Bockshornklee

(Trigonella foenum-graecum)


  

Bockshornklee Ursprünglich kommt der Bockshornklee aus Indien, wo er schon im Altertum hoch geschätzt wurde. Die Benediktinermönche haben ihn bei uns eingeführt und in ihren Klostergärten angebaut.

Die Samen des Bockshornklee helfen bei der Stärkung von Menschen in der Rekonvaleszens oder mit Untergewicht. Äusserlich kann man ihn gegen Entzündungen und Eiterungen der Haut verwenden, beispielsweise bei Furunkeln oder offenen Beinen.



Steckbrief

Heilwirkung: Appetitlosigkeit,
blutbildend,
entzündungswidrig,
schleimlösend,
Anregung der Milchsekretion,
Husten,
Bronchitis,
Halsschmerzen,
Blasenentzündung,
Allgemeinschwäche,
Magerkeit,
Rekonvaleszenz,
Verdauungsstörungen,
Bluthochdruck,
Furunkel,
Abszesse,
aufgesprungene Hände und Lippen,
Offene Beine,
Geschwüre,
Lymphdrüsenschwellungen,
Östrogen-Dominanz,
wissenschaftlicher Name:Trigonella foenum-graecum
Pflanzenfamilie:Schmetterlingsblütler = Faboideae
Verwendete Pflanzenteile:Samen
Inhaltsstoffe:Schleimstoffe, Saponin, Flavonglykosid, Bitterstoff, Eisen, Phosphor, ätherisches Öl
Sammelzeit:Juni bis August


Anwendung

Bockshornklee Vom Bockshornklee wird vor allem der Samen verwendet.

Man kann ihn als Tee kochen und trinken. Dann stärkt er den Appetit und das Allgemeinbefinden und wirkt Untergewicht entgegen. Auch bei Erkrankungen der Atmungswege oder des Verdauungsappartes setzt er seine entzündungswidrigen und schleimlösenden Fähigkeiten ein.

Äusserlich kann man den Tee als Kompresse oder die gekochten und zerstampften Samen als Breiumschlag auf die erkrankten Stellen legen.

Der Bockshornklee fördert das Reifwerden von Furunkeln und die Abheilung verschiedener Hauterkrankungen.

Vor allem in der kühlen Jahreszeit wird Bockshornklee auch gerne in Form von Keimsprossen gegessen. Er ist dann eine angenehm frische Würze und wirkt kräftigend und blutreinigend.

Siehe auch


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