Teebaum


  

Das ätherische Öl vom Teebaum, häufig auch Tea-Tree genannt, ist ein wahrer Tausendsassa unter den ätherischen Ölen.

Dank seiner keimtötenden Wirkung und einfacher Anwendung hat sich das Teebaum-Öl, das ursprünglich aus Australien stammt, einen festen Platz in den meisten Hausapotheken gesichert.

Der Name Teebaum (Tea Tree) entstand, als Captain Cook bei seiner Erforschung von Australien im 18. Jahrhundert die Blätter des Teebaums als Kraut für seinen Tee benutzte. Der Tee schmeckte erfrischend und würzig. Auch Bier wurde aus den Teebaumblättern gebraut, doch das fand bei der Namensgebung keine Berücksichtigung.


Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Desinfektions-Mittel,
Heilwirkung:
antibakteriell,
antiseptisch,
virostatisch,
antiviral,
pilztötend,
antimykotisch,
fungizid,
parasitizid,
desinfizierend,
entzündungshemmend,
wundheilend,
immunstimulierend,
schmerzlindernd,
juckreizlindernd,
schleimlösend,
Anwendungsbereiche:
Abwehrschwäche,
Halsschmerzen,
Nebenhöhlenentzündung,
Bronchitis,
Wunden,
Schnittverletzungen,
Splitter,
Juckreiz,
Hautentzündungen,
Herpes,
Lippenbläschen,
Fusspilz,
Hautpilze,
Muskelkater,
Akne,
Pickel,
Mitesser,
Furunkel,
Abszess,
Mundschleimhautgeschwür,
Zahnfleischentzündung,
Mundfäule,
Insektenstiche,
Leichte Verbrennungen,
Brandwunden,
wissenschaftlicher Name:
Melaleuca alternifolia
Pflanzenfamilie:
Myrtengewächse = Myrtaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Ätherisches Öl, Blätter
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Terpine, Cineol,


Anwendung

Teebaum wird in erster Linie als ätherisches Öl eingesetzt.

Unverdünnt

Das unverdünnte Öl kann man tropfenweise gegen Schnitte, leichte Verbrennungen, Herpes, Insektenstiche oder Fusspilz anwenden.

Besonders empfindliche Haut kann gereizt auf die unverdünntes Teebaum-Öl reagieren.

Verdünnt in Wasser

Fünf bis zehn Tropfen Teebaumöl auf ein Glas Wasser eignen sich zum Gurgeln und Mundspülen. Diese Anwendungsform hilft gegen Halsschmerzen, Mundgeschwüre, Mundgeruch und Zahnfleischinfektionen.

Als Badezusatz

Etwa zehn Tropfen Teebaumöl auf eine Wanne voll Badewasser ergibt ein Teebaum-Bad.

Als Kompresse

Tauche ein sauberes Stück Stoff oder Watte in heisses Wasser und tropfe etwa fünf Tropfen Teebaumöl darauf.

Lege diese Kompresse auf die zu behandelnde Stelle, beispielsweise einen Abszess, einen Splitter, einen Furunkel.

Als Dampfbad

Fülle eine Schüssel mit heissem (kochendem) Wasser und füge etwa 5 Tropfen Teebaumöl hinzu. Beuge dich über die Schüssel und lege ein grosses Handtuch über deinen Kopf und die Schüssel. Atme dann den heissen Teebaum-Dampf ein.

Diese Behandlung erleichtert die Atmung, hilft beim Abhusten, gegen Schnupfen und Nasennebenhöhlen-Entzündung. Auch bei Hautunreinheiten ist so ein Dampfbad sehr hilfreich.

Als Massageöl

Mit 100 ml fettem Öl (z.B. Mandelöl) und etwa 50 Tropfen Teebaumöl kann man ein Massageöl mischen.

Dieses Öl kann man verwenden, um grössere Körperbereiche damit einzureiben. Es hilft gegen Juckreiz, entzündete Haut, Muskelschmerzen und Sonnenbrand.

In Cremes und Salben

Einige Tropfen Teebaumöl kann man in Cremes und Salben einarbeiten. Die Wirkung entspricht der sonstigen Wirkung des Teebaumöls. Als Creme eignet es sich beispielsweise besonders zur unterstützenden Behandlung von Akne.

Anwendung der Blätter

Falls man die Blätter des Teebaum erhalten kann, kann man aus diesen einen Tee kochen und trinken. Dieser Tee steigert unter anderem das Immunsystem.

Zerstossen kann man die Blätter äusserlich als Brei anwenden.




Pflanzenbeschreibung

Der Teebaum wächst in sumpfigen Gegenden von Australien.

Er ist ein dürrer Baum bzw. Busch aus der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) von bis zu 7 m Höhe.

Seine Blätter sind schmalblättrig, weich und hellgrün und seine Rinde ähnelt Papier. Das ätherische Öl sitzt in drüsenartigen Knoten in den Blättern.

Die Blüten des Teebaums sind sehr klein und gelb oder cremefarben.



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