spezial-Versender für Saatgut bemühen, wo wir sonst gerne unsere Kräutersamen bestellen.

7.3.2007: Kräuter-Wanderung: Bärlauch-Frühling

Früh ist er dieses Jahr gekommen, der Frühling.
Obwohl der Winter kaum ein milder Herbst war, spürt man dennoch deutlich den Unterschied der dieser Tage über die Natur hinwegfegt.
Schon seit einigen Tagen lockt es mich, einen Ausflug zu den Bärlauch-Feldern zu machen, denn ich habe einen unwiderstehlichen Appetit auf die würzigen, grünen Bärlauchblätter und natürlich auch auf die frische Frühlingsluft, die mir um die Nase weht.

6.3.2007: Neues Projekt: Baerlauch.die-heilpflanze.de

Weil der Bärlauch solch eine wunderbare Heilpflanze und so ein köstliches Wildgemüse ist, haben wir ihm ein extra Projekt gewidmet.
Hier findet man zahlreiche Infos über die Pflanze, ihre Geschichte, Sammeltipps, Anbautipps und bald auch etliche Rezepte, um den Bärlauch in der Küche nutzen zu können.

4.3.2007: Bachblüte: Sweet Chestnut

Über die Bachblüte Sweet Chestnut gibt es jetzt eine detailliertere Beschreibungsseite.
"Die Bachblüte Sweet Chestnut steht in Verbindung mit der Hoffnung und der Erlösung."

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28.2.2007: Heilpflanzen Anbau

Heilpflanzen aus dem eigenen Garten haben den Vorteil, dass man sie nicht erst lange suchen muss und dass sie nicht den landwirtschaftlichen Spritzungen ausgesetzt sind.
Ausserdem macht es viel Freude, die Kräuter im eigenen Garten heranwachsen zu sehen. Auf diese Weise kann man leicht gut Freund mit ihnen werden und ihr Leben von Tag zu Tag immer besser kennenlernen.
Den neuen Bereich über Heilpflanzen-Anbau eröffnen wir mit einer Liste für die Aussaat-Monate wichtiger Heilpflanzen. Ausserdem gibt es für jeden Monat eine extra Seite mit den Kräutern, die man in diesem Monat aussäen kann.

26.2.2007: Salbenküche: Blüten-Milch-Creme

Dies ist eine geniale Creme, denn man braucht nur Milch und Pflanzenöl, um eine richtige, geschmeidige Creme herzustellen.
Es ist kaum zu glauben, aber Milch und Öl reichen tatsächlich aus, um eine cremeartige Emulsion anzurühren - ganz ohne Konsistenzgeber. Nicht einmal erhitzen muss man die Zutaten.
In diesem Creme-Rezept verwenden wir eine Mischung aus Blüten-Ölauszügen für die Blüten-Milch-Creme: Johanniskraut-Öl, Lavendel-Öl und Kamillenblüten-Öl.

25.2.2007: Zypresse

Beim Anblick der säulenartigen Zypresse, die sich schmal in den Himmel reckt, fühlt man sich sofort ans Mittelmeer versetzt, wenn man sich nicht sowieso schon am Mittelmeer aufhält. Die würzig duftenden Zypressen sind nämlich Inbegriff der Mittelmeerländer, obwohl die Zypresse ursprünglich aus Asien gekommen ist. Schon den Griechen der Antike war die Zypresse wohlbekannt und sie galt ihnen als wichtige Heilpflanze.
Nahezu alle Teile der Zypresse sind heilkräftig und schon allein mit ihrem Duft kann sie Atemwegserkrankungen heilen.

22.2.2007: Rockenbolle

Die Rockenbolle ist eine Unterart des Knoblauchs, die auf ihrem geringelten Blütenstengel anstelle einer Blüte eine Brutknolle mit winzigen Knoblauchzehen trägt. Diese besondere Knoblauchart ist relativ unbekannt und entsprechend selten.
Ausser ein wohlschmeckendes Gemüse ist die Rockenbolle auch eine kräftige Heilpflanze, die ähnliche Heilwirkungen wie der normale Knoblauch aufweist.
Weil die Rockenbolle so eine interessante und drollige Pflanze ist, haben wir ihr extra Projekte gewidmet: Rockenbolle.de und Rockenbolle.net

19.2.2007: Bachblüte: Scleranthus

Über die Bachblüte Scleranthus gibt es jetzt eine detailliertere Beschreibungsseite.
"Scleranthus steht für die innere Balance."

