Habichtskraut


  


Von Ferne ähnelt das Habichtskraut dem Löwenzahn, doch wenn man nährer kommt, sieht man die anders geformten Blätter und rauheren Stengel.

Ist das Habichtskraut schon als Pflanze eher unbekannt, so ist seine Heilwirkung noch unbekannter.

Am verbreitetsten ist noch die angebliche Fähigkeit des Habichtskrautes die Sehkraft zu stärken, so dass man scharf sehen kann wie ein Habicht.

Die Verwendung als Mittel gegen Hals- und Mundentzündungen steht jedoch auf solideren Füssen, denn das Habichtskraut wirkt adstringierend und entzündungshemmend.



Steckbrief

Heilwirkung:
adstringierend,
beruhigend,
blutbildend,
entzündungshemmend,
harntreibend,
schleimlösend,
schweisstreibend,
tonisierend,
Rachenentzündung,
Halsentzündung,
Mundschleimhautentzündungen,
Darmschleimhautentzündung,
Durchfall,
Leberbeschwerden,
Magenschleimhautentzündung,
Blasensteine,
Nierensteine,
Herzschwäche,
Kreislauferkrankungen,
Wassersucht,
Ödeme,
Stärkung der Sehkraft,
Menstruationsbeschwerden,
wissenschaftlicher Name:
Hieracium pilosella
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Mouse-ear Hawkweed
volkstümliche Namen:
Felsenblümeli, Langhaariges Habichtskraut, Kleines Mauseohr, Mausröhrchen, Mausohr-Habichtskraut, Nagelkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Bitterstoff, Flavone, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Schleim, Umbelliferon
Sammelzeit:
Mai bis Oktober


Anwendung


Innerlich

Durch die adstringierenden und entzündungshemmenden Eigenschaften des Habichtskraut, kann man es als Tee zum Spülen, Gurgeln und Trinken gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum verwenden.

Diese Wirkung ist recht mild.

Auch gegen Durchfall kann man den Habichtskraut-Tee verwenden.

Die Volksheilkunde verwendet das Habichtskraut auch gegen andere Beschwerden des Verdauungsapparates.

Ausserdem soll es das Herz stärken und gegen Wasseransammlungen helfen.

Augenstärkung

Traditionell gilt das Habichtskraut als augenstärkend und soll die Sehkraft stärken.

Angeblich verdanken die Habichte dem Habichtskraut ihre scharfen Augen, was der Pflanze ihren Namen eingebracht hat.

Mit dem frischen und abgekühlten Tee kann man die Augen spülen und waschen.



Pflanzenbeschreibung


Das Habichtskraut wächst auf trockenen Wiesen, in Waldlichtungen und an Feldrändern.

Das mehrjährige Kraut gehört zur Familie der Korbblütler, zu der auch Kamille, Ringelblume und Löwenzahn gehören.

Das kleine Habichtskraut wird bis zu 30 cm hoch.

Es bildet am Boden eine Blattrosette mit lanzettlichen Blättern. Unterseits sind die Blätter weissfilzig und oben hellgrün mit vereinzelten Borsten.

Auf den kahlen Stengeln blühen zwischen Mai und Oktober gelbe Korbblüten, die den Blüten des Löwenzahns stark ähneln. Sie sind nur etwas kleiner.



Produkttipps:


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