Migräne


  

Mädesüss Migräne ist eine verbreitete Kopfschmerz-Erkrankung, die sehr schmerzhaft sein kann. Meistens kommt es zu ausgeprägten einseitigen Kopfschmerzen, oft verbunden mit Übelkeit.

Bei Migränepatienten treten die Schmerzattacken oft regelmässig auf und können das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen.

Ein Migräne-Anfall steigert sich meistens allmählich und läuft in mehreren Phasen ab.

  • Vorphase: Durch eine Blutleere in Teilen des Gehirns kommt es häufig zu Sehstörungen. Auch Schwindel und Erbrechen können auftreten.
  • Schmerzphase: Um wieder genügend Blut ins Gehirn zu bringen, erweitern sich die Blutgefässe. Diese Erweiterung führt zu pochenden Schmerzen, meist einseitig.
  • Ödemphase: Die kleinen Blutgefässe werden durchlässiger und Flüssigkeit tritt ins Gewebe aus. Der Schmerz wird dumpf.
  • Nachphase: Wenn der Schmerz nachlässt, kommt es häufig zu verstärkter Harnausscheidung.


Ursachen

Migräne kann mehrere Ursachen haben, die zusammenwirken können.

  • Erblich
  • Hormonell
  • Allergisch
  • Halswirbelprobleme
  • Flüssigkeitshaushalt
  • Stoffwechsel
  • Reizüberflutung
  • Überanstrengung
Die hormonellen Gründe erkennt man deutlich daran, dass viele Frauen im Takt ihrer Periode Migräneanfälle bekommen.

Andere bekommen Migräne, wenn sie zu lange auf Bildschirme starren, wieder andere durch Fehlhaltungen im Nackenbereich oder durch bestimmte Allergieauslöser.

Um die Migräne behandeln zu können, sollte man soweit möglich die persönlichen Ursachen herausfinden.


Behandlung

Die Behandlung der Migräne richtet sich in erster Linie nach den jeweiligen Ursachen.

Darüber hinaus sollte man dafür sorgen, dass man möglichst stressarm und ohne Reizüberflutung lebt.

Beim aktuellen Anfall hilft es meistens am besten, sich bei abgedunkeltem Zimmer ins Bett zu legen.

Wichtig! Frühzeitig Schmerzen bekämpfen

Bei Migräne ist es schädlich, wenn man die Schmerzen erst stark zunehmen lässt, bevor man anfängt, etwas gegen die Schmerzen zu unternehmen. Wenn die Schmerzen erst mal auf dem Höhepunkt sind, kommt man selbst mit starken Mitteln nicht mehr dagegen an.

Wenn man hingegen schon in der Frühphase die Schmerzen bekämpft, dann kommt man mit geringeren Dosen an Schmerzmitteln aus.

Als Schmerzmittel gegen Migräne eignet sich in leichten Fällen Azetylsalicylsäure. Es gibt aber auch spezielle Schmerztabletten gegen Migräne, die besonders zielgerichtet wirken.

Natürliche Migräne-Behandlung

Mit ätherischen Ölen und Heilkräutern kann man die Migräneanfälle mitunter lindern oder künftigen Anfällen vorbeugen.

Ätherische Öle:

  • Basilikum
  • Eukalyptus
  • Ingwer
  • Lavendel
  • Majoran
  • Melisse
  • Minze
  • Muskatellersalbei
  • Rose
  • Thymian
  • Zitrone

Heilpflanzen:

Teemischung

Mische zu einer Teemischung:

Anwendung:

  • Brüh einen Tee auf mit einem Esslöffel Teemischung pro Tasse.
  • Lass den Tee 10-15 Minuten ziehen.
  • Filter den Tee anschliessend ab.
  • Trink in der Frühphase eines Migräneanfalles mindestens eine Tasse dieses Tees in kleinen Schlucken und ruhiger Atmosphäre.
  • Schliesse dann die Augen und entspanne dich. Am besten hinlegen.

Kompressen

Lege während eines Anfalls eine feuchte Stoffkompresse auf die Stirn.

Je nach Vorlieben mit ätherischem Eukalyptus- oder Lavendelöl betröpfelt. Auch andere der oben vorgeschlagenen ätherischen Öle können für diesen Zweck eingesetzt werden.

Gegen die Übelkeit

Kaue gründlich eine dünne Scheibe frischen Ingwers, um die Übelkeit während eines Anfalls zu vertreiben.

Vorbeugend: Fussbäder

Nimm regelmässig warme Fussbäder mit einem Kräuteraufguss aus folgenden Kräutern:
  • Kamille
  • Lavendel
  • Melisse

Weitere Infos über Migräne bei unserem Partnerprojekt Gesund.org.

Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker

Bücher über Migräne


Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne
von Hartmut Göbel
ISBN 3540407774

Kursbuch Migräne
von Hartmut Göbel
ISBN 3517066745

Nie wieder Migräne
von Klaus Strackharn
ISBN 3776617535


  


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