Pfefferminze
Dabei hat die Pfefferminze eigentlich eine ziemlich starke Heilwirkung und ist von daher gar nicht allzu sehr als Haustee geeignet. Wer sie aber gut verträgt, braucht nicht auf seinen regelmässigen Pfefferminztee zu verzichten. Pfefferminze wächst ziemlich unkompliziert in Hausgärten und kommt Jahr für Jahr wieder, wenn sie erst mal heimisch geworden ist. Andere Minzenarten, wie z.B. die Wasserminze oder Nanaminze haben ähnliche Wirkungen. Steckbrief
Anwendung
Innerlich als TeeDie Pfefferminze wird bevorzugt als Tee eingesetzt.So hilft sie innerlich bei Magen- Darmbeschwerden, Kopfschmerzen und den anderen oben aufgelisteten Problemen. Auch als Haustee im Alltag ist sie beliebt, weil sie so erfrischend schmeckt. In arabischen Ländern ist die Minze sogar allgegenwärtiges Nationalgetränk. Pfefferminze ist Bestandteil der Carminativum-Tinktur, die Blähungen lindert: Äusserliche AnwendungenFür die äußerliche Anwendung kann man den Teeaufguß für Bäder, Waschungen und Kompressen verwenden.Gegen Kopfschmerzen kann man Stirnumschläge mit Pfefferminztee machen. Ätherisches Öl - äusserlichAls ätherisches Öl kann man die Pfefferminze bei Erkältungen inhalieren oder einreiben.Das ätherische Öl ruft zunächst ein Kältegefühl und anschliessend ein Wärmegefühl hervor. Es lindert Schmerzen und löst Krämpfe, ausserdem erweitert es die Atemwege. Daher erleichtet es die Atmung und lindert Kopfschmerzen. Rechtzeitig angewandt kann es Migräneanfälle abschwächen oder verhindern. Auch Gelenkschmerzen, Muskelverspannungen und Neuralgien können damit gelöst werden. In die Augen sollte man ätherisches Pfefferminzöl jedoch nicht bringen, da es die Augen zu sehr reizen würde. Siehe auch: Ätherisches Öl - innerlichHochwertiges Pfefferminzöl kann man niedrig dosiert und mit Flüssigkeit verdünnt auch innerlich einnehmen.Es fördert dann die Ausschüttung von Gallensaft, stärkt die Verdauungstätigkeit und kann Krämpfe lösen. Allerdings ist innerlich eingenommenes Pfefferminzöl sehr stark und sollte nicht zu oft eingenommen werden.
Pflanzenbeschreibung
Die Pfefferminze ist eine Bastardart der Krauseminze,
die im 17. Jahrhundert spontan in England entstand.
Daher kommt die Pfefferminze in der Natur ursprünglich nicht wild vor.
Die Pfefferminze vermehrt sich von selbst durch Wurzelausläufer, aus denen jeweils neue Pfefferminzpflanzen sprießen. Sie wird ca. 30 cm hoch und hat kantige Stengel, die sich nach oben hin verzweigen, wenn sie genug Platz haben. Die feingesägten länglichen dunkelgrünen Blätter stehen kreuzgegenständig entlang des Stengels. Wenn man an ihnen reibt, riecht man das typische Pfefferminzaroma. Ab Juni blüht die Pfefferminze in Form von Ähren an den Spitzen der Triebe mit weissrosanen kleinen Blüten.
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