Leicht giftig Fetthenne / Mauerpfeffer


  


Die Fetthennen sind eine Pflanzenfamilie mit fleischigen Blättern. Besonders verbreitet ist eine Fetthennen-Art, die auch Mauerpfeffer oder Tripmadam genannt wird.

Man findet sie an steinigen Wegrändern und Steingärten. Sie hat kleine, runde Blätter und trägt gelbe Blüten.

Über das Ausmass der Giftigkeit herrscht Uneinigkeit. Manche essen den Mauerpfeffer als Gewürz in Salaten, andere warnen eher vor der inneren Anwendung.



Steckbrief

Heilwirkung:
Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äusserlich anwenden.

adstringierend,
harntreibend,
Verstopfung,
Würmer,
Bluthochdruck,
Vitamin-C Mangel,
Epilepsie,
Wunden,
Hühneraugen,
Warzen,

wissenschaftlicher Name:
Sedum telephium, Sedum acre
Pflanzenfamilie:
Dickblattgewächse = Crassulaceae
englischer Name:
Sedum
volkstümliche Namen:
Mauerpfeffer, Tripmadam
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Alkaloide, Gerbstoff, Gerbsäure
Sammelzeit:
Frühjahr und Sommer


Anwendung


Achtung! Leicht giftig.

Fetthenne nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äusserlich anwenden.

Salatgewürz

Früher wurde der Mauerpfeffer häufig als Salatgewürz benutzt. Diese Anwendung ist weitgehend in Vergessenheit geraten, wohl auch, weil der Mauerpfeffer nicht übermässig aromatisch schmeckt.

Auch die giftig wirkenden Alkaloide haben den Ruf des Mauerpfeffers als Küchenkraut geschmälert.

Innerlich

Innerlich eingenommen kann die Fetthenne gegen Vitamin-C-Mangel und Bluthochdruck helfen.

In höherer Dosierung soll sie angeblich gegen Würmer helfen und abführend wirken.

Ob sie tatsächlich gegen Epilepsie hilft, wie von der Volksheilkunde vermutet, darf bezweifelt werden.

Äusserlich

Äusserlich angewendet reizt die Fetthenne die Haut, weshalb man sie gegen Warzen und Hühneraugen verwenden kann.

Durch die gesteigerte Durchblutung, die der Hautreizung folgt, kann sie auch schlecht heilende Wunden zum Abheilen motivieren.



Pflanzenbeschreibung


Der Mauerpfeffer wächst an steinigen Stellen, beispielsweise Wegrändern, gerne aber auch in Steingärten.

Die mehrjährige Pflanze breitet sich von selbst flächig als Polster aus.

Die einzelnen Stengel werden bis zu 15 cm lang.

Am Stengel wachsen dickfleischige, runde Blättchen, die wir winzige Würste aussehen. Im Winter und zeitigen Frühjahr sind diese Blätter rötlich, im Sommer hingegen grün.

Zwischen Juni und August blüht der Mauerpfeffer mit zarten, gelben Blüten.


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