Hagebutte


  

Hagebutte


Die Hagebutte entsteht aus den zarten weißen Blüten der Wildrose.

Die Schalen dieser Hagebutte werden getrocknet als Tee verwendet und haben nicht nur Heilwirkung, sondern werden auch gerne als gesundes Getränk getrunken.

Außer als Tee kann die Hagebutten auch als leckere Marmelade oder Mus geniessen.

Die Hauptwirkung der Hagebutte beruht auf ihrem Vitamin C-Gehalt.

Merke: 100 g frische Hagebutten enthalten 400-5.000 mg Vitamin C



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Die wichtigsten Heilpflanzen für die Anwendung zu Hause.
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Steckbrief

Heilwirkung:
Erkältungen,
erhöhter Vitamin C-Bedarf,
Frühjahrsmüdigkeit,
Stärkung des Immunsystems,
leicht harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Rosa canina
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Rosehip
volkstümliche Namen:
Heckenrose, Wildrose, Zaunrose, Weinrose, Apfelrose
Verwendete Pflanzenteile:
Schalen der Hagebutte
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Flavone, Fruchtsäuren, Vitamin B-Komplex
Sammelzeit:
Herbst


Video

In diesem Video stelle ich die Heilpflanze Hagebutte kurz vor.

Dauer: 2:26


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Anwendung

Hagebutte

Aus getrockneten Hagebuttenschalen kann man hervorragenden Kräutertee kochen, der nicht nur angenehm frisch säuerlich schmeckt, sondern auch reichlich Vitamin C enthält.

Dadurch wird das Immunsystem gestärkt und aufgebaut.

Hagebutten sind in vielen Früchtetees enthalten.

Frisches Hagebuttenmus ist noch sehr viel wirksamer und empfehlenswert, wenn man einen deutlichen Vitamin C-Mangel hat. Ein Esslöffel Hagebuttenmus deckt den Vitamin C-Bedarf eines Erwachsenen.

Hagebuttenmarmelade auf dem Brot ist zwar nicht ganz so gehaltvoll, aber eine gesunde und wohlschmeckende Abwechslung auf dem Frühstückstisch.

Als Bachblüte "Wild Rose" steht die Heckenrose für die Hoffnung und Lebensfreude.


Produkttipps:


Einfaches Hagebuttenmus

Ein einfaches Hagebuttenmuss kann man relativ einfach herstellen. Es eignet sich vor allem für den Einsatz als Heilmittel und Nahrungsergänzungsmittel, um die Gesundheit zu fördern.

Für das Hagebuttenmus braucht man in erster Linie ganze Hagebutten, möglichst reif. Ergänzend kann etwas frischer Zitronensaft nützlich sein, um die Haltbarkeit zu verbessern.

Zur Herstellung braucht man etwas Wasser, einen Topf, eine Herdplatte, am besten eine "flotte Lotte", ein Sieb und ein Gefäß zur Aufbewahrung im Kühlschrank.

Der Vorteil dieses Rezeptes ist, dass man nicht von Hand die Kerne aus den Hagebutten entfernen muss. Die Kerne und Schalen werden nach dem Kochen mithilfe der "flotten Lotte" und eines Siebes entfernt.

Zutaten

  • Hagebutten (so viel, wie man verarbeiten will)
  • Etwas Wasser
  • Evtl. Zitronensaft (eine halbe Zitrone je Kilogramm Hagebutten)

Anleitung

  • Geben Sie die Hagebutten in einen Topf.
  • Geben Sie ein wenig Wasser hinzu, so dass der Boden des Topfes bedeckt ist.
  • Schließen Sie den Topf mit einem Deckel.
  • Bringen Sie die Hagebutten zum Kochen.
  • Lassen Sie die Hagebutten etwa 20 Minuten leicht köcheln.
  • Geben Sie die gekochten Hagebutten in die flotte Lotte, sofern Sie eine haben und passieren Sie die Hagebutten durch (= durchdrehen).
  • Falls Sie keine flotte Lotte haben, reicht auch ein einfaches Sieb zum Passieren, aber der Passiervorgang ist dann mühsamer und dauert länger.
  • Nach dem Passieren durch die flotte Lotte sollte das entstandene Mus zusätzlich durch ein Sieb passiert werden, um es feiner zu machen.
  • Mithilfe von Zitronensaft kann man das Hagebuttenmus etwas saurer machen. Außerdem wird die Haltbarkeit verbessert, was nützlich ist, wenn man das Mus einfach im Kühlschrank aufbewahren will.

