Acker-Stiefmütterchen(Viola arvensis)
Man kann das Acker-Stiefmütterchen ähnlich anwenden wie seine Brüder, doch ist es als Heilpflanze weniger bekannt als diese. Steckbrief
Anwendung
Im Prinzip kann man das Acker-Stiefmütterchen wohl ähnlich einsetzen
wie das wilde Stiefmütterchen,
aber seine Heilwirkungen werden kaum irgendwo erwähnt.
InnerlichBekannt ist, dass man das Acker-Stiefmütterchen gegen trockenen Husten einsetzen kann. Dazu bereitet man einen Tee aus dem blühenden Kraut.ÄusserlichZur äusserlichen Behandlung kann man Umschläge aus dem Tee des Acker-Stiefmütterchens anwenden.Damit kann man verschiedene Hautprobleme, unter anderem Akne, behandeln. Alternativ kann man Waschungen mit dem Tee vornehmen.
Gegen Bindehautentzündung kann man die Augen mit Ackerstiefmütterchen-Tee spülen.
Pflanzenbeschreibung
Das Acker-Stiefmütterchen ist in Europa heimisch.
Es wächst auf und neben Feldern, bevorzugt auf kalkreichen Böden.
Die Pflanze ist sehr klein, nur zwischen acht und dreissig Zentimeter hoch. Das einjährige Acker-Stiefmütterchen hat einfache oder verzweigte Stengel. Daran wachsen wechselständige Blätter, die einen leicht gezähnten Rand aufweisen. Von April bis Oktober blüht das Acker-Stiefmütterchen. Die Blüten sind deutlich kleiner als die des wilden Stiefmütterchens. Auf den ersten Blick erkennt man gar nicht, dass es sich um ein Stiefmütterchen handelt. Aber die Blütenblätter haben die typische Form und Anordnung der Veilchenfamilie. Sie sind gelb und hellgelb.
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