Giftig Ackerschotendotter

(Erysimum cheiranthoides)


  


Der Ackerschotendotter ist eine Pflanze, die bevorzugt auf und nahe Äckern wächst, was sie in den Augen vieler Menschen zu einem Unkraut macht.

Auch seine Heilkräfte machen ihn nicht deutlich beliebter, denn er ist giftig, was er seinen herzwirksamen Glykosiden zu verdanken hat. Dadurch wirkt er zwar stärkend aufs Herz, aber er kann bei zu hoher Dosierung auch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Daher wird er kaum eingesetzt, denn es gibt wohl bessere herzwirksame Giftpflanzen.



Steckbrief

Heilwirkung:
Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äusserlich anwenden.

Herzschwäche,
Krampfhusten,
Würmer,
Hautausschläge,

wissenschaftlicher Name:
Erysimum cheiranthoides
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name:
Wormseed mustard
volkstümliche Namen:
Acker-Schöterich, Gänsesterbkraut, Goldlack-Schotendotter, Lack-Schöterich, Schöterich
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut, Samen, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Herzwirksame Glykoside,
Sammelzeit:


Anwendung


Achtung! Giftig.

Ackerschotendotter nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äusserlich anwenden.

Kraut

Das Kraut des Ackerschotendotters wird manchmal gegen Herzschwäche oder Krampfhusten eingesetzt. Es wirkt beruhigend auf Hustenkrämpfe.

Samen

Die Samen kann man zerstossen und gegen Würmer einnehmen. Die Würmer werden dann durch Erbrechen oder Durchfall ausgeschieden.

Aber das ist eine recht drastische Methode, sodass man im Normalfall besser ein anderes Mittel gegen Würmer anwenden sollte.

Wurzel

Die Wurzel kann man abkochen und gegen Hautausschläge auftragen.


Pflanzenbeschreibung


Der Ackerschotendotter ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf Äckern, wie der Name schon sagt und auf Schuttplätzen, Brachflächen und Wegrändern.

Er ist ein Kreuzblüter und somit verwandt mit dem Senf, Rüben und Kohlarten.

Das einjährige Kraut wird bis zu 40 cm hoch. Es hat lanzettartgie Blätter, die wechselständig aus dem Stengel wachsen.

Die gelben Blüten stehen doldenähnlich an der Spitze der Pflanze. Sie verwandeln sich schnell in dünne Schoten während sich weiter oben neue Blüten bilden.


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