Ackerhellerkraut(Thlaspi arvense)Das Ackerhellerkraut sieht aus wie ein Bruder des Hirtentäschelkrautes ist aber botanisch gesehen wohl eher ein Vetter. Es hat rundere Täschchen als sein Verwandter, bevorzugt aber auch Äcker und Wegränder. Auch wenn das Ackerhellerkraut als Heilpflanze kaum bekannt ist, so hat es doch vielfältige Heilwirkungen. Es wirkt gegen Entzündungen, sowohl äusserlich als auch innerlich und hilft auch bei mehreren Frauenbeschwerden. Steckbrief
AnwendungDas Ackerhellerkraut kann man als Tee oder Tinktur verwenden.Man kann es als Bestandteil von Grippetees einsetzen und auch bei verschiedenen inneren Entzündungen, z.B. Nierenentzündung. FrauenheilkundeFrauen hilft das Ackerhellerkraut bei Menstruationsschmerzen, Entzündungen der Gebärmutter und Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut.Als Sitzbad angewandt hilft das Ackerhellerkraut gegen Scheidenentzündungen. HautheilungÄusserlich angewendet hilft Ackerhellerkraut gegen Hautentzündungen, Furunkel und Karbunkel. Dazu kann man die Haut mit einem Ackerhellerkraut-Tee waschen, baden oder Umschläge auflegen.
WildgemüseDie jungen Blätter der Rosette kann man als Wildsalat oder Wildgemüse in Suppen verwenden.Da das Ackerhellerkraut recht bitter ist, sollte man es nur als Teil einer Mahlzeit verwenden und mit anderen Blättern mischen.
PflanzenbeschreibungDas Ackerhellerkraut wächst in Europa, bevorzugt auf Äckern und an Wegrändern.Es ähnelt dem Hirtentäschel, hat aber rundere Samentäschchen und gehört nicht zur gleichen Pflanzengattung. Am Boden wächst zunächst eine Rosette aus gezackten Blättern. Dann treiben dünne Stengel aus, die oben kleine, weisse Blüten tragen. Aus den Blüten entwickeln sich kleine Samenschoten, die an kleine Münzen (Heller) erinnern.
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