Bärentraube
(Arctostaphylos uva-ursi)
Die Bärentraube wächst bevorzugt im Gebirge und sieht der Preiselbeerpflanze sehr ähnlich.
Im Unterschied zur Preisebeere wächst der kleine Strauch der Bärentraube jedoch am Boden entlang
und bildet rasenartigen Flächenbewuchs.
Die kleinen, ledrigen Blätter der Bärentraube sind die bekannteste Kräutermedizin
gegen Blasenentzündungen.
Da die Pflanze in Deutschland geschützt ist, darf man sie nicht wild sammeln.
Man muss die Blätter also entweder kaufen oder stattdessen die Blätter der Preiselbeere verwenden,
die ähnlich wirksam sind.
Steckbrief
| Heilwirkung: |
adstringierend,
antibakteriell,
harntreibend,
tonisierend,
Bronchitis,
Vitamin C Mangel,
Blasenentzündungen,
Blasensteine,
Nierenbeckenentzündungen,
Nierengries,
Bettnässen,
Gallenbeschwerden,
Kopfschmerzen,
Ausfluss,
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| wissenschaftlicher Name: | Arctostaphylos uva-ursi |
| Pflanzenfamilie: | Heidekrautgewächse = Ericaceae |
| englischer Name: | Bearberry |
| volkstümliche Namen: | Bärentraubenblatt, Mehlbeere, Moosbeere, Sandbeere, Steinbeere |
| Verwendete Pflanzenteile: | Blätter |
| Inhaltsstoffe: | Glykoside Arbutin und Methylarbutin, Gerbsäure, Gerbstoff, Vitamin C, Alantoin, Flavone, Salizylsäure |
| Sammelzeit: | Achtung! Die Pflanze ist geschützt! April bis Oktober |
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