|
| Haupt-Anwendungen: |
Krebs, |
| Heilwirkung: |
Volksheilkundeabführend,herzstärkend, menstruationsfördernd, wurmtreibend, Pflanzenheilkundekrebshemmend,zellteilungshemmend, |
| Anwendungsbereiche: |
VolksheilkundeAbführmittel,Blasenleiden, Husten, Insektenbekämpfungsmittel, Katarrh, Krätze, Skorbut, Würmer, PflanzenheilkundeKrebs,Mammakarzinom, Ovarialkarzinom, HomöopathieGicht,Hautausschläge, Herzkrankheiten, Leberkrankheiten, Rheuma, |
| wissenschaftlicher Name: | Taxus baccata L. |
| Pflanzenfamilie: | Eibengewächse = Taxaceae |
| englischer Name: | Common Yew, Yew |
| volkstümlicher Name: | Bogenbaum, Eibe, Eibenbaum, Eife, Europäische Eibe, Ibenbaum, Ifenbaum, Iwenbaum, Kandelbaum, Roteibe, Taxe, Taxbaum, Taxen, Ybe, Ypenbaum |
| Verwendete Pflanzenteile: | Alle Teile der Pflanze |
| Inhaltsstoffe: | Baccatin III, Betulosid, Biflavonoide, Diterpene, Ginkgetin, Paclitaxel, Phenole, Taxacine, Taxin A, Taxin B, Taxication, Vitamin C |
| Sammelzeit: | Früchte: ab September Nadeln: Winter |
Bis auf den roten fleischigen Samenmantel (Arillus) sind alle Teile der Eibe sehr giftig.Kochen oder Trocknen zerstören nicht die Giftstoffe. Der Giftgehalt ist im Winter am größten.
In der Magie werden Zauberstäbe aus Eibenholz hergestellt.
Die Eibe wird in Zaubern zum Erwecken von Toten-Geistern eingesetzt.
Die Eibe vertreibt aber auch böse Geister.
Seit der Antike wird die Eibe für Morde eingesetzt.Das Holz ist wegen seiner Eigenschaften sehr beliebt und wurde für Bögen, Armbrüste, Pfeile und Lanzen genutzt. Ganze Landstriche wurden aus diesen Gründen eibenfrei.
In der französichen Gartenkunst war die Eibe sehr beliebt, da sie sehr gut in Form geschnitten werden kann.
Wegen der ungiftigen Alternativen wird die Eibe in der Pflanzenheilkunde nicht mehr eingesetzt.
Die Inhaltsstoffe und die abgewandelten synthetischen Stoffe werden aber erfolgreich in der Krebstherapie eingesetzt.
In Deutschland wegen des starken Rückganges mittlerweile geschützt.
Die Eibe war 1994 der Baum des Jahres.
Die zweihäusige Eibe ist in den frostärmeren Teilen von Europa, Nordafrika und Westasien heimisch.
Sie wächst bevorzugt auf feuchten, nährstoff- und kalkreichen Böden.
Junge Pflanzen wachsen vorzugsweise im Schatten.
Der langsamwüchsige mehrjährige Strauch/Baum wird zwischen 2 und 20 Meter hoch.
Der dicke Stamm hat eine rotbraune Rinde.
Die Blätter sind immergrüne Nadeln.
Die Blüten erscheinen zwischen Apri und Mai.
Aus den Blüten entwickeln sich ab August ein bis zwei grün-braune Samen in einem roten Fruchtkörper mit einer fleischigen Hülle (Arillus).
Der Samen wird durch Vögel verbreitet.
Alle Teile der Pflanze sind giftig, nur der fleischige Mantel der Frucht (Arillus) ist ungiftig.
Den Samen in Töpfen aussäen, leicht mit Erde bedecken, die Erde feucht halten.Die Eibe verträgt keinen starken Frost, erfrorene Teile werden durch neue Triebe ersetzt.
Der Boden sollte Wasser speichern können, nährstoffreich und kalkhaltig sein.
Nicht für Kinder oder Weidetiere zugänglich anpflanzen.
Junge Eiben brauchen Schatten, mit zunehmenden Alter verträgt die Eibe mehr Sonne.
Eiben haben empfindliche Wurzeln und vertragen ein Umpflanzen nur schlecht.
|
Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate. |