Cranberries

(Vaccinium macrocarpon)


  

Cranberries


Wer zum ersten Mal Cranberries sieht, mag sich fragen, wie es Preiselbeeren geschafft haben, so gross zu werden.

Doch es handelt sich nur um eine Verwandte der Preiselbeere, nicht um die gleiche Pflanze. Wie so vieles in Amerika zeichnet sich die Cranberry durch eine besondere Grösse aus im Vergleich zu ihren europäischen Schwestern, der Heidelbeere und der Preiselbeere, der sie ansonsten fast aufs Haar gleicht.

Schon die amerikanischen Ureinwohner wussten, wie förderlich für die Gesundheit die Cranberries sind.

Roh schmecken die Cranberries zwar sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man den sauren Geschmack wohlwollend bezeichnet. Aber getrocknet oder gekocht ist die Cranberry eine wohlschmeckende Frucht.

Ihre Heilwirkung ist enorm, denn sie soll nicht nur die Harnorgane günstig beeinflussen, sondern sogar den Alterungsprozess verlangsamen.

Böse Zungen mögen behaupten, dass diejenigen, die kühn genug sind, die Beeren roh zu essen, sich eine ordentliche Portion Jugend bewahrt haben.



Steckbrief

Heilwirkung:
antibakteriell,
harntreibend,
Bettnässen,
Blasenentzündung,
Blasenkrampf,
Appetitlosigkeit,
Durchfall,
Fieber,
Gicht,
Nierenbeckenentzündung,
Rheuma,
Vitamin-C Mangel,
Frühjahrsmüdigkeit,
fängt freie Radikale,
Mundschleimhautentzündung,
Magengeschwüre,
Zwölffingerdarmgeschwüre,
Arteriosklerose,
Angina pectoris,
Anti Aging,
wissenschaftlicher Name:
Vaccinium macrocarpon, Oxycoccus macrocarpus
Pflanzenfamilie:
Heidekrautgewächse = Ericaceae
englischer Name:
American Cranberry
volkstümlicher Name:
Grossfrüchtige Moosbeere
Verwendete Pflanzenteile:
Beeren
Inhaltsstoffe:
Vitamine, u.a. Vitamin C, Bor, Zitronensäure, Eugenol, Flavonoide, Phosphor, Hyperosid, Oleanolsäure, Oxalsäure, Parasorbinsäure, Pektin, Proanthocyanidin, Zink
Sammelzeit:
August bis Oktober


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Anwendung

Cranberries

Cranberries werden vorwiegend durch Essen angewendet.

Die Früchte schmecken roh sehr sauer und ausserdem leicht bitter und zusammenziehend. Daher sind sie nicht unbedingt jedermanns Sache. Die meisten Menschen würden sie wohl als ungeniessbar bezeichnen.

Mit Zucker zu einer Sosse verkocht oder getrocknet sind sie jedoch sehr wohlschmeckend.

Getrocknet schmecken sie ähnlich wie Rosinen, die Säure ist weitgehend verschwunden und hat einem süssen Aroma Platz gemacht. Man kann sie getrocknet beispielsweise im Müsli essen oder einfach so naschen.

Als Sosse gekocht passen die Cranberries zu Fleischgerichten, gebackenem Käse, aber auch zu Quarkspeisen, Kuchen und anderen Süssspeisen. Gekocht verliert sich der Vitamin-C-Gehalt natürlich deutlich. Aber die anderen gesundheitsfördernden Eigenschaften bleiben erhalten.

Auch als Saft kann man die Cranberries trinken.




Pflanzenbeschreibung

Cranberry

Die Cranberries sind in Nordamerika heimisch. Dort werden sie im grossen Stil angebaut. Auch in Europa können Cranberries wachsen, sie kommen hier jedoch nicht wild vor.

Sie bevorzugen leichten, sauren Boden und kommen mit sehr wenig Nährstoffen aus.

Cranberries sind verwandt mit Preiselbeeren und Heidelbeeren und sehen aus wie zu grosse geratene Preiselbeeren.

Sie sind immergrüne kleine Sträucher, die zwischen 20 cm und 2 Meter gross werden.

Die Blätter der Cranberries sind klein und eiförmig.

Die weissen Blüten wachsen erst im dritten Jahr. Sie erscheinen zwischen Juni und August. Die Blüten einer Pflanze können sich selbst befruchten, aber bei Befruchtung durch eine andere Pflanze wachsen mehr Fürchte.

Etwa zwei Monate nach der Blüte sind die dunkelroten Früchte reif.

Sie sind zwischen ein und zwei Zentimetern gross und glänzen. Innen sind die Früchte weisslich, ein wenig wie fest gewordene Watte. In der Mitte haben sie vier kleine Kammern, in denen sich die Samen befinden.

Die Cranberry-Früchte schmecken roh sehr sauer, etwas bitter und zusammenziehend.

Zur Ernte werden in Nordamerika die Felder mit Wasser überschwemmt. Die Früchte lösen sich dann durch leichtes Schütteln von den Pflanzen und schwimmen auf dem Wasser, wo sie abgefischt bzw. aufgesaugt werden.



Produkttipps:


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