Meine Kameras


  

Panasonic GH4 Oft werde ich gefragt, welche Kamera ich für meine Fotos und Videos benutze.

Darum stelle ich Euch hier meine aktuellen und älteren Kameras vor.

Im Verlauf der Jahre habe ich natürlich viele verschiedene Kameras benutzt, die nach und nach immer besser wurden. Die modernen Kameras lassen kaum noch Wünsche offen. Die Auswahl an Kameras auf dem Markt ist jedoch so groß, dass es schwer fällt, die richtige Kamera für den eigenen Bedarf auszuwählen. In meinem Fall bedeutet das vor allem, dass die Kamera gute Aufnahmen von Pflanzen machen muss, und zwar sowohl Fotos als auch Videos.



Sony RX100 IV

Sony RX100 IV Die kleine Sony RX100 IV habe ich mir angeschafft, um eine kleine Kamera für Video-Aufnahmen zu haben, die außerdem brauchbare Pflanzenfotos machen kann.

Die RX100 IV ist eine typische Kamera für Vlogger, also für Menschen, die ihr Leben verfilmen. Sie ist bekannt für ihren guten Bildstabilisator und ihre Fähigkeit, bei schlechten Lichtbedingungen gute Bilder machen zu können.

Für ihre handliche Größe ist die RX100 IV ausgesprochen teuer, aber auch ausgesprochen gut.

Um gute Pflanzen-Fotos mit ihr machen zu können, muss man sich erst einmal mit ihr vertraut machen. Am besten kommt man den Pflanzen nicht zu nahe. Dann entstehen durchaus ansehnliche Fotos, mit kräftigen Farben und schönen Tiefenschärfe-Effekten. Die kleine Kamera hat nämlich mit 1 Zoll einen relativ großen Bild-Sensor. Darum können sich die Bilder fast mit größeren System-Kameras oder kleinen Spiegelreflex-Kameras messen.

Besonders beeindruckt bin ich aber vom Bildstabilisator. Damit kann man filmend gehen, ohne dass einem beim späteren Ansehen schlecht wird. Und selbst mit meinen unruhigen Händen kann ich Pflanzen ohne Stativ filmen.

Die Kamera ist fast so klein wie andere Kompaktkameras, vielleicht ein wenig schwerer und eine Winzigkeit dicker, aber immer noch klein genug, um sie einfach in die Jackentasche zu stecken.

Die Sony RX100 IV ist für mich also eine ideale Kamera, um sie immer dabei zu haben. So kann ich jederzeit fotografieren und filmen, auch wenn ich unterwegs von interessanten Pflanzen überrascht werde.

Produkttipps:


Panasonic Lumix GH4

Panasonic Lumix GH4 Die GH4, wie ich die Lumix GH4 von Panasonic liebevoll nenne, ist meine meist benutzte Kamera, seit ich sie habe.

Sie ist eine sogenannte Mirrorless-Kamera, auch System-Kamera genannt. Das heißt, sie hat zwar Wechselobjektive, ist aber keine Spiegelreflexkamera. Leider wirkt sich das nicht auf den Preis aus, denn die GH4 kostet mehr als manch eine Spiegelreflexkamera (DSLR). Aber sie hat auch einige Vorteile gegenüber vielen Spiegelreflexkameras. Daher bin ich der Überzeugung, dass sie ihren Preis mehr als wert ist.

Die GH4 macht nicht nur sehr schöne Pflanzen-Fotos, sondern sie ist auch eine ausgesprochen gute Video-Kamera. Das Filmen gilt sogar als ihre größte Stärke. Viele Kreative benutzen die GH4 ausschließlich zum Filmen.

Sie ist erheblich kleiner als die meisten Spiegelreflexkameras. Dank des Mico-Four-Thirds-Sensors (MFT) sind auch die Objekte der GH4 handlich. Beim Reisen passt sie locker in jeden Rucksack, und auch beim Wandern stört sie nur ein bisschen. Darum habe ich sie auch immer dabei, wenn ich mit lohnenswerten Pflanzen-Motiven rechne.

Die meisten Pflanzen-Videos mache ich mit der GH4. Dazu benutze ich meistens ein Stativ, denn trotz Bildstabilisator werden die Aufnahmen etwas zu zitterig, wenn ich sie von Hand mache.

Für die Art der Aufnahmen spielt natürlich auch das gewählte Objektiv eine wichtige Rolle.

Makro-Objektiv: Panasonic Leica Macro-Elmarit 45mm

Panasonic Lumix GH4: Makro-Objektiv Macro-Elmarit 45mm Seit ich die Pflanzen nicht nur fotografieren, sondern auch filme, verwende ich meistens das 45mm Makro-Objektiv von Panasonic.

Es macht schöne Pflanzenfotos und -Filmaufnahmen, man kann auf bis zu 15 cm an das Objekt rangehen und es hat einen eingebauten Bildstabilisator.

Der Bildstabilisator ist der Hauptgrund, warum ich dieses Objektiv für die Filmaufnahmen verwende.

Natürlich ist es auch sonst ein gutes Objektiv, aber für Fotos verwende ich noch lieber das unten vorgestellt 60mm Makro-Objektiv, das aber leider keinen Bildstabilisator hat.

Makro-Objektiv: Olympus Zuiko-Digital 60mm

Panasonic Lumix GH4: Makro-Objektiv: Olympus Zuiko-Digital 60mm Das 60mm Makro-Objektiv von Olympus passt perfekt auf die Panasonic GH4, denn der MFT-Standard wird von beiden Firmen (und anderen) unterstützt.

Das Objektiv sieht klein aus, fast als wäre es zu klein geraten.

Aber es macht beeindruckend gute Bilder. Das Objektiv ist ziemlich lichtstark (1:2,8). Darum kann man nicht nur bei schlechten Lichtverhältnissen fotografieren, sondern man erzielt auch schöne Tiefenschärfe-Effekte.

Leider hat das Objektiv keinen Bildstabilisator. Darum ist es zum Filmen weniger gut geeignet. Und weil ich die GH4 inzwischen meistens zum Filmen verwende, kommt dieses schöne Objekt in letzter Zeit nur noch hin und wieder zum Einsatz.

Zoom-Objektiv: 12-35mm

Panasonic Lumix GH4: Zoom-Objektiv: 12-35mm Für eine gute Allround-Kamera braucht man natürlich auch ein Allround-Objektiv.

Dieses Zoom-Objektiv ist so ein gutes Allround-Objektiv. Es eignet sich für fast alle Zwecke, z.B. Landschaften oder Familienfotos. Man kann sogar recht ansehnliche Pflanzenfotos damit machen.

Auch zum Filmen ist das Objektiv gut geeignet.

Wenn mein Schwerpunkt nicht auf Pflanzenfotos läge, wäre das 12-35mm Objektiv wohl mein meist benutztes Objektiv.

Produkttipps:


Nikon D810

Die Nikon D810 ist das Flagschiff in meiner Kamera-Sammlung. Sie ist eine Vollformat-Spiegelreflexkamera.

Mit dieser Kamera kann man herrliche Fotos machen. Auch die Filmaufnahmen werden wunderschön, zumindest wenn sie scharf sind.

Obwohl die Nikon D810 einen sehr guten Autofokus hat, missraten Fotos und Filmaufnahmen öfter als mit kleineren Kameras, beispielsweise der GH4. Aber wenn ich von jeder Pflanze eine Vielzahl von Fotos mache, sind normalerweise ein paar beeindruckend schöne Bilder dabei.

Die Bildqualität ist zweifellos besser als von jeder meiner anderen Kameras.

Aber dieser hohe Qualität hat auch ihren Preis, und damit meine ich nicht nur die Kosten dieser tollen Kamera. Mit einem geeigneten Makroobjektiv und einen Batteriegriff, damit auch Hochformat-Fotos einfach gelingen, ist die D810 ein echter Koloss.

Zum Reisen und Wandern ist sie leider ziemlich ungeeignet, außer man ist bereit, ein Schwergewicht mitzuschleppen. Daher benutze ich die D810 fast nur im eigenen Garten und in botanischen Gärten, zu denen ich mit dem Auto fahre. Das bedauer ich sehr, aber für unterwegs habe ich ja meine GH4, mit der ich auch sehr zufrieden bin.

Weil ich die Nikon D810 fast nur für die Pflanzenfotografie einsetze, benutze ich mit ihr fast ausschließlich Makro-Objektive.

Makro-Objektiv Micro-Nikkor 105mm

Meistens benutze ich das 105 mm Macro-Objektiv von Nikon für meine D810.

Es ist halbwegs handlich (im Vergleich zum 180mm Objektiv) und man kann einigermaßen nah an die Pflanzen rangehen. Das bedeutet, dass man auch unter beengten Bedingungen noch Fotos machen kann.

Mit seinen 105 mm ist es zwar ein Tele-Makro-Objektiv, was es relativ schwierig macht, ausreichend scharfe Fotos zu machen, wenn man selber keine sehr ruhigen Hände hat und die Pflanzen ständig im Wind zappeln. Aber im Vergleich zum 180mm Objektiv ist die Ausbeute an brauchbaren Fotos sehr hoch.

Allerdings muss ich selbst bei kleinen Blüten die Blende relativ hoch einstellen, damit der größte Teil der Blüte scharf wird. Bei offener Blende ist oft nur ein winziger Bereich der Blüten scharf.

Sigma Makro-Objektiv 180mm

Dieses Objekt macht traumhafte Bilder - wenn sie brauchbar werden.

Das Objektiv ist groß wie eine Kanone und man muss schon bei mittelgroßen Blüten ziemlich weit weg bleiben, um die ganze Blüte aufs Bild zu bekommen. Darum braucht man auch relativ viel Platz, um mit diesem Objektiv zu fotografieren. Bei dicht gewachsenen Pflanzen oder unter beengten Verhältnissen kann das schon mal schwierig werden.

Außerdem ist die Brennweite so groß, dass man zwar herrliche Unschärfe-Effekte bekommt, aber es ist auch schwierig, eine ganze Blüte oder gar eine ganze Pflanze scharf zu bekommen. Mit ein wenig Wind wird das Ganze noch schwieriger, und leider weht fast immer etwas Wind.

Wahrscheinlich bin ich einfach zu ungeduldig für dieses Objektiv. Aber wenn ich mir bei Windstille mal die Zeit nehme, um ganz viele Fotos von einer Pflanze zu machen, dann erhalte ich mit diesem Objektiv die allerbesten Ergebnisse.

Produkttipps:


Ältere Kameras

Meine Kräuter-Seite besteht ja schon seit 1997, und seitdem benutze ich Digitalkameras, um Pflanzen zu fotografieren.

Die meisten der älteren Kameras sind schon lange nicht mehr auf dem Markt. Einige davon benutze ich jedoch noch regelmäßig, weil sie noch gut funktionieren.

Die Digitalkameras wurden im Laufe der Jahre immer besser, sehr zu meiner Freude. Ganz am Anfang, Ende der 1990er Jahre, hatte ich eine Kodak-Digitalkamera, einer der ersten Digitalkameras überhaupt. Die Bildqualität war grauenvoll; wenn Ihr also ein wirklich schlechtes Bild auf meinen Seiten entdeckt, dann stammt es wahrscheinlich von dieser Kamera.

Später hatte ich dann eine Casio-Kamera und als diