|
| Haupt-Anwendungen: |
Entzündungshemmung, Husten, Rheuma, |
| Heilwirkung: |
antiviral, blutreinigend, entgiftend, entzündungshemmend, hautwirksam, immunstärkend, schmerzstillend, |
| Anwendungsbereiche: |
VolksheilkundeAbführmittel,Autoimmunkrankheiten, Brechmittel, Drüsenverhärtung, Gicht, Geschwüre, Hämorrhoiden, Hautentzündungen, Immunschwäche, Katarrh, Krätze, Menstruationsstörungen, Mumps, Mundraumentzündungen, Oberbauchbeschwerden, Pilzinfektionen, Rachenraumentzündungen, Rheuma, Tumore, Verdauungsstörungen, Wunden, HomoöpathieAngina,Brustdrüsenentzündung, Grippaler Infekt, Grippe, Mundraumerkrankungen, Luftwegserkrankungen, Lymphsystemerkrankungen, Mandelentzündung, Mastalgie, Rachenraumerkrankungen, Rheuma, |
| wissenschaftlicher Name: | Phytolacca americana |
| Pflanzenfamilie: | Kermesbeerengewächse = Phytolaccaceae |
| englischer Name: | American Pokeweed, Poke, Pokeweed, Virginian poke |
| volkstümlicher Name: | Amerikanische Kermesbeere, Amerikanischer Nachtschatten, Scharlachbeere |
| Verwendete Pflanzenteile: | Beeren, Blätter, junge Triebe, Wurzel |
| Inhaltsstoffe: | Alpha-Spinasterol, Cyanfarbstoffe, Enzyme, fettes Öl, Gamma-Aminobuttersäure, Gerbstoffe, Harze, Histamin, Lectine, Lignane, Phytolaccagenin, Phytolaccanin, Phytolaccatoxin, Phytolaccosaponin, Phytolaccoside, Phytolaccoside, Pokeweed-Mitogene, Saponinglykoside, Triterpensaponine, |
| Sammelzeit: |
Junge Triebe: Frühling Blätter: Sommer Beeren: Herbst Wurzel: Herbst |
| Kontraindikation: | Schwangerschaft, Stillzeit |
| Nebenwirkungen: | Vergiftungserscheinungen |
Die Beeren wurden von Weinpanschern auf der ganzen Welt in großem Umfang zum Färben von farbarmen Rotweinen genutzt.
In den USA im 19. Jahrhundert ein verbreitetes Heilmittel.
Heute in der Medizin zum Behandeln von Immunschwächekrankheiten im Test.
Die Pflanze ist in Europa vor allem in Weingebieten ausgewildert zu finden.
Sie wächst bevorzugt auf nährstoffreichen Böden an sonnigen Standorten.
Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 1 und 3 Meter hoch.
Die Wurzel ist rübenförmig und giftig.
Die Blätter sind eiförmig bis lanzettlich.
Die zunächst grün-weißen und später rötlich werdenden Blüten erscheinen zwischen Juli und August in Trauben.
Aus den Blüten entwickeln sich von August bis Oktober die dunkelroten bis schwarzen flachen Früchte.
Die Blüten- und Fruchtstände sind abstehend oder herabhängend.
Die Kermesbeere braucht nährstoffreichen und feuchten aber durchlässigen Boden.
Die Pflanze braucht einen sonnigen Standort und Winterschutz.
In kalten Gegenden besser im großen Topf kultivieren.
Blätter im Sommer ernten und trocknen.
Sowohl die Früchte als auch die Wurzeln im Herbst ernten.
Früchte und Wurzeln zügig trocknen.
Beeren und vor allem Wurzelsaft können die Haut stark reizen, bei dem Wurzelsaft bis zur Blasenbildung. Keinen Saft an die Schleimhäute oder Augen bringen.
|
Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate. |