Honigklee / Steinklee


  

Honigklee Der anmutige Honigklee, auch Steinklee genannt, schwingt sich leicht, wie eine Feder, über den steinigen Boden, auf dem er gerne wächst.

Er ist ein wunderbares Heilmittel für das Blutgefässsystem und den Lymphfluss. Selbst gegen Migräne hat er eine hilfreiche Wirkung.



Steckbrief

Heilwirkung: Blutergüsse,
Blutfluss fördernd,
chronische Bronchitis,
Drüsenschwellungen,
Furunkel,
Gallen- und Magenbeschwerden,
Gefässwände heilend,
Gelenkschmerzen,
Geschwüre,
Kopfschmerzen,
Krampfadern,
Migräne,
Milchknoten,
Ödeme,
Offene beine,
Quetschungen,
Rheumatische Schmerzen,
Venenentzündungen,
Verbesserung der Lymphzirkulation,
Wundheilung,
wissenschaftlicher Name:Melilotus officinalis
Pflanzenfamilie:Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name:Melilot
volkstümliche Namen:Bärenklee, Mottenklee, Melilotenklee, Goldklee, Schotenklee, Mottenkraut
Verwendete Pflanzenteile:Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:Glykoside, Melilotin, Cumarin, Flavonoide, Melilotsäure, Benzoesäure, Schleim, Cholin
Sammelzeit:Mai bis August


Anwendung

Honigklee Honigklee wird vor allem äusserlich in Form von Auflagen, Kräuterkissen, Salben und Pflastern gegen Schwellungen, Entzündungen und Wunden eingesetzt.

Innerlich als Tee oder Tinktur nimmt man ihn gegen Bronchitis, Durchblutungsstörungen, Migräne und zur Verbesserung der Lymphzirkulation.



Pflanzenbeschreibung

Honigklee Der zweijährige Honigklee wird normalerweise einen Meter hoch, wenn er sich besonders wohlfühlt jedoch auch bis zu zwei Meter.

Er liebt trockene, steinige Böden und wächst daher an Wegrändern, auf Schutthalden und in Steinbrüchen.

Das Besondere am Honigklee ist, wie leicht er sich über die Erde erhebt und zart luftig den Raum ergreift, ohne ihn auszufüllen.

Die dreizählig befiederten Blätter stehen wechselständig. An diesen Blättern kann man erkennen, dass es sich um eine Kleeart handelt.

Die gelben Blüten sind zu langen Trauben angeordnet. Sie duften süss, nach dem reichlichen Nektar, mit dem sie gefüllt sind.

Doch erst nach der Ernte, beim Trocknen, entfaltet der Honigklee seinen ganz starken Duft. Denn erst dann wird das Cumarin frei. So ist es auch beim Waldmeister, der erst nach dem Verwelken beginnt zu duften.

Es gibt übrigens auch einen weissen Honigklee, der ausser der Blütenfarbe genau so aussieht, wie der gelbe Honigklee und auch so duftet, weil er genau so viel Cumarin enthält. Doch er hat weniger Flavonoide als der gelbe Honigklee, darum wird er in der Heilkunde nicht verwendet.


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