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14.2.2007: Walnussbaum

Walnüsse sind vor allem im Winter sehr beliebte Nüsse, die man gerne geräuschvoll knackt und nascht. Die Walnüsse sind nicht nur lecker, sondern sie sind sogar gesund, vor allem für die Blutgefässe.
Der ganze, üppige Walnussbaum ist die reinste Apotheke, denn viele seiner Teile können für die Gesundheit genutzt werden.

12.2.2007: Neues Projekt: Sprossen-selbstgemacht.de

Zum Thema Sprossen und Keime haben wir extra Projekt gestartet. Dort findet man Infos über verschiedene Anbaumethoden mit Fotoanleitungen. Ausserdem werden viele Sprossen-Arten einzeln vorgestellt.

10.2.2007: Bachblüte: Rock-Water

Über die Bachblüte Rock-Water gibt es jetzt eine detailliertere Beschreibungsseite.
"Rock-Water steht in Verbindung mit Freiheit und Flexibilität."

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7.2.2007: Edelgamander / Gamander

Der Edel-Gamander ist ein kleiner Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler, der heutzutage nahezu unbekannt ist und weitgehen unbeachtet sein Dasein auf kalkhaltigen Magerböden fristet. Früher war der Gamander so beliebt, dass ihm der Beiname "edel" verliehen wurde.
Die Volksheilunde verwendet den Edelgamander zur Stärkung der Verdauung, gegen Gicht und gegen Husten. auch schlecht heilende Wunden sollen durch den Gamander zur Heilung finden können.

6.2.2007: Salbenküche: Arnika-Lanolin-Creme

Die Arnika-Creme eignet sich zur Behandlung von stumpfen Verletzungen, Muskelkater, Krampfadern und Gelenkentzündungen.
Durch die Verwendung von Arnika-Öl und Arnika-Tinktur enthält die Creme einen hohen Anteil Arnika-Wirkstoffe, sowohl fett- als auch wasser- und alkohollösliche heilende Substanzen. Dadurch kann die Arnika in dieser Creme voll zur Entfaltung kommen

4.2.2007: Neues Projekt: Akupressurpunkte-liste.de

Zum Thema Akupressur haben wir ein neues Projekt eröffnet.
Diese einfache Heilmethode ist sehr praktisch, weil man mit ihr ohne jedes Hilfsmittel die verschiedensten Gesundheitsprobleme lindern kann. Die Technik ist leicht zu lernen und kann fast überall angewendet werden.
Auf der Webseite Akupressurpunkte-liste.de haben wir uns vorwiegend auf verbreitete Beschwerden konzentriert, die einen im Büro und im Alltag befallen können.

3.2.2007: Keime und Sprossen: Kresse

Die Gartenkresse (Lepidium sativum) ist eine Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler, das in erster Linie als Keimling gegessen wird.
In gut sortierten Supermärkten kann man die Kresse fertig gekeimt in kleinen Pappschachteln kaufen.
Viel mehr Spass macht es jedoch, sie selbst zu ziehen, denn dann kann man ihnen beim Wachsen zuschauen.

2.2.2007: Lebensbaum / Thuja

Der Lebensbaum ist die verbreitetste Heckenpflanze in Mitteleuropa, weil er zügig wächst, preiswert ist und das ganze Jahr über grün ist. Den Meisten ist der Lebensbaum unter dem Namen "Thuja" bekannt.
Weil der Thuja vor nicht allzu langer Zeit aus Nordamerika nach Europa kam, haben wir hierzulande kaum eine volksheilkundliche Tradition in der Anwendung des Lebensbaums. Bei den Ureinwohnern Nordamerikas ist er jedoch eine beliebte Heilpflanze.

