Leicht giftig Mahonie


  

Mahonie In Europa wächst die Mahonie meist in Parkanlagen oder Gärten, kommt aber auch verwildert vor. Dass man die Mahonie auch nutzen kann, ist den meisten Menschen unbekannt.

In Nordamerika, der Heimat der Mahonie, wird sie von den Indianern schon lange als Heilpflanze eingesetzt. Vor allem ihre Wirkung zur Stärkung und für das Verdauungssystem ist verbreitet. Aber sogar gegen Schuppenflechte soll die Mahonie wirken, wenn man sie als Salbe anwendet.



Steckbrief

Heilwirkung: antibakteriell,
blutreinigend,
harntreibend,
kräftigend,
Appetitlosigkeit,
Magenschleimhautentzündung (Gastritis),
Verdauungsschwäche,
Verstopfung,
Darmentzündung,
Galle treibend,
Nierenschwäche,
Augenkrankheiten,
Rachenentzündung (zum Gurgeln),
Schuppenflechte,
wissenschaftlicher Name:Mahonia aquifolium
englischer Name:Blue Barberry
Pflanzenfamilie:Berberitzengewächse = Berberidaceae
volkstümlicher Name:
Verwendete Pflanzenteile:Wurzel, Wurzelrinde, Früchte
Inhaltsstoffe:Gerbsäure, Harz, Berberin, Palmatin, Vitamin C (Früchte)
Sammelzeit:Wurzeln: Frühjahr und Spätherbst
Früchte: Herbst


Anwendung

Mahonie Die Mahonie wird traditionell bei den Ureinwohnern Nordamerikas als Heilpflanze eingesetzt.

Die sauren Früchte sind ein sanftes aber wirksames Abführmittel. Sie sollten nicht im Übermass genossen werden, weil sie in grossen Mengen Brechduchfall verursachen können. In kleinen Mengen kann man die Früchte aber essen, wahlweise roh oder gekocht. Auch als Marmelade kann man sie zubereitet. Getrocknet kann man sie für die ganzjährige Nutzung aufheben. Die Früchte sind sehr reich an Vitamin C.

Die Wurzel und die Wurzelrinde kann man als Tee gegen Verdauungsbeschwerden trinken. Solch ein Tee wirkt zudem kräftigend und stärkt die Nierenfunktion. Bei Halschmerzen kann man Mahonien-Tee zum Gurgeln nehmen.

Auch bei Schuppenflechte wurden postivie Wirkungen beobachtet, wenn man aus der Wurzelrinde der Mahonie eine Salbe zubereitet.

Das Berberin der Mahonie soll sogar eine tumorbekämpfende Wirkung haben.

Achtung! In grösseren Mengen kann man die Wurzel als giftig betrachten, weil sie Durchfälle auslösen kann.

Hinweis: Die Mahonie sollte nicht zusammen mit Süssholz angewandt werden, weil sich die Wirkungen gegenseitig aufheben.




Pflanzenbeschreibung

Mahonie Ursprünglich kommt die Mahonie aus dem Westen Nordamerikas. In Europa wächst sie in Gärten und verwildert.

Die Mahonie ist ein Strauch, der bis zu einen Meter hoch wird. Ihre glänzenden Blätter sind immergrün und haben kleine Stacheln an den Rändern. Die Form der Blätter erinnert an die Stechpalme.

Im Frühling blühen dichtstehende gelbe Blüten, die in Trauben stehen.

Daraus reifen runde Beeren, die bläulich sind und bereift wie Pflaumen. Die Beeren schmecken sauer. In grossen Mengen verursachen die Beeren Brechdurchfall.


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