Apfel

(Pirus malus)


  

Apfelbaum Der Apfel ist wohl die wichtigste mitteleuropäische Frucht, obwohl er ursprünglich aus Asien stammte. Doch schon im Mittelalter wurde er in unserer Gegend heimisch.

Durch den Apfel ist es möglich, Vitamine mit in die kalte Jahreszeit zu nehmen. Manche Sorten kann man bis in den Spätwinter hinein lagern. Heutzutage bekommt man die Äpfel in den Läden sogar ganzjährig frisch.

Als Vitaminspender und gesundes Obst ist der Apfel allen bekannt. Doch er ist auch ein wertvolles Heilmittel für das Verdauungssystem und den Stoffwechsel.



Steckbrief

Heilwirkung: blutreinigend,
Durchfall,
Heiserkeit,
Skorbut,
Verstopfung,
Vitamin-Mangel,
Gicht,
Rheuma,
Arteriosklerose,
Fettsucht,
Hämorrhoiden,
Ekzeme,
Nervosität,
Heiserkeit,
wissenschaftlicher Name:Pirus malus
Pflanzenfamilie:Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:Apple
volkstümliche Namen:Affalter, Affolter, Appel, Eppel, Höltje, Surappel, Sürkel, Sürken
Verwendete Pflanzenteile:Früchte,Blätter
Inhaltsstoffe:Vitamin C, Vitamin B, Vitamin A, Fruchtsäuren, Lävulose, Dextrose, Apfelsäure, Milchsäure, Oxalsäure, Gerbsäure, Salizylsäure, Pektin, Phosphor, Wachs
Sammelzeit:Ende Juli bis Oktober


Anwendung

Apfelbaum Auf nüchternen Magen ein roher Apfel gründlich gekaut und gegessen hilft sehr gut gegen Stuhlträgheit.

Erstaunlicherweise hilft der gleiche Apfel, fein gerieben, auch gegen Durchfall, sogar bei ernsthaften Durchfallerkrankungen.

Ganz normal gegessen ist der Apfel ein sehr guter Vitaminspender. Wichtig ist es, dass man die Schale mit isst, denn sie enthält besonders viel Vitamin C. Vor dem Verzehr sollte man den Apfel gründlich waschen, um eventuelle Spritzmittelrückstände zu entfernen.

Die Wirkstoffe des Apfels regen den Stoffwechsel an und reinigen das Blut. Daher hilft regelmässiger Apfelgenuss bei Rheuma, Gicht, Arteriosklerose und anderen Stoffwechselerkrankungen.

Gegen Heiserkeit kann man gebratene Äpfel mit Honig essen.

Apfelschalentee hilft gegen Nervosität und geistige Erschöpfung.

Eine Apfelkur, bei der man für drei Tage lang nur Äpfel isst (etwa 20 Stück) kann bei der Rauchentwöhnung helfen, weil man durch die vielen Äpfel eine Abneigung gegen das Rauchen bekommt. Auch für Nichtraucher ist so eine Apfelkur gesundheitsfördernd, weil sie den Stoffwechsel anregt und das Verdauungssystem auf Vordermann bringt.

Auch ein Tee aus den Blättern fördert den Stoffwechsel.



Pflanzenbeschreibung

Apfelbaum Ursprünglich stammt der Apfelbaum aus Asien. Doch schon in der Antike wurde er in europa eingeführt und im Mittelalter landete er in mitteleuropäischen Gärten. Inzwischen gibt es über 2000 Apfelsorten mit teilweise recht unterschiedlichen Eigenschaften.

Der Apfelbaum wird mittelhoch und kommt auch als kleine Form oder Spalierobst vor, was die Ernte erleichtert.

Die Blätter sind spitz eiförmig.

Ende April bis Mai blühen die Apfelblüten weiss bis zartrosa.

Wenn es warm genug ist, und die Insekten die Blüten befruchten, wachsen anschliessend an ihrer Stelle die Äpfel, die im frühen bis späten Herbst reif werden.


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