Kapuzinerkresse


  

Kapuzinerkresse


Die Kapuzinerkresse ist anders als die meisten anderen Pflanzen, die hier wachsen.

Zuerst fallen nur ihre kreisrunden Blätter auf, an denen man die Kapuzinerkresse schon von weitem erkennt.

Wenn sie dann zwischen Hochsommer und Herbst ihre leuchtenden Blüten entfaltet, verliert man die interessante Blattform fast aus dem Auge, denn die Blüten sind so schön anzusehen, das man sich an ihnen kaum sattsehen kann.

Obendrein ist die Kapuzinerkresse so schattenverträglich, dass sie auch dunkle Stellen unter Bäumen oder andere Schattenplätze mit Grün und kräftigen Farben erfüllen.

Man kann sowohl die runden Blätter als auch die Blüten essen und mit dem leicht scharfen Geschmack seine Speisen würzen. Das ist nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund.

Kapuzinerkresse hilft nämlich gegen Erkältung und Husten.



Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Erkältungen,
Heilwirkung:
anregend,
antibiotisch,
blutreinigend,
pilztötend,
schleimlösend,
Anwendungsbereiche:
Bronchitis,
Grippale Infekte,
Halsentzündung,
Verstopfung,
Infektion der Harnwege,
Menstruations fördernd,
wissenschaftlicher Name:
Tropaeolum majus
englischer Name:
Nasturtium
Pflanzenfamilie:
Kapuzinerkressengewächse = Tropaeolaceae
andere Namen:
Gelbes Vögerl, Kapuzinerli, Salatblume
falsche Schreibweisen:
Kapuzienerkresse
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Senfölglykoside
Sammelzeit:
Juni bis August


Anwendung


Kapuzinerkresse wird in erster Linie als gesundes Gewürz gegessen.

Innerlich

Kapuzinerkresse kann man gegen Husten und Bronchitis einsetzen, weil sie schleimlösend wirkt.

Ausserdem hilft Kapuzinerkresse gegen Hals- und Rachenentzündungen aufgrund der antibiotischen Eigenschaften der in ihr enthaltenen Senfölglykoside.

Da sie auch das Immunsystem stärkt, weil sie viel Vitamin C enthält, ist die Kapuzinerkresse eine hervorragende Heilpflanze gegen Erkältungen.

Mit ihren harntreibenden Eigenschaften in Kombination mit der Desinfektion kann sie auch gegen Probleme des Harnapparates helfen.

Man wendet die Kapuzinerkresse jedoch nicht als Tee an, sondern würzt damit seine Speisen, um in den Genuss ihrer gesundheitlichen Fähigkeiten zu kommen.


Produkttipps:


Küche

Von der Kapuzinerkresse kann man sowohl die runden Blätter als auch die Blüten essen und sogar die Knospen lassen sich lecker einlegen.

All diesen Pflanzenteilen gemeinsam ist der leicht scharfe würzige Geschmack, der ein wenig an Gartenkresse erinnert. Die beiden Pflanzenarten sind jedoch nicht miteinander verwandt.

Die hübschen Blüten machen sich gut als Zierde in Salaten. Auch Nachtische lassen sich mit den Blüten hübsch garnieren, denn sie sind deutlich milder als die Blätter und daher auch für Süssspeisen geeignet.

Die Blätter kann man kleingehackt in Salaten, Kräuterquark, Eierspeisen, auf Kartoffeln, auf Butterbrot und anderen Speisen einsetzen. Überall, wo man frisches, würziges Grün haben will, eignen sich die Blätter der Kapuzinerkresse.




Pflanzenbeschreibung


Die Kapuzinerkresse stammt ursprünglich aus Süd- und Mittelamerika. Doch inzwischen ist sie in Europa heimisch geworden, wie auch in anderen gemäßigten Zonen der Erde. Man kann bei ihr also von einem Neophyten sprechen, einem pflanzlichen Einwanderer.

Ihre Gattung bildet eine eigene Familie, die Familie der Kapuzinerkressengewächse.

Kapuzinerkresse wächst bevorzugt auf relativ nährstoffreichem Boden und verträgt auch schattige Standorte.

Die einjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch, kann aber manchmal auch klettern und wird dann entsprechend höher.

Aus den dicken, runden Samen spriessen im späten Frühjahr runde Stengel, an deren Ende nahezu kreisrunde Blätter wachsen.

Die runde Form der Blätter ist eine Besonderheit unter den heimischen Pflanzen. Sie haben zudem Eigenschaften wie Lotusblätter, denn sie weisen Schmutz ab. Dreck wird einfach mit dem nächsten Tau oder Regen abgespült.

Die orangefarbenen, roten oder gelben Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober.

Diese Blüten sind etwa fünf Zentimeter gross und ausgesprochen dekorativ.

Am hinteren Ende haben sie einen Sporn, der ein wenig an die Kapuzen von Mönchskutten erinnert. Diese Sporne haben der Pflanze den Namen Kapuzinerkresse eingebracht.



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