Linde


  

Lindenblüten


Die Linde ist ein weitverbreiteter Baum, der wunderbaren Schatten spendet, geeignet ist, daß man Herzchen in ihn schnitzt (was ihm bestimmt etwas wehtut) und gerne an Versammlungsplätzen wächst.

Auch in Städten ist die Linde sehr beliebt, um Plätze und Sraßen zu begrünen.

Ihre Blüten sind ein wichtiges Heilmittel bei Fieber und Grippe.



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Heilkräuter Hausapotheke als Kindle-Ebook.

Die wichtigsten Heilpflanzen für die Anwendung zu Hause.
Ein Kindle-Ebook von Eva Marbach, der Autorin dieser Heilkräuter-Webseite.



Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Grippe
Heilwirkung:
beruhigend,
blutreinigend,
entspannend,
entzündungshemmend,
harntreibend,
krampflösend,
schleimlösend,
schweißtreibend,
Anwendungsbereiche:
Erkältung,
grippale Infekte,
Schnupfen,
Husten,
Hustenkrampf,
Appetitlosigkeit,
Sodbrennen,
Darmentzündung,
Verstopfung,
Rheuma,
Blasenentzündung,
Bluthochdruck,
Wassersucht,
Ödeme,
Kopfschmerzen,
Migräne,
Schlaflosigkeit,
Angstzustände,
Hexenschuss,
Ischias,
Wunden,
Furunkel,
Falten,
wissenschaftlicher Name:
Tilia grandifolia, Tilia cordata
Pflanzenfamilie:
Lindengewächse = Tiliaceae
englischer Name:
Lime Tree
volkstümliche Namen:
Sommerlinde, Grossblättrige Linde, Winterlinde, Stein-Linde, Kleinblättrige Linde
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Farnesol, Saponine, Flavonglykoside, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Schleim,
Sammelzeit:
Juni
Fotos von der Linde


Anwendung


Linde kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden.

Die häufigste Art, Linden-Blüten anzuwenden ist der berühmte Lindenblütentee. Man kann ihn auch in Teemischungen gegen Erkältung verwenden.

Tee

Für einen Linde-Tee übergiesst man ein bis zwei Teelöffel Lindenblüten mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen.

Anschliessend abseihen und in kleinen Schlucken trinken.

Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.

Tinktur

Um eine Lindeblüten-Tinktur selbst herzustellen, übergiesst man Linde in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen.

Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen.

Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein.

Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.

Innerlich

Linde kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Erkältungen und Grippe einsetzen.

Ausserdem hilft Linde gegen Verdauungsbeschwerden und Störungen des Nervensystems wie Kopfschmerzen, Migräne oder Schlafstörungen.


Produkttipps:


Äusserlich

Äusserlich kann man Linde-Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden.

Mit dieser Art der Anwendung kann man die Abheilung von Wunden fördern.

Linde hilft äusserlich eingesetzt auch gegen Furunkel und andere Abszesse. Umschläge mit Lindenblüten-Tee können das Reifwerden fördern.



Pflanzenbeschreibung


Die Linde ist in Europa heimisch.

Sie wächst bevorzugt dort, wo sie von Menschen angepflanzt wird, auf Dorfplätzen, an Strassen, Alleen und Parks oder auf Wiesen. Wild kommt die Linde eher selten vor.

Es gibt viele Lindenarten. In Mitteleuropa sind Sommerlinde und Winterlinde die häufigsten Arten. Die Sommerlinde ist die Lindenart, die bevorzugt als Heilpflanze angewendet wird. Die Winterlinde und andere Lindenarten kann man jedoch auch zu Heilzwecken einsetzen.

Der Baum wird bis zu vierzig Meter hoch.

Die Blätter der Sommerlinde sind gross, bis zu 15 cm breit und lang. Die Blätter der Winterlinde sind deutlich kleiner, etwa 6 cm breit und 5 cm lang.

Die in Trugdolden hängenden Blüten erscheinen zwischen Juni und Juli.

Sie sind sehr beliebt bei Bienen und werden eifrig umschwirrt.

Aus der Lindenblüte entwickeln sich kugelige Früchte mit Rippen.

Lindenbäume können sehr alt werden, oft viele hundert Jahre alt.

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