Edelkastanie


  

Edelkastanie


Als Maroni kennen wir den dickeren Bruder der heimischen Edelkastanie von Weihnachtsmärkten als nahrhafte Leckerei.

Die mitteleuropäischen Edelkastanien sind etwas kleiner als die Maronis, ansonsten aber sehr ähnlich. Weil man sie essen kann, werden sie auch häufig Esskastanie genannt.

Im Herbst macht es viel Freude aus den enorm stacheligen Früchten die wohlschmeckenden Samen zu pulen. Mancherots ist der ganze Boden mit Kastanienfrüchten übersät, aber meistens nicht lange, weil viele Kastanienfreunde scharf auf die Früchte sind.

Am besten schmecken Edel-Kastanien gekocht oder geröstet, man kann sie zur Not aber sogar auch roh essen, dann schmecken sie aber etwas zusammenziehend.

Ihrer zusammenziehenden Eigenschaft verdanken die Edelkastanien auch ihre Heilkräfte gegen Durchfall.

Die Volksmedizin verwendet sie auch gegen Husten und Rheuma.

Insgesamt wird die Edelkastanie jedoch nur wenig in der Heilkunde eingesetzt.

Als Bachblüte ist die Edelkastanie unter dem Namen Sweet-Chestnut beliebt.



Steckbrief

Heilwirkung:
adstringierend,
entzündungshemmend,
schleimlösend,
Bronchitis,
Keuchhusten,
Durchfall,
Rheuma,
Hexenschuss,
wissenschaftlicher Name:
Castanea sativa, Castanea vesca, Castanea vulgaris
englischer Name:
Sweet chestnut
volkstümliche Namen:
Maroni, Marone, Esskastanie, Essbare Kastanie, Echte Kastanie, Cheste, Cheschtene, Keschte
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Inhaltsstoffe:
Kohlenhydrate, Proteine, Gerbstoffe, Gerbsäure, Betulin, Flavonoide, Ellagsäure, Histidine, Zink
Sammelzeit:
Herbst


Edelkastanie

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