Kürbis
Als Heilpflanze wird der Kürbis immer bekannter, weil er eine der wenigen Pflanzen ist, die gegen Prostatbeschwerden hilft. Er hilft jedoch auch bei Problemen des Harnapparates und des Verdauungssystems.
Anwendung
Präparate aus Kürbiskernen erhält man inzwischen überall im Handel oder in Apotheken.
Sie werden gegen Blasenschwäche und vor allem bei Prostatabeschwerden eingenommen. Man kann aber auch das Innere der Kürbiskerne knabbern. Geröstet sind sie sogar eine Leckerei. Gegen Bandwürmer isst man etwa 300 gr geschälte Kürbiskerne und eine Stunde später einen Esslöffel Rizinusöl, um die Würmer auszutreiben. Als Gemüse oder Suppe gegessen ist das Kürbis-Fruchtfleisch sehr magenschonend und fördert Verdauung und Stoffwechsel.
Kürbissuppe
Siehe auch:Weitere Infos über Übergewicht und Abnehmen gibt es in unserem PartnerprojektPflanzenbeschreibung
In Mitteleuropa wächst der Kürbis kaum je wild, aber er wird in Gärten und auf Gemüsefeldern immer mehr angebaut.
Da die Kürbispflanze wärmeliebend ist, wird sie meistens an warmer Stelle vorgezogen und ab Mitte Mai ins Freiland gepflanzt, wenn sich die ersten grossen Blätter zeigen. Schnell wächst die Kürbispflanze zu beachtlicher Grösse heran. Die rauhen Blätter sind oft über 50 cm breit und die gesamte Pflanze wuchert im Beet über mehrere Quadratmeter. Einzelne Triebe können bis zu zehn Meter lang werden. Nach wenigen Wochen bilden sich grosse, leuchtend gelbe Blüten. Zuerst entstehen männliche Blüten und später auch weibliche. Nur wenn beide Sorten gleichzeitig blühen, können sie befruchtet werden und bei den weiblichen Blüten entwickelt sich aus dem bereits vorhandenen Knubbel ein richtiger Kürbis. Kürbisse können bis über 500 kg schwer werden, aber dies ist nur bei erfahrenen Hobbyzüchtern der Fall. Im Normalfall werden sie je nach Sorte ein bis mehrere Kilogramm schwer. Innen sind sie hohl und haben eine breite Schicht mit Fruchtfleisch. Im hohlen Innern befindet sich schwammartige lockere Kürbismasse mit fingernagelgrossen weisslichen Kernen.
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