Hibiskus
In vielen Gärten leuchten im Spätsommer die grossen Blüten des Hibiskus.
Die Meisten kennen ihn hauptsächlich als Zierpflanze
oder vielleicht noch als Farbgeber in Früchtetees,
denn die Hibiskusblüten färben Tees leuchtend rot ein.
Die Volksheilkunde, vor allem in Afrika,
verwendet Hibiskus jedoch auch gegen allerlei Beschwerden
unter anderem gegen nässende Ekzeme.
Steckbrief
| Heilwirkung: |
durstlöschend,
abführend,
antibakteriell,
krampflösend,
harntreibend,
galletreibend,
Ekzeme
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| wissenschaftlicher Name: | Hibiscus sabdariffa |
| Pflanzenfamilie: | Malvengewächse = Malvaceae |
| englischer Name: | Red Sorrel |
| Verwendete Pflanzenteile: | Blüten |
| Inhaltsstoffe: | Fruchtsäuren, Apfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Anthocyane, Flavonoide, Phytosterole, Schleim, Pektin |
| Sammelzeit: | Juli bis September |
Anwendung
Hibiskusblüten kann man als Tee trinken,
um den Durst zu löschen, Krämpfe zu lösen oder Harn und Galle zu treiben.
Äusserlich kann man den Tee gegen Ekzeme anwenden.
Pflanzenbeschreibung
Der Hibiskus ist eigentlich in den Tropen heimisch
und dort wird er auch angebaut, für all die Früchtetees, denen er die rote Farbe gibt.
Es gibt über 150 verschiedene Hibiskusarten.
In europäischen Gärten wächst er in Strauchform und
trägt Blüten in unterschiedlichen Farben zwischen weiss und rot.
Mit seinen grossen Blüten ist er eine Zierde jedes Gartens.
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