Ebereschen-Saft / Vogelbeeren-Saft


  

Saft aus Ebereschen-Früchten (= Vogelbeeren) fördert die Verdauung und stärkt das Immunsystem.

Ausserdem ist dieser Saft die Grundlage für Ebereschen-Gelee, das ein herb-süsser, wohlschmeckender Brotaufstrich ist.

Den Trester aus der Saftgewinnung kann man noch für eine Vogelbeer-Marmelade mit Apfel-Birnen-Stückchen verwenden. So hat man einen doppelten Nutzen von den Vogelbeeren.

Zutaten

Anleitung

  1. Probier eine Vogelbeere, ob sie nur leicht bitter oder ob sie stark bitter ist, bevor du anfängst, die Vogelbeeren zu ernten.
  2. Es gibt die stark bitteren Wildsorten der Vogelbeere und die mildere mährische Vogelbeere, die als Kulturpflanze beliebt ist.
  3. Für den Genuss ist die milde mährische Vogelbeere geeigneter als die bitteren Wildsorten.
  4. Etwas bitter ist jedoch auch die milde Sorte, aber der herbe Geschmack macht die Vogelbeere ja auch interessant.
  5. Pul die einzelnen Beeren von den Stielen der Fruchtdolden ab.
  6. Ein paar Stielreste dürfen durchaus noch dranbleiben, denn der Saft wird ja noch gefiltert.
  7. Nach dem Pulen hast du lauter leuchtend rote Beeren.
  8. Wasch die Beeren gründlich.
  9. Gib die Beeren in einen Topf.
  10. Füll Wasser in den Topf, bis die Beeren bedeckt sind.
  11. Bring das Wasser zum Kochen und koch die Beeren weich.
  12. Das Kochen dauert etwa eine halbe Stunde.
  13. Dass die Beeren weich genug für den Saft sind, erkennt man daran, dass sie schrumpelig aussehen.
  14. Während die Beeren kochen, kannst du schon mal die Filterung vorbereiten.
  15. Häng ein Sieb über einen Topf.
  16. Leg ein Baumwolltuch in das Sieb.
  17. Giess die fertig gekochten Vogelbeeren mitsamt dem Wasser in das Tuch.
  18. Mithilfe eines umgedrehten Stuhles, den du auf einen Tisch stellst, kannst du ein Abtropfgestell bauen.
  19. Leg einen langen Löffel oder einen anderen Stock über die Querbalken des Stuhls.
  20. Daran kannst du die Zipfel des Tuches festbinden.
  21. Darunter kannst du den Topf hinstellen, damit der Saft hineintropft.
  22. Sobald die Vogelbeer-Masse soweit abgekühlt ist, dass du dir nicht mehr die Finger verbrennst, kannst du sie durch das Tuch kneten und die Beeren zerdrücken.
  23. Dadurch läuft dann immer mehr Saft in den Topf.
  24. Du kannst den Saft ein paar Stunden raustropfen lassen.
  25. Nach einer Weile kommt nicht mehr viel, aber ein bisschen Saft kommt doch noch zusammen.
  26. Der fertige Ebereschen-Saft ist rot und schmeckt herb und leicht süss.
  27. Du kannst ihn frisch trinken, in Flaschen füllen und einkochen oder zu Gelee verarbeiten.



Probier eine Vogelbeere, ob sie nur leicht bitter oder ob sie stark bitter ist, bevor du anfängst, die Vogelbeeren zu ernten.

Es gibt die stark bitteren Wildsorten der Vogelbeere und die mildere mährische Vogelbeere, die als Kulturpflanze beliebt ist.

Für den Genuss ist die milde mährische Vogelbeere geeigneter als die bitteren Wildsorten. Etwas bitter ist jedoch auch die milde Sorte, aber der herbe Geschmack macht die Vogelbeere ja auch interessant.


Pul die einzelnen Beeren von den Stielen der Fruchtdolden ab.

Ein paar Stielreste dürfen durchaus noch dranbleiben, denn der Saft wird ja noch gefiltert.


Nach dem Pulen hast du lauter leuchtend rote Beeren.

Wasch die Beeren gründlich.

Gib die Beeren in einen Topf.

Füll Wasser in den Topf, bis die Beeren bedeckt sind.

Bring das Wasser zum Kochen und koch die Beeren weich.

Das Kochen dauert etwa eine halbe Stunde.

Dass die Beeren weich genug für den Saft sind, erkennt man daran, dass sie schrumpelig aussehen.


Während die Beeren kochen, kannst du schon mal die Filterung vorbereiten.

Häng ein Sieb über einen Topf.


Leg ein Baumwolltuch in das Sieb.

Giess die fertig gekochten Vogelbeeren mitsamt dem Wasser in das Tuch.

Mithilfe eines umgedrehten Stuhles, den du auf einen Tisch stellst, kannst du ein Abtropfgestell bauen.

Leg einen langen Löffel oder einen anderen Stock über die Querbalken des Stuhls.

Daran kannst du die Zipfel des Tuches festbinden. Darunter kannst du den Topf hinstellen, damit der Saft hineintropft.

Sobald die Vogelbeer-Masse soweit abgekühlt ist, dass du dir nicht mehr die Finger verbrennst, kannst du sie durch das Tuch kneten und die Beeren zerdrücken.

Dadurch läuft dann immer mehr Saft in den Topf.

Du kannst den Saft ein paar Stunden raustropfen lassen. Nach einer Weile kommt nicht mehr viel, aber ein bisschen Saft kommt doch noch zusammen.


Der fertige Ebereschen-Saft ist rot und schmeckt herb und leicht süss.

Du kannst ihn frisch trinken, in Flaschen füllen und einkochen oder zu Gelee verarbeiten.


Siehe auch:

Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen.
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