Weinrebe


  

Weinrebe


Die Weinrebe wird überall angebaut, wo es warm genug für sie ist. Um dem Wein, der aus ihren Beeren gekeltert wird, wird ein richtiger Kult getrieben, mit Prinzessinnen, Königinnen und Volksfesten.

Doch die Weinrebe ist auch eine Heilpflanze, was nur den wenigsten bewusst ist. Sie hilft bei Erkrankungen des Verdauungsystems und des Stoffwechsels.



Steckbrief

Heilwirkung:
Blätter:
adstringierend,
Gicht,
Rheuma,
Erbrechen,
Frostschäden,
Aufgesprungene Hände und Füsse,
Geschwüre,
Ekzeme,
Eiternde Wunden,
Hautunreinheiten,
Blutungen,
Krampfadern (rotes Weinlaub),

Blüten:
Nerven stärkend,

Unreife Trauben:
Kopfschmerzen durch Hitze,
Magenschmerzen

Reife Trauben:
blutbildend,
stärkend,
aufbauend,
blutreinigend,
Rekonvaleszenz,
Fettleibigkeit,
Leberleiden,
Verstopfung,
Arteriosklerose

wissenschaftlicher Name:
Vitis vinifera
Pflanzenfamilie:
Weinrebengewächse = Vitaceae
englischer Name:
Vine
volkstümliche Namen:
Weinstock, Traubenstock, Weintraube
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Beeren
Inhaltsstoffe:
Gerbstoff, Weinsäure, Apfelsäure, Bernsteinsäure, Wachs, Zucker, Mineralien
Sammelzeit:
Blätter: Mai bis August,
Beeren: August bis Oktober


Anwendung

Weinblätter

Die Blätter kann man als Tee trinken oder äusserlich als Kompresse auflegen.

In der mediterranen Küche sind sie auch zum Einwickeln von Speisen, z.B. Schafskäse beliebt.

Die Blüten werden als Tee getrunken oder als Einreibung benutzt. Sie helfen (laut Volksmedizin) bei leichten Lähmungszuständen durch Probleme der Rückenmarksnerven.

Weintrauben kann man essen, als Saft trinken. Im Rahmen einer Traubenkur isst man soviel wie möglich reife Trauben und ansonsten so wenig wie möglich andere Speisen. Solch eine Kur soll sehr heilsam für Verdauung und Stoffwechsel.

Achtung! Wenn man grosse Mengen Weintrauben isst, muss man sie unbedingt gut kauen, denn wenn man sie unzerkaut runterschlingt, kann man in seltenen Fällen einen Darmverschluss bekommen.

Siehe auch:

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Pflanzenbeschreibung

Weintrauben

Die Weinrebe ist ein mehrjähriger Strauch, der sich bis zu 15 m hoch bzw. weit ranken kann.

Die Blätter sind fünflappig und grob gezähnt.

Die rispenartige Blüte blüht nur wenige Tage lang, in denen sie von Bienen und anderen Insekten bestäubt wird. Dann bilden sich aus den Blüten die beere, die wir als Weintrauben kennen.

Es gibt grüne, hellbraune und dunkelviolette Beeren, je nachdem, um welche Weinsorte es sich handelt. Weltweit gibt es weit über 2000 unterschiedliche Weinsorten.


Weinreben



Produkttipps:


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