Weide


  


Die Weide ist ein verbreiteter Baum oder Strauch, der bevorzugt an Gewässern wächst.

Der Hauptwirkstoff der Weide ist Salicin, das auch heute noch in synthetischer Form im verbreiteten Schmerzmittel Aspirin Anwendung findet.

Früher als es noch keine Schmerztabletten gab, haben die Menschen Weidenrindentee getrunken, wenn sie Fieber oder Schmerzen hatten.



Steckbrief

Heilwirkung:
entzündungshemmend,
harntreibend,
schmerzstillend,
schweisstreibend,
Erkältungen,
Grippale Infekte,
Fieber,
Rheuma,
Gicht,
Blasenentzündung,
Migräne,
Kopfschmerzen,
Neuralgische Schmerzen,
Verhornte Haut,
Hühnerauge,
Warzen,
wissenschaftlicher Name:
Salix alba
Pflanzenfamilie:
Weidengewächse = Salicaceae
englischer Name:
Willow
volkstümlicher Name:
Felbern, Katzenstrauch, Korbweide, Maiholz, Weihbuschen
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde und Blätter
Inhaltsstoffe:
Glykosid Salicin, Salizylsäure, Gerbstoffe, Gerbsäure,
Sammelzeit:
Rinde, Blätter: Frühjahr


Anwendung


Weide kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden.

Die häufigste Art, Weide anzuwenden ist als Weidenrinden-Tee.

Tee

Für einen Weide-Tee übergiesst man ein bis zwei Teelöffel Weidenrinde mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen.

Anschliessend abseihen und in kleinen Schlucken trinken.

Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.

Tinktur

Um eine Weide-Tinktur selbst herzustellen, übergiesst man Weidenrinde in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen.

Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen.

Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein.

Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.

Innerlich

Weide kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Fieber und Schmerzen einsetzen.

Ausserdem hilft Weidenrinde gegen rheumatische Erkrankungen und Entzündungsvorgänge.

Siehe:

Äusserlich

Äusserlich kann man Weide-Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden.

Die Salizylsäure hat die Eigenschaft, harte Hautstellen aufzuweichen.

Daher kann man Weidenrinde gegen Hornhaut und Hühneraugen anwenden.

Auch gegen Warzen kann man sie versuchen.

Dazu muss man die Anwendung aber häufig wiederholen.

Bachblüte


Produkttipps:


Als Bachblüte "Willow" steht die Weide für die Selbstverantwortung.

Zur Bachblüte: Willow ...




Pflanzenbeschreibung


Es gibt sehr viele Weidenarten, von denen auch viele in Mitteleuropa heimisch sind.

Weiden haben eine enge Verbindung zum Wasser, sie wachsen vor allem an Wasserläufen, feuchten Gräben und Feuchtwiesen.

Je nach Art werden die Weidenbäume unterschiedlich hoch. Sie können zwischen drei und dreissig Meter gross werden.

Junge Zweige von Weiden mit schmalen Blättern sind biegsam, so sehr, dass Körbe daraus geflochten werden.

Der Stamm von älteren Weiden kann sehr rauh und gefurcht sein.

Die Blätter sind an der Oberseite dungelgrün und glänzend und an der Unterseite eher silbrig.

Da Weiden zweihäusig sind, wachsen die männlichen und weiblichen Blüten immer auf unterschiedlichen Bäumen.

Die Vermehrung der Weiden erfolgt durch Samen oder durch Weiden-Stöcke, die in die Erde gesteckt werden, denn die Weiden schlagen sehr leicht aus.


Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen.
Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate.


  


Home Up