31.1.2007: Schlaflosigkeit

Schlafstörungen sind ein weit verbreitetes Phänomen. Viele Menschen sind jeden Tag müde und unausgeschlafen, weil sie nachts nicht einschlafen können. Probleme und Sorgen sind häufige Ursachen für Schlaflosigkeit. Heilkräuter können gegen Schlaflosigkeit helfen.
Ausser der Schlaflosigkeits-Infoseite hier auf Heilkraeuter.de haben wir ein kleines und ein etwas grösseres Projekt zum Thema Schlaflosigkeit gestartet:

30.1.2007: Bachblüte: Red Chestnut

Über die Bachblüte Red Chestnut gibt es jetzt eine detailliertere Beschreibungsseite.
"Red Chestnut steht in Verbindung mit der Nächstenliebe und der Fürsorge."

Zur Red-Chestnut-Seite...

29.1.2007: Neues Projekt: Naturkosmetik-selbstgemacht.de

Für Naturkosmetik-Rezepte zum Selbermachen haben wir ein neues Projekt gestartet.
Dort gibt es Informationen über Cremzutaten, die benötigten Werkzeuge, Hintergründe der Cremezubereitung und natürlich jede Menge Rezepte mit Foto-Anleitungen.

28.1.2007: Paternostererbse

Die Paternostererbse ist eine stark giftige Pflanze der Tropen. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler, und wird bis zu 10 Meter hoch.
In den Tropen, Mittelmeerraum und auch Wintergärten findet sich die Pflanze als Zierpflanze und die giftigen Samen werden zu Schmuckketten verarbeitet oder als Gewichtseinheit genutzt. Ausserdem werden die Samen als Heilmittel verwendet.
Eine nahe Verwandte der Paternostererbse ist die etwas kleinere Paternosterbohne, die in Südafrika heimisch ist.

26.1.2007: Quitte

Der Quittenbaum sieht auf den ersten Blick aus wie ein Apfel oder Birnbaum.
Heutzutage ist die Quitte ziemlich unbekannt, aber unsere Mütter und Grossmütter haben die Quitte noch sehr geschätzt und daraus im Winter Quittenmus und Quittenbrot hergestellt.
Die Quitte ist ausserdem eine Frucht mit grosser Heilkraft. Sie stärkt die Verdauung, hilft gegen Erkältungen und lindert Entzündungen der Haut.

24.1.2007: Bachblüte: Pine

Über die Bachblüte Pine gibt es jetzt eine detailliertere Beschreibungsseite.
"Pine steht in Verbindung mit dem Verzeihen."

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22.1.2007: Keime und Sprossen

Sprossen und Keimlinge sind eine gesunde und frische Bereicherung des Speisezettels. Vor allem in der kalten Jahreszeit, wenn draussen kaum Wildkräuter spriessen, kann man sich mit Sprossen frisches Grün in die Küche holen.
Die frisch gekeimten Sprossen enthalten zahlreiche Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenwirkstoffe. Sie beleben, entgiften, stärken das Immunsystem und bringen den Körper in Schwung.
Mit Foto-Anleitung für die Anzucht von Alfalfa-Sprossen.

21.1.2007: Neues Projekt: Tinkturen selbstgemacht

Den Tinkturen haben wir ein extra Projekt gewidmet. Dort findet man Rezepturen, vielen Foto-Anleitungen, Infos über Wirkungsweise und Anwendungsgebiete.

19.1.2007: Neues Projekt: Schwedenkräuter selbstgemacht

Den Schwedenkräutern haben wir ein extra Projekt gewidmet. Dort findet man Rezepturen, eine Foto-Anleitung, Infos über Wirkungsweise und Anwendung.

