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| Haupt-Anwendungen: |
Bronchospasmolytikum, Husten, |
| Heilwirkung: |
anregend, antitussiv, antiviral, appetithemmend, blutdrucksteigernd, bronchienerweiternd, gefäßverengend, harntreibend, hustenlindernd, kreislaufanregend, schweißtreibend, wärmend, zentral stimulierend, |
| Anwendungsbereiche: |
PflanzenheilkundeAsthma,Atemwegserkrankungen, Bronchospasmus, Heuschnupfen, Katarrh, Krampf der Bronchialmuskulatur, TCMErkältungskrankheiten,Leistungssteigerung, |
| wissenschaftlicher Name: | Ephedra sinica |
| Pflanzenfamilie: | Meerträubelgewächse = Ephedraceae |
| englischer Name: | Chinese Ephedra |
| volkstümlicher Name: | Meerträubel, Ma-Huang |
| Verwendete Pflanzenteile: | junge Rutenzweige (Ephedrae herba) |
| Inhaltsstoffe: | Ätherische Öle, Alkaloide, Catechine, Flavonoide, L-Ephedrin, Methylephedrin, Norephedrin, Phenolcarbonsäuren, Pseudoephedrin |
| Sammelzeit: | Das ganze Jahr, vorzugsweise Herbst |
| Nebenwirkungen: | Abhängigkeit, Bewegungsdrang, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Übelkeit |
| Kontraindikation: | Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Kreislaufprobleme, Leistungssport, Schlaflosigkeit ... |
| Wechselwirkungen: | Herzglykoside und vielen anderen Medikamenten ... |
| Partner-Projekte: Pflanzen Gesund Wechseljahre Schlank Garten |
Wird in Form von Pulver, Absude, Tinkturen, Flüssigextrakte eingesetzt.
Der Handel unterliegt in vielen Ländern gesetzlichen Auflagen.
Meist in Kombination mit Thymian, Sonnentau, Efeu oder Schlüsselblume (Primel) gegen Asthma bronchiale und Husten.
In der Volksheilkunde vor allem gegen Asthma und Atemwegserkrankungen.
Da die Inhaltstoffe unerlaubte Leistungssteigerung ermöglichen, sind die Meerträubelmittel in vielen Ländern verschreibungspflichtig und sind im Wettkampfsport verboten.
Wegen der vielen Nebenwirkungen in der Pflanzenheilkunde fast nicht mehr im Gebrauch. Der Wirkstoff Ephedrin wird heute für medizinische Zwecke synthetisch hergestellt.
Das chinesische Meerträubel Ma-Huang (Ephedra) ist in Asien heimisch.
Sie sind gut an Hitze und Trockenheit angepasst und winterhart.
Die mehrjährige Pflanze wird von 30 bis 60 cm hoch.
Hat schachtelhalmartige, rutenartige Stiele und gegenständige Schuppenblätter, aber meist blattlos.
Die unscheinbaren Blüten erscheinen zwischen März und Mai.
Aus den Blüten entwickeln sich fleischige rote Zapfenbeeren.
Pflanze im Frühling oder Herbst teilen.
Sonniger Standort, der Boden trocken, keine Staunässe.
An einem luftigen schattigen Ort trocknen.
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