Im Kühlschrank hält sich das Hagebuttenmus einige Tage. Die Haltbarkeit hängt davon ab, wie sauber man gearbeitet hat und ob die Früchte mit Schimmelsporen in Kontakt gekommen sind.

Übrigens: das Vitamin C in den Hagebutten wird durch das leichte Kochen nur in geringem Maße zerstört. Hitze ist weniger schädlich für Vitamin C als beispielsweise lange Lagerung an der Luft.

Hagebuttenmus haltbar machen

Wenn man eine größere Menge Hagebuttenmus hergestellt hat, oder es nicht sofort verwenden will, muss man es haltbar machen.

Dazu kann man es beispielsweise einfrieren.

Oder man kocht das Hagebuttenmus ein.

  • Dazu füllt man es in hitzefeste Schraubdeckel-Gläser, die man dicht verschließt.
  • Dann gibt man die Gläser in einen großen Topf.
  • Geben Sie so viel Wasser in den Topf, bis die Gläser gut bedeckt sind.
  • Erhitzen Sie das Wasser langsam.
  • Lassen Sie das Wasser etwa 45 Minuten kochen.
  • Wenn das Wasser abgekühlt ist, nimmt man die Gläser aus dem Wasser und lässt sie trocknen.

Wenn alles optimal gelaufen ist, kann das Hagebuttenmus ein Jahr und länger haltbar sein. Aber wenn man Pech hat, hält es bei weitem nicht so lang.

Es gibt übrigens auch andere Methoden einzukochen. Aber diese Methode ist besonders einfach.

Hagebuttenmus als Brotaufstrich

Aus dem Hagebuttenmus vom obigen Rezept kann man einen leckeren Brotaufstrich machen.

Dieser Brotaufstrich ist süßer als das reine Hagebuttenmark und relativ haltbar wegen des Gelierzuckers.

Zutaten

  • 500 gr Hagebuttenmus (siehe oben)
  • Auf Wunsch: Saft einer halben Zitrone
  • 250 gr Gelierzucker 2:1

Für 500 gr Hagebuttenmark braucht man etwa ein Kilo frische Früchte.

Anleitung

  • Geben Sie die Zutaten in einen Topf.
  • Lassen Sie alles unter ständigem Rühren aufkochen.
  • Kochen Sie die Mischung für mindestens 4 Minuten.
  • Füllen Sie das Hagebuttenmus anschließend in ein Marmeladenglas.

Rezept für Hagebuttenmarmelade

Für das folgende Marmeladenrezept muss man die Hagebutten vor dem Kochen entkernen. Diese Arbeit kann zeitraubend und fummelig sein. Mit den Kernen sollte man vorsichtig sein, weil sie zu Juckreiz führen können, wenn sie mit der Haut in Kontakt kommen. Die Hagebutten sind nämlich auch als Juckpulver bekannt.

Zutaten

  • 500 gr Hagebutten ohne Kerne
  • 100 ml Apfelsaft
  • 300 gr Gelierzucker 2:1

Für 500 gr entkernte Hagebutten braucht man etwa ein Kilo frische Früchte.

Anleitung

  • Entkernen Sie die Hagebutten mit einem Messer.
  • Geben Sie die Zutaten in einen Topf.
  • Lassen Sie alles unter ständigem Rühren aufkochen.
  • Kochen Sie die Mischung für mindestens 4 Minuten.
  • Füllen Sie die Hagebuttenmarmelade anschließend in ein Marmeladenglas.

Diese Hagebuttenmarmelade enthält noch Fruchtstücke, anders als das Hagebuttenmus.




Pflanzenbeschreibung

Wildrose Die Hagebutte, auch Wildrose oder Heckenrose genannt, wächst in Europa und Asien in Hecken, Gebüschen und Böschungen. Teilweise tritt sie dort wild auf und teilweise wird sie angebaut, weil sie sehr pflegeleicht ist.

Im Hochsommer entfaltet sie zahlreiche weisse oder zartrosa Blüten, die es zwar an Pracht und Fülle nicht mit Zuchtrosen aufnehmen können, aber dennoch ihren ganz eigenen zarten urwüchsigen Reiz haben.

Bis zum Herbst reift die Heckenrose zur leuchtend roten Hagebutte heran.

Diese Hagebutten kann man ernten, von den Kernen befreien und kleingeschnitten trocknen. Da Hagebutten ziemlich wasserhaltig sind, sollte man sie an einem warmen trockenen Platz oder bei minimaler Hitze im Backofen trocknen.

Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
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