17.1.2007: Kriechender Günsel

Der kriechende Günsel ist eine hübsch aussehende, blau blühende Pflanze aus der Familie der Lippenblütler. Er ist relativ unbekannt und wird auch nur selten in unseren Gärten angebaut, obwohl er schön genug ist, um als Zierpflanze gelten zu können.
Als Heilpflanze wirkt der kriechende Günsel beruhigend. Er wirkt gegen Sodbrennen und Einschlafstörungen. Äusserlich angewandt kann man ihnen gegen Wunden, zur Behandlung von Narben und Geschwüren einsetzen.

15.1.2007: Salbenküche: Johanniskraut-Salbe

Die Johanniskrautsalbe ist eine reine Fettsalbe ohne Wasserphase.
Der Hauptbestandteil ist Johanniskraut-Öl, daher kann man sie für alle Zwecke einsetzen, für die man auch Johanniskrautöl nutzen kann, beispielsweise gereizte Haut, leichte Verbrennungen, Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, usw.

14.1.2007: Neues Projekt: Haare-Schuppen.de

Zum Thema Kopfschuppen haben wir ein neues Projekt gestartet. Dort findet man Infos über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.
Hier auf Heilkraeuter.de gibt es ergänzend eine Infoseite zum Thema Haarschuppen.

13.1.2007: Kräuter-Rundgang im Garten: Januar 2007

Vom extrem warmen Januar-Wetter pfeifen inzwischen nicht nur die Spatzen von den Dächern, sondern auch in den Medien ist es zum Lieblingsthema geworden.
Da bleibt es natürlich nicht aus, dass ich, mit meiner Kamera bewaffnet, einen Rundgang durch den Garten machen.

12.1.2007: Akne / Pickel

Unreine Haut, Mitesser und Pickel treten vor allem in der Pubertät, aber auch in anderen Phasen der hormonellen Umstellung auf.
Die Hauptursache für Pickel sind hormonelle Veränderungen. Durch die Hormonumstellung in der Jugend produziert die Haut vorübergehend mehr Fett als ihr gut tut.
Zusätzlich zu der neuen Seite hier auf heilkraeuter.de haben wir auch extra ein kleines Projekt speziell zu diesem Thema gestartet: Wie werde ich meine Pickel los?

11.1.2007: Salbenküche: Lavendel-Lotion

Die Lavendellotion ist als Bodylotion für den ganzen Körper bei gereizter und trockener Haut geeignet. Der darin enthaltene Harnstoff fördert die Feuchtigkeit in den oberen Hautschichten. Wer keine trockene Haut hat, kann den Harnstoff auch weglassen. Den Lavendel-Ölauszug kann man mit getrockneten Lavendelknospen ansetzen, die man mindestens 6 Wochen lang im Öl ziehen lässt.

9.1.2007: Bachblüte: Olive

Über die Bachblüte Olive gibt es jetzt eine detailliertere Beschreibungsseite.
"Olive steht im Zeichen der Kraft und der Regenerationsfähigkeit."

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7.1.2007: Neues Projekt: Homoeopathie-liste.de

Zum Thema Homöopathie haben wir ein neues Projekt gestartet. Man findet dort Informationen über die verschiedenen homöpathischen Mittel, zahlreiche Indikationen, Arzneimittelbilder, Potenzen, verschiedene Homöopathie-Richtungen und vieles mehr.

2.1.2007: Mispel

Die Mispel ist ein mittelkleiner Baum, der schon von den Römern nach Mitteleuropa und in die Klöstergärten gebracht wurde.
Die Früchte sind unbehandelt nicht gerade wohlschmeckend, aber wenn man bis nach dem Frost mit der Ernte wartet, die Früchte einige Wochen lagern lässt und sie dann zu Marmelade verkocht oder Getränke damit zubereitet, entfaltet die Mispel ihre wahren Fähigkeiten.
Der Genuss der Mispel fördert die Verdauung und lindert Entzündungen des Darms. Auch Arteriosklerose kann mit Mispelfrüchten behandelt werden.

1.1.2007: Neues Projekt: Lexikon-der-Aromatherapie.de

Zum Thema Aromatherapie haben wir ein neues Projekt gestartet. Man findet dort Informationen über die verschiedenen ätherischen Öle, zahlreiche Indikationen, ihre Wirkungsweise und Anwendung.

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