Stark giftig Schierling


  

Schierling


Der gefleckte Schierling ist vor allem bekannt wegen seiner Giftigkeit. Mit einem Trank aus dieser Giftpflanze wurde im Altertum der berühmte Philosoph Sokrates hingerichtet.

Als weiß blühender Doldenblütler hat der Schierling zahlreiche Verwandte, die sehr ähnlich aussehen, beispielsweise der Wiesenkerbel oder auch der Kümmel. Das macht es schwierig, weiße Doldenblütler sicher zu zu unterscheiden, denn die Gefahr, aus Versehen einen Schierling zu erwischen, ist immer präsent.

Als Heilpflanze wird der Schierling wegen seiner Giftigkeit nicht verwendet. Nur in der Homöopathie hat der Schierling unter seinem Namen "Conium Macalatum" eine gewisse Bedeutung.



Steckbrief

Heilwirkung:
Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.

Früher getrocknet als Beruhigungs- und Schmerzmittel,
Tötete Sokrates

Homöopathisch ab D4

Lymphknotenschwellungen,
Muskelschwäche,
Schwindel
Brustknoten,
Gedächtnisschwäche,
Geschwollene Brüste,
Lichtempfindlichkeit,
Mastopathie,
Myom,
Nachtschweiss,
Prostatabeschwerden,
Prostatschwellung,
Schweissausbrüche,
wissenschaftlicher Name:
Conium macalatum
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Alkaloide: Coniin, Conhydrin, Pseudoconhydrin, Conicein, Methylconiin
Sammelzeit:


Anwendung

Achtung! Stark giftig.

Schierling nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.

Schierling

Homöopathisch wird Conium Macalatum gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt, unter anderem gegen Probleme mit Schwellungen, beispielsweise der Lymphknoten, Brüste oder der Prostata.

Besonders Frauenprobleme wie Myome oder Brustkrankheiten, aber auch Männerkrankheiten wie die der Prostata können durch Conium Macalatum gelindert werden.

Häufige Potenzen, in denen Conium Macalatum verwendet wird, sind D6 bis D12.

Menschen, zu denen Conium Macaltum passt, sind häufig traurig, teilnahmslos und schwach.




Pflanzenbeschreibung

Schierling

Der gefleckte Schierling ist eine zweijährige Pflanze, die bis zu 2 Meter hoch wird.

Er hat eine weiße Wurzel in Form einer Spindel. Typisch ist sein Geruch nach Mäuseharn.

Sein kräftiger Stengel ist hohl und rund. Er hat kleine rötliche Flecken, die ihm den Namen "gefleckter" Schierling gaben und ein deutliches Erkennungszeichen sind.

Seine Blätter sind mehrfach gefiedert und ähneln denen des Wiesenkerbels.

Die Blüten sind zusammengesetzte Dolden mit bis zu 20 Doldenstrahlen. Diese sind leicht behaart.


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