Alant(Inula helenium)
Heute ist er jedoch nur noch in den Bauerngärten im Gebirge verbreitet und ansonsten weitgehend in Vergessenheit geraten. Dabei ist er eine vielseitige Heilpflanze. In Thüringen wird er noch im grossen Stil angebaut. Weitere Namen des Alants lauten: Aletwürze, Altwurz, Darmwurz, Edelwurz, Glockenwurz, Grosser Heinrich, Krätzenwurz, Odinskopf. Steckbrief
Anwendung
Er eignet sich für Mischungen in den Bereichen Atemwege, Verdauung, Menstruation, Harntreibend. Ein Mischungsbeispiel für Bronchial-Katarrhe wäre: Alant, Veilchenwurzel, Spitzwegrich und Huflattich. Pflanzenbeschreibung
Er wächst gut in nahrhaftem Gartenboden. Drei Jahre braucht es mindestens, bis der Alant das erste Mal blüht. Auf Erdhöhe wächst eine Rosette von spitzovalen Blättern, die von Jahr zu Jahr grösser werden. Im Hochsommer des dritten Jahres steigt dann ein Stengel empor, aus dem sich zuerst ganz oben eine Blüte entwickelt und, wenn der Alant genügend Platz und Nährstoffe hat, Nebentriebe mit Blüten spriessen.
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