Eichel-Kaffee


  

Früher wurde der Eichelkaffee in Notzeiten getrunken, wenn es keinen echten Kaffee gab.

Heutzutage ist Bohnenkaffee nahezu immer verfügbar und sogar viel preiswerter als früher, aber es gibt jede Menge gesundheitliche Gründe um Eichelkaffee zu trinken.

Eichelkaffee wirkt heilsam auf gereizte Verdauungsorgane und senkt den Blutzucker, was ihn vor allem für Diabetiker sehr geeignet macht. Zusammen mit Zimt, der den Eichelkaffee noch wohlschmeckender macht, wirkt er sogar doppelt blutzuckersenkend.

Allerdings macht die Herstellung von Eichelkaffee relativ viel Arbeit, wenn man ihn selbst aus Eicheln zubereiten will. Man kann aber auch fertigen Eichelkaffee kaufen.

Es ist aber andererseits sehr reizvoll, aus Eicheln, die man unter Eichen aufsammelt, ein wohlschmeckendes Kaffeegetränk herzustellen.




Zutaten

  • Eicheln
  • Evtl. Zimt
  • Wasser
  • Milch (auf Wunsch)

Anleitung

  1. Zuerst müssten die Eicheln von ihren harten Schalen befreit werden.
  2. Mit einem Nussknacker geht das ziemlich gut und zügig.
  3. Nach dem Schälen hängt noch eine dünne, braune Pelle an den nussartigen Eichelhälften.
  4. Diese Pelle sollte auch entfernt werden.
  5. Eine Methode zur Entfernung der Pelle ist das Abkratzen mit einem Messer.
  6. Diese Methode ist jedoch relativ mühsam.
  7. Nach dem Pellen sind die Eicheln zunächst gleichmässig hell, aber sie dunkeln an den abgekratzten Stellen schnell nach.
  8. Ein Vorteil der Abkratzmethode ist, dass die Eicheln unerhitzt und weich bleiben.
  9. Eine Alternativmethode zur Entfernung der Pelle ist das Übergiessen mit kochendem Wasser, wie bei der Entfernung von Mandelpellen.
  10. Dazu legt man einige geschälte Eicheln in ein Schälchen.
  11. Die Eicheln werden mit kochendem Wasser übergossen und kurz ziehen gelassen.
  12. Das Wasser giesst man dann wieder ab.
  13. Die Pellen haben sich weitgehend von den Eicheln gelöst und können jetzt leicht entfernt werden.
  14. Schon nach kurzer Zeit hat man die ganzen Pellen entfernt.
  15. Diese Methode besticht dadurch, dass man recht schnell vorankommt.
  16. Der Nachteil ist, dass die Eicheln durch das Erhitzen verändert werden und bald weiter verarbeitet werden sollten.
  17. Wenn man sie noch weiter liegen lassen würde, würden die Eicheln dunkel und hart werden.
  18. Die geschälten und gepellten Eicheln werden klein geschnitten.
  19. Dann werden die Eichelstücke bei schwacher Hitze vorsichtig geröstet.
  20. Das Rösten kann man in der Pfanne oder im Backofen durchführen.
  21. In der Pfanne hat man jedoch mehr Kontrolle über den Vorgang.
  22. Die Eichelstücke sollten immer wieder umgerührt werden, damit sie nicht schwarz werden.
  23. Nach und nach werden die Eichelstücke immer brauner.
  24. Der Röstvorgang kann eine Viertelstunde bis eine halbe Stunde dauern, wenn man eine schonende Temperatur einhält.
  25. Wie braun man sie werden lässt, hängt vom eigenen Geschmack ab.
  26. Keinesfalls sollten sie jedoch schwarz werden, denn das ist ungesund und schmeckt nicht gut.
  27. Nach dem Rösten muss der Eichelkaffee gemahlen werden.
  28. Das kann man entweder in der Kaffeemühle, in einer Moulinette oder mit dem Mörser machen.
  29. Hier in dem Beispiel verwenden wir einen Mörser.
  30. Die gerösteten Eichelstücke sind ziemlich hart, daher muss man kräftig stösseln und rühren, bis aus den Stücken ein gemahlenes Pulver geworden ist.
  31. Das Eichelkaffee-Pulver fühlt sich weich und fast cremig an.
  32. Wenn man will, kann man das Eichelkaffee-Pulver noch mal rösten.
  33. Das muss jedoch besonders schonend geschehen, weil so kleine Partikel besonders schnell schwarz werden, was nicht erwünscht ist.
  34. Dieser zusätzliche Röstvorgang ist jedoch nicht erforderlich.
  35. Das fertige Eichelkaffee-Pulver wird in einen Topf gegeben.
  36. Für eine Tasse Eichelkaffe braucht man einen gehäuften Teelöffel bis einen Esslöffel, je nachdem wie stark man den Kaffee haben will.
  37. Auf das Eichelkaffee-Pulver giesst man etwa andertalb Tassen Wasser, um eine Tasse Kaffee zu erhalten.
  38. Das zusätzliche Wasser ist notwendig, weil sich ein Teil des Wassers mit dem Pulver verbindet und nicht mehr zum Trinken nutzbar ist.
  39. Wenn man will, kann man etwas Zimt in Form einer zerbrochenen viertel Stange Zimt hinzufügen. Das optimiert den Geschmack und wirkt zudem blutzucker senkend.
  40. Das Wasser muss kurz aufkochen.
  41. Den Kaffee kann man mit einem Kaffeefilter abfiltern.
  42. Dazu giesst man den Eichelkaffe durch den Kaffeefilter.
  43. Bei meinem Versuch war das Filterpapier jedoch schnell verstopft und der Kaffee floss extrem langsam durch den Filter.
  44. Mit einem Teesieb geht das Filtern des Kaffees deutlich schneller.
  45. Den fertigen Eichelkaffee kann man pur trinken.
  46. Oder man mischt ihn mit etwas Milch und geniesst ihn als Milchkaffee.
  47. Schleckermäuler können ihn natürlich auch mit etwas Zucker trinken.


Zuerst müssten die Eicheln von ihren harten Schalen befreit werden.

Mit einem Nussknacker geht das ziemlich gut und zügig.


Nach dem Schälen hängt noch eine dünne, braune Pelle an den nussartigen Eichelhälften.

Diese Pelle sollte auch entfernt werden.


Eine Methode zur Entfernung der Pelle ist das Abkratzen mit einem Messer.

Diese Methode ist jedoch relativ mühsam.


Nach dem Pellen sind die Eicheln zunächst gleichmässig hell, aber sie dunkeln an den abgekratzten Stellen schnell nach.

Ein Vorteil der Abkratzmethode ist, dass die Eicheln unerhitzt und weich bleiben.


Eine Alternativmethode zur Entfernung der Pelle ist das Übergiessen mit kochendem Wasser, wie bei der Entfernung von Mandelpellen.

Dazu legt man einige geschälte Eicheln in ein Schälchen.


Die Eicheln werden mit kochendem Wasser übergossen und kurz ziehen gelassen.

Das Wasser giesst man dann wieder ab.

Die Pellen haben sich weitgehend von den Eicheln gelöst und können jetzt leicht entfernt werden.


Schon nach kurzer Zeit hat man die ganzen Pellen entfernt.

Diese Methode besticht dadurch, dass man recht schnell vorankommt.

Der Nachteil ist, dass die Eicheln durch das Erhitzen verändert werden und bald weiter verarbeitet werden sollten. Wenn man sie noch weiter liegen lassen würde, würden die Eicheln dunkel und hart werden.


Die geschälten und gepellten Eicheln werden klein geschnitten.

Dann werden die Eichelstücke bei schwacher Hitze vorsichtig geröstet.

Das Rösten kann man in der Pfanne oder im Backofen durchführen.

In der Pfanne hat man jedoch mehr Kontrolle über den Vorgang.


Die Eichelstücke sollten immer wieder umgerührt werden, damit sie nicht schwarz werden.

Nach und nach werden die Eichelstücke immer brauner. Der Röstvorgang kann eine Viertelstunde bis eine halbe Stunde dauern, wenn man eine schonende Temperatur einhält.

Wie braun man sie werden lässt, hängt vom eigenen Geschmack ab.

Keinesfalls sollten sie jedoch schwarz werden, denn das ist ungesund und schmeckt nicht gut.


Nach dem Rösten muss der Eichelkaffee gemahlen werden.

Das kann man entweder in der Kaffeemühle, in einer Moulinette oder mit dem Mörser machen.

Hier in dem Beispiel verwenden wir einen Mörser.


Die gerösteten Eichelstücke sind ziemlich hart, daher muss man kräftig stösseln und rühren, bis aus den Stücken ein gemahlenes Pulver geworden ist.

Das Eichelkaffee-Pulver fühlt sich weich und fast cremig an.

Wenn man will, kann man das Eichelkaffee-Pulver noch mal rösten.

Das muss jedoch besonders schonend geschehen, weil so kleine Partikel besonders schnell schwarz werden, was nicht erwünscht ist.

Dieser zusätzliche Röstvorgang ist jedoch nicht erforderlich.


Das fertige Eichelkaffee-Pulver wird in einen Topf gegeben.

Für eine Tasse Eichelkaffe braucht man einen gehäuften Teelöffel bis einen Esslöffel, je nachdem wie stark man den Kaffee haben will.


Auf das Eichelkaffee-Pulver giesst man etwa andertalb Tassen Wasser, um eine Tasse Kaffee zu erhalten.

Das zusätzliche Wasser ist notwendig, weil sich ein Teil des Wassers mit dem Pulver verbindet und nicht mehr zum Trinken nutzbar ist.


Wenn man will, kann man etwas Zimt in Form einer zerbrochenen viertel Stange Zimt hinzufügen.

Das optimiert den Geschmack und wirkt zudem blutzucker senkend.


Das Wasser muss kurz aufkochen.

Den Kaffee kann man mit einem Kaffeefilter abfiltern.

Dazu giesst man den Eichelkaffe durch den Kaffeefilter.

Bei meinem Versuch war das Filterpapier jedoch schnell verstopft und der Kaffee floss extrem langsam durch den Filter.


Mit einem Teesieb geht das Filtern des Kaffees deutlich schneller.

Den fertigen Eichelkaffee kann man pur trinken.

Oder man mischt ihn mit etwas Milch und geniesst ihn als Milchkaffee.

Schleckermäuler können ihn natürlich auch mit etwas Zucker trinken.


Siehe auch:

Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
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