Ackerminze(Mentha arvensis)
Sie kommt in mehreren Unterarten nahezu weltweit vor. Ebenso wie andere Minzen kann man die Ackerminze gegen Verdauungsbeschwerden und Erkältungen einsetzen. Ihr ätherisches Öl ist als japanisches Heilpflanzenöl weit verbreitet. Steckbrief
Anwendung
Tee, innerlichDie Ackerminze kann man, wie ihre bekanntere Schwester, die Pfefferminze, vorwiegend als Tee verwenden.Als Tee oder als Bestandteil von Teemischungen kann sie gegen Verdauungsbeschwerden helfen. Auch bei Erkältungen leistet sie gute Dienste. Durch ihre schmerzstllenden und krampflösenden Eigenschaften hilft sie auch gegen Kopfschmerzen und Migräne. UmschlägeAls Umschlag kann man Ackerminzen-Tee gegen Hautenzündungen verwenden.Ätherisches ÖlDas reine ätherische Öl ist im allgemeinen kaum erhältlich, aber das ätherische Öl der japanischen Ackerminze wird zur Mentholerzeugung benutzt. Die übrigbleibenden Bestandteile dieses Öls werden als japanisches Minzöl in den Handel gebracht. Insofern spielt das ätherische Öl der Ackerminze durchaus eine grosse Rolle.Es erleichtet die Atmung und lindert Kopfschmerzen. Auch Gelenkschmerzen und Muskelverspannungen können damit gelöst werden.
Pflanzenbeschreibung
Die Ackerminze ist fast überall auf der Welt heimisch.
Sie liebt feuchte und nährstoffreiche Böden, bevorzugt in der Nähe von Feldern.
Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 40 cm hoch. Sie hat eiförmige Blätter, die teilweise behaart sein können. Die Blätter stehen gegenständig. Die hellvioletten Blüten wachsen quirlartig in den Achseln der Blätter. Anders als bei anderen Minzen hat die Ackerminze keine Ähren an der Spitze. Dadurch kann man sie auch von anderen Minzenarten unterscheiden.
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