Indischer Lotos/Lotus(Nelumbo nucifera)
Die selbstreinigende Eigenschaft von Blättern und Blüten hat sie zu einer wichtigen religiösen Pflanze in mehreren Kulturen gemacht. Alle Teile der Pflanze werden in der asiatischen Heilkunde genutzt und helfen z.B. bei Blutungen unterschiedlicher Art.
Steckbrief
Anwendung
KeimwurzelDie Wurzel eines gerade keimenden Samenkorns hilft gegen Bluthochdruck und Schlaflosigkeit.SamenDer Samen hilft bei Blutungen, Herzklopfen und Verdauungsproblemen.WurzelnRhizome als Salat oder in Sojasoße eingelegt hilft bei Blutungen und Menstruationsproblemen.AromatherapieDer Duft hilft bei Meditationen und wirkt positiv auf das Bewusstsein.Er ermöglicht Frieden, Einsicht und Erkenntnis, hilft bei der Selbstfindung
GeschichtlichesVon China bis Ägypten seit tausenden von Jahren für religiöse und spirituelle Zwecke genutzt.Ebenso lange auch als Heilpflanze gegen Blutungen und als Gemüse genutzt. Der Samen diente zeitweise als Schutz gegen Liebeszauber. Der Samen wird als Kaffee-Ersatz genutzt. Heute eine beliebte Zierpflanze für Teiche in wärmeren Regionen.
Pflanzenbeschreibung
Der Lotus ist in Asien heimisch.
Er wächst bevorzugt in Seen und Teichen. Die mehrjährige Pflanze wächst in 60 cm bis 250 cm tiefen Wasser. Die Wurzeln sitzen im Seeboden.
Die runden Blätter schwimmen auf dem Wasser und haben einen Durchmesser von bis zu 1 Meter. Die rosa Blüten mit gelben Inneren erscheinen das ganze Jahr über und haben einen Durchmesser bis 35 cm. An Blüten und Blättern perlen Verunreinigungen ab.
Aus den Lotus-Blüten entwickeln sich bis die Samen.
AnbautippsVermehrung durch Aussaat im Frühling in kleinen Töpfchen die mit Wasser bedeckt sind oder durch Wurzelteilung.Der Teich muss mindestens 60 cm tief und sonnig sein. Der Teich-Boden sollte kompostartig und nährstoffreich sein. Der Lotus verträgt keinen Frost.
SammeltippsDie grünen Pflanzenteile im Sommer ernten.Die Wurzeln im Herbst oder Winter ernten. Wenn man die Keimwurzeln trocknen will, diese vor dem Trocknen vom Samen trennen.
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