Giftig Zitwerblüte


  

Die Zitwerblüte ist ein russischer Verwandter des Beifusses und des Wermuts.

Ihre kleinen Rispenblüten wurden früher zur Vertreibung von Würmern verwendet.

Heutzutage wird aus ihnen der wurmtötende Stoff Santonin gewonnen und als schulmedizinisches Wurmmittel angewandt.



Steckbrief

Heilwirkung:
Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äusserlich anwenden.

Früher als Wurmmittel,
Fiebermittel,
Verdauungsschwäche,

wissenschaftlicher Name:
Artemisia cina
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Cina
volkstümliche Namen:
Wurmsamen, Zitwer
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe:
Santonin, Artemisin, Zineol, Ätherisches Öl, Betain, Carvacrol, Cholin, Gerbsäure, Lecithin, Terpinen
Sammelzeit:


Anwendung

Achtung! Giftig.

Zitwer nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äusserlich anwenden.

Achtung! Verwechslungsmöglichkeit

Der Name "Zitwer" wird auf deutsch für zwei ganz verschiedene Pflanzen verwendet.

  • Die giftige Zitwerblüte (hier beschrieben)
  • Die asiatische Zitwerwurzel
Ausserdem wird manchmal der Kalmus "deutscher Zitwer" genannt.

Früher wurde die Zitwerblüte gegen Würmer bei Kindern verwendet, doch diese Methode kam aufgrund der Giftigkeit der Pflanze aus der Mode.

Heutzutage wird der Stoff Santonin aus der Zitwerblüte gewonnen und gezielt als Wurmmitel eingesetzt.



Pflanzenbeschreibung

Die Zitwerblüte ist in Russland und Turkestan heimisch und wächst dort in den Steppen.

Sie ist ein Halbstrauch, der bis zu 50 cm hoch wird.

Die Zitwerblüte gehört in die Familie der Korbblütler. Sie ist eng verwandt mit Beifuss und Wermut.

Die Pflanze hat kleine Blüten, die in Rispen stehen.


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