Feigenkaktus

(Opuntia ficus-indica)


  

Feigenkaktus Der Feigenkaktus ist eine tropische Kaktus-Pflanze aus Nordamerika und ist mittlerweile auch in den Mittelmeerregion zu finden.

Aus den gelben Blüten enstehen aromatische Früchte, deren körniges Fruchfleisch geschmacklich an Birnen erinnern.

Diese balaststoffreichen Früchte stärken und fördern die Verdauung. Die frischen oder getrockneten Blüten sind stärkend.



Steckbrief

Haupt-Anwendungen: Verdauungsstörungen,
Heilwirkung: blasenstärkend,
erweichend,
harntreibend,
krampflösend,
prostatastärkend,
stärkend,
verdauungsfördernd,
wundheilend,
Anwendungsbereiche:

Volksheilkunde

Blasenstärkung,
Blähungen,
Krämpfe,
Skorbut,
Verdauungsschwäche,
Darmkoliken,
Wunden,

Homöopathie

Darmstörungen,
wissenschaftlicher Name: Opuntia ficus-indica
Pflanzenfamilie: Kakteengewächse = Cactaceae
englischer Name: Indian Fig Opuntia
volkstümlicher Name: Feigendistel, Feigenkaktus, Feigenopuntie, Indische Feige, Kaktusfeige, Nopal, Nopalitos
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Früchte
Inhaltsstoffe: Balaststoffe, Betakarotin, Beta-Sitosterin, Farbstoffe, Indicaxanthin, Isorhamnetinglucosid, Mineralstoffe, Vitamine
Sammelzeit: Blüten: Frühjahr
Früchte: Juli-November


Anwendung

Feigenkaktus

Obst

Da die Frucht aussen Dornen hat, sollte man die Frucht z.B. mit einem Papierküchentuch anfassen.

Die einfachste Zubereitung ist die Frucht der Länge nach zu halbieren um sie mit einem Löffel auszulöffeln.

Die Kerne werden mitgegessen. Fördert und stärkt die Verdauung

Tee

Aus den frischen oder getrockneten Blüten kann man einen Tee herstellen, der blasenstärkend und prostatastärkend ist.

Blüten

Frische Blüten sind stärkend.

Homöopathie

Aus des frischen Blättern und Blüten wird ein Mittel gegen Darmstörungen wie Darmkoliken und Blähungen gewonnen.



Geschichtliches

In Mexiko wird die Kaktusfeige schon seit etwa 9000 Jahren angebaut und noch länger geerntet.

Die Blüten dienten den Indianern zur Stärkung und zu mythisch-religiösen Zwecken.

Die Cochenille-Laus lebt auf der Kaktusfeige und liefert einen roten Farbstoff.

Kakteen wurden in Europa als magischer Schutz gegen Eindringlinge in Häusern aufgestellt.

Mittlerweile wird die Kaktusfeige auf allen heißen Kontinenten und im Mittelmeerraum angebaut.

In einigen geeigneten Regionen verbreiten sich die Kaktusfeigen wie Unkraut.

Zeitweise kann man die Früchte im Supermarkt kaufen.

Auch als Topfpflanze kann man den Feigenkaktus kaufen.




Pflanzenbeschreibung

Feigenkaktus Der Feigenkaktus ist in Nordamerika heimisch.

Er wächst bevorzugt in tropischen und subtropischen Klima.

Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 5 Meter hoch.

Der Feigenkaktus kann zu niedrigen Büschen, aber auch baumförmig wachsen.

Die kurzlebigen gelben-orangen Blüten sind etwa 6 bis 10 cm groß.

Aus den Blüten entwickeln sich die kugelförmigen bis ovalen runden Früchte, die zwischen 5 und 10 cm groß werden.

Die gelben bis braunen Früchte enthalten kleine Samenkörner.



Anbautipps

Der Feigenkaktus verträgt keine Fröste, daher sollte er in Töpfen kultiviert werden.

Im Winter kaum gießen im Sommer mehr. Der Feigenkaktus verträgt keine Staunässe.



Sammeltipps

Sind die Früchte bei der Ernte noch nicht richtig reif, die Früchte nachreifen lassen.

Je nach Sorte werden die Früchte mit der Zeit dunkelgelb, rot-orange oder braun.

Die Früchte gibt es zeitweise in der Obstabteilung von Supermärkten unter dem Namen Kaktusbirne, Kaktusfeige, Kaktusfrucht oder Roßfeige.

Da die Blüten empfindlich sind, müssen diese vorsichtig aber zügig getrocknet werden.


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