Bärlapp

(Lycopodium clavatum)


  

Bärlapp ist ein Moos, das im Gebirge, in Wäldern und auf Wiesen wächst. In seinen kolbenartigen Fruchtständen wächst ein feines Sporen-Pulver, das sich gut als Puder gegen allerlei Hautkrankheiten eignet.

Aber auch für die Harnorgane und für den Stoffwechsel bieten Bärlapp-Sporen ihre Heilkräfte.



Steckbrief

Heilwirkung: Sporen:
Wundsein bei Babies,
Nässende Hautausschläge,
Blasenentzündung,
Blasensteine,
Harntreibend,
Gicht,
Rheumatismus,
Stoffwechselfördernd,
Leberstauung,
Krampfadern,
Kraut (Achtung! Leicht giftig.):
Entzündungen der Geschlechtsorgane,
Nierengries,
Nierenkoliken,
chronische Hautausschläge,
wissenschaftlicher Name:Lycopodium clavatum
Pflanzenfamilie:Bärlappgewächse = Lycopodiaceae
englischer Name:Clubmoss
volkstümlicher Name:Drudenfuss, Denkraut, Gichtmoss, Hexenkraut, Teufelsklauen, Weingrün, Wolfsranke
Verwendete Pflanzenteile:Samen bzw. Sporen und Kraut
Inhaltsstoffe: Lycopodin, Clavatin, Clavotoxin, fettes Öl, Glycerin, organische Säuren, Palmitin, Stearin, Arachin, Hydrokaffeesäure, Zitronensäure, Apfelsäure
Sammelzeit:Sporen: August bis September
Kraut: Mai bis September


Anwendung

Bärlapp Das Sporen-Pulver wird äusserlich als Mittel gegen allerlei Hautkrankheiten eingesetzt.

Innerlich als Tee (Aufguss, nie kochen!) kann man Bärlapp-Sporen für Krankheiten des gesamten Harnapparates verwenden. Durch die Steigerung der Urinausscheidung ist Bärlapp auch gut für den Stoffwechel und kann dadurch gegen Rheuma und Gicht benutzt werden.

In der Volksheilkunde wird auch das ganze Kraut für die Anwendung bei Problemen des Harnappartes verwendet. Da das Kraut leicht giftig ist, sollte man mit dieser Art der Anwendung vorsichtig sein.




Pflanzenbeschreibung

Bärlapp Bärlapp wächst auf Wiesen, auf Heiden, in trockenen Nadelwäldern und im Gebirge bis 2000 m.

Es hat kriechende Stengel, die bis zu 2 m lang werden und moosartige Blättchen haben. Kleine gegabelte Ästchen steigen auf. An ihnen wachsen anstelle von echten Blüten die Fruchtähren mit dachziegelartigen Blättchen.

Zwischen diesen Blättchen befinden sich die Sporenbehälter. In diesen Behältern wachsen die gelblichen Sporen, die ab August reif zur Ernte sind. Die Sporen lassen sich aus den Fruchtähren schütteln.

Der Name "Hexenmehl" für die Sporen rührt daher, dass die Sporen mit leuchtenden Funken verbrennen, wenn man sie ins Feuer bläst.


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