Buche

(Fagus silvatica)


  

Die Buche ist ein sehr verbreiteter Laubbaum in unseren Wäldern.

Ihre recht glatte Rinde wird gerne benutzt, um Liebesschwüre hinein zu schnitzen, wenn sich die jungen Liebenden unter ihren schattenspendenden Ästen treffen.

Als Kind haben viele im Wald die nussigen Bucheckern gefunden, die man aus ihrer zackigen, harten Schale pulen und dann naschen kann.

In der Heilkunde wird die Buche nicht sehr viel eingesetzt, aber wenn keine anderen Heilpflanzen zur Hand sind, kann man auch mit der Buche Linderung bringen, beispielsweise mit der Rinde gegen Erkältung.

Als Bachblüte werden die Buchenblüten unter dem Namen "Beech" eingesetzt.



Steckbrief

Heilwirkung: antibakteriell,
schleimlösend,
Fieber,
Übersäuerung des Magens,
Darmbeschwerden,
Hustenstillend,
Hauterkrankungen,
Psoriasis,
Rheuma,
Gicht,
Zahnschmerzen,
Hauterkrankungen,
Wunden,
Geschwüre,
wissenschaftlicher Name:Fagus silvatica
englischer Name:Beech
volkstümlicher Name:Rothbuche, Buche
Verwendete Pflanzenteile:Rinde, Holz, Teer, Blätter, Bucheckern (Samen, Früchte)
Inhaltsstoffe:Kreosot, Fettstoffe, Protein
Sammelzeit:Holz: Winter, Blätter: Mai, Früchte: Oktober


Anwendung

Rinde

Die Rinde der Buche wirkt fiebersenkend, hustenstillend und auswurffördernd und eignet sich daher gegen Erkältungen.

Teer

Der Teer, der durch Destillation aus dem Holz hergestellt wird, wirkt innerlich eingenommen auswurffördernd, äusserlich angewandt hilft er gegen verschiedene Hauterkrankungen. Dieser Teer wird auch Kreosot genannt. Er soll auch gegen Zahnschmerzen helfen.

In letzter Zeit werden dem Teer krebserregende Wirkungen nachgesagt. Daher sollte er nur noch homöopathisch angewandt werden.

Asche

Die desinfizierende Asche der Buche kann man mit Johanniskrautöl vermischen, sodass es eine Paste ergibt. Diese Paste kann man auch Geschwüre und Wunden auftragen.

Blätter

Die frischen Blätter kann man bei Geschwüren auflegen.

Auch bei Gerstenkorn kann man es mit einem aufgelegten frischen Buchenblatt versuchen.

Junge Buchenblätter kann man auch als Salat oder Gemüse essen.

Bucheckern

Die Samen der Buche namens Bucheckern enthalten Blausäure, die man jedoch durch Wässern entfernen kann.

Getrocknet und gemahlen kann man die Bucheckern wie Mehl verwenden. Man sollte sie jedoch nicht in grossen Mengen essen.

Da die Bucheckern viel Öl enthalten, kann daraus auch ein Speise-Öl hergestellt werden.

Blüten

Die Blüten der Buche werden als Bachblüte Beech verwendet.


Pflanzenbeschreibung

Die Buche ist ein verbreiteter Baum in Europa. Die meisten Laubwälder sind von der Buche geprägt. Sie wird bis zu 30 Meter hoch

Die Rinde der Buche ist silbrig und eher glatt. Sie hat langestreckte Äste, die sich zu vielen, feinen Zweigen verzweigen.

An den Enden der Zweige stehen rehbraune Knospen, die sich im Frühjahr strecken bis sich die Blätter aus der Knospenhülle schieben.

Die Blätter sind eiförmig und mittelgross. Sie wachsen so dicht, dass die Buche starken Schatten spendet.

Im Mai blüht die Buche. Die weiblichen Blüten sind gelblich und stehen aufrecht, die männlichen Blüten sind wie mehrere verknäuelte Kätzchen.

Aus den Blüten entwickeln sich die bekannten Bucheckern, die nicht nur von Wildschweinen gerne gegessen werden.


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