Ysop


  

Ysop Der Ysop, ein naher Verwandter von Thymian, Salbei und anderen Lippenblütern, ist hierzulande vorwiegend als Würzkraut bekannt.

Doch er ist auch eine wertvolle Heilpflanze mit vielfältigem Einsatzspektrum.

Seine volkstümlichen Namen lauten: Weinespe, Eisenkraut, Hizopf, Ibsche, Isump, Hysop, Ipsenkraut, Eisewig, Eisop, und Josefskraut

In unserem Garten hat er sich mit ausgesprochen starker Wuchskraft einen umfangreichen Platz an der Sonne erobert. Aus der zierlichen Pflanze im Blumentopf ist innerhalb von wenigen Jahren der reinste Busch geworden. Wir müssen ihn immer wieder massiv zurückschneiden, um genug Platz für unsere Gemüsepflanzen zu haben.



Steckbrief

Heilwirkung: Chronische Bronchitis,
Asthma bronchiale,
Magen-Darm-Katarrh,
Blähungen,
entzündungshemmend,
schweisshemmend,
menstruationsfördernd,
galle fördernd,
leicht abführend
wissenschaftlicher Name:Hyssopus officinalis
Pflanzenfamilie:Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:Hyssop
volkstümlicher Name:Essigkraut
Verwendete Pflanzenteile:Kraut
Inhaltsstoffe:Ätherisches Öl, Flavonglycosise: Hesperidin und Diosmin, Gerbstoffe, Cholin, Apfelsäure, Zucker, Harz, Gummi, Farbstoff Hyssopin
Sammelzeit:Juni bis August


Anwendung

Ysop kann man als Tee einzeln oder zusammen mit anderen Kräutern in Mischungen trinken.

Auch in der Küche kann man Ysop als aromatisches Würzkraut einsetzen. Da er recht kräftig schmeckt, reichen wenige Blättchen, um den Ysopgeschmack zu verbreiten. Er eignet sich für Salate, Tomaten, Quark, Braten und Sossen.




Pflanzenbeschreibung

Ysop Der Ysop ist ein mehrjähriger Lippenblütler, verwandt mit Lavendel, Salbei, Thymian und Rosmarin.

Er wird etwa einen halben Meter hoch und wenn er sich an einem Standort wohl fühlt, wird er ein umfangreicher, niedriger Busch.

An seinen Stengeln wachsen in Rosettenform angeordnete längliche, stiellose Blättchen.

Die violetten Blüten wachsen in Scheinähren.


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