Farn


  

Farn


Farn ist eine der ältesten Pflanzen der Erde. In Urzeiten (Karbon: Vor ca. 350 Mill. Jahren) wurde der Farn so gross, wie heutzutage die Bäume.

In schattigen Ecken "entrollt" er sich im Frühjahr spiralig und gibt dann mit seinen grossen fiedrigen Blättern dem Wald bzw. der Schattenstelle den typischen Flair.

Früher wurde der Farn als heilige Pflanze für allerlei magische Zwecke eingesetzt.

In der Medizin ist sein bekanntestes Einsatzgebiet die Vertreibung von Würmern. Da der Farn leicht giftig ist, sollte man jedoch von Selbstversuchen mit selbstzubereiteten Mitteln Abstand nehmen.

Äusserlich angewendet ist der Farn ungiftig und wird als Tinktur gerne bei Rheuma, Krämpfen und anderen Schmerzen eingesetzt.


Steckbrief

Heilwirkung:
Würmer (Achtung giftig!),

Äusserlich (z.B. als Tinktur aus der Wurzel):

Rheuma,
Gicht,
Nervenschmerzen,
Wadenkrämpfe,
Krampfadern,
krampfhafte Kopfschmerzen,

Äusserlich (z.B. als Kissen mit Blättern):

Rheuma,
Gicht
wissenschaftlicher Name:
Aspidium filix-mas
Pflanzenfamilie:
Wurmfarngewächse = Dryopteridaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel für Tinktur, Blätter für Kissen
Inhaltsstoffe:
Filmaron, Filicin, Phloroglucin, ätherische Öle
Sammelzeit:
Blätter: Hochsommer
Wurzel: Spätsommer


Produkttipps:


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