Eberesche


  

Ebersche


Die meisten Menschen denken, dass die Eberesche giftig ist. Das ist ein Vorteil für diejenigen, die es besser wissen, denn dadurch kann man reichlich Ebereschen-Früchte sammeln, um daraus Marmelade oder Gelee zu kochen.

Dass die Eberesche, auch Vogelbeere genannt, sogar Heilwirkungen hat, ist jedoch nicht mal allen Eingeweihten bekannt. Dabei ist sie vor allem für das Verdauungssystem sehr hilfreich und auch bei Lungenproblemen kann die Eberesche helfen.



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Die wichtigsten Heilpflanzen für die Anwendung zu Hause.
Ein Kindle-Ebook von Eva Marbach, der Autorin dieser Heilkräuter-Webseite.



Steckbrief

Heilwirkung:
harntreibend,
Leberprobleme,
Leberzirrhose,
Gallenprobleme,
Gallenstauung,
GallenBlasenentzündung,
Gallengangsentzündung,
Gallensteine,
Verdauungsbeschwerden,
Völlegefühl,
Verstopfung,
Skorbut,
immunsystemsteigernd,
harntreibend,
Durchfall,
Bronchitis,
Lungenentzündung,
Grüner Star,
wissenschaftlicher Name:
Sorbus aucuparia
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Rowan Berry
volkstümlicher Name:
Aberesche, Amselbeere, Drosselbeere, Ebisch, Ebsche, Gimpelbeer, Haweresche, Judenkirsche, Moosesche, Stinkholz, Vogelbeere, Wilde Esche, Wielesche
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Gerbstoff, Sorbitol, Sorbitansäure, Zitronensäure, Apfelsäure, Bernsteinsäure, Weinsteinsäure, Spuren der Parasorbinsäure (leicht giftig), Bitterstoff, Pektin, ätherisches Öl
Sammelzeit:
Juli bis Oktober


Anwendung

Ebersche

Die Früchte kann man als Saft, Marmelade oder Gelee einnehmen. Auch als Tee kann man die Früchte anwenden. Durch das Kochen wird der herbe Geschmack der Beeren etwas gemildert.

Es gibt auch verschiedene Sorten der Eberesche. Manche sind sehr bitter und daher nicht so gut für die Marmelade-Bereitung geeignet. Die Sorte "Mährische Vogelbeere" ist weniger bitter und deshalb sehr gut geeignet. Die mährische Vogelbeere ist die Kulurform der Eberesche. Sie ist daher häufig an Strassen und Plätzen in Siedlungen zu finden.

Durch ihre Bitterstoffe und die Gerbstoffe ist die Eberesche wirksam gegen Probleme des Verdauungssystems, insbesondere der Gallenfunktion.

Auch zur Regulierung der Verdauung kann man die Ebersche einsetzen, denn sie hilft sowohl gegen Durchfall als auch gegen Verstopfung.

Ausserdem hilft die Eberesche gegen Bronchitis und Lungenleiden, sogar bei Lungenentzündung kann sie hilfreich sein. Für diesen Zweck verwendet man die Eberesche am besten frisch gepresst als Saft mit Honig.

Ein etwas exotischer Einsatzzweck der Ebersche ist der grüne Star. Hier ist nicht sicher, ob man sich auf die Wirkung verlassen kann, aber man kann es immerhin ausprobieren.

In Zeiten, wo Vitamin C knapp ist, kann die Eberesche auch gegen Vitamin C Mangel helfen.

Ob die Eberesche roh giftig ist, ist umstritten, gekocht und getrocknet ist sie zumindest nicht giftig. Vor starken Dosierungen in roher Form bewahrt auch der herbe Geschmack, daher ist es eher unwichtig, ob die Eberesche roh in hoher Dosierung giftig sein könnte.


Produkttipps:


Für Ebereschen-Saft, Gelee und Marmeladen haben wir einige Rezepte mit Foto-Anleitungen zusammengestellt.

Wichtig für diese Rezepte ist immer, dass man vor der Ernte eine der Vogelbeeren probiert, ob sie extrem bitter und nur herb ist. Für die Marmeladengewinnung eignen sich nur die herben Beeren, nicht die extrem bitteren.


Pflanzenbeschreibung

Ebersche

Die Eberesche ist ein zierlicher Baum, der an den meisten Standorten gedeihen kann. Sogar in den Höhen der grossen Mittelgebirge wächst die Eberesche noch, an Stellen, wo kaum noch andere Bäume gedeihen.

Die unpaarig gefiederten Blätter haben lanzettlich gesägte Form. Im Mai und Juni spriessen die weissen Blüten in Doldentrauben.

Im Frühherbst reifen die die hellroten, erbsengrossen Früchte. Sie haben einen herb-sauren Geschmack, der beim Kochen und Trocknen milder wird.


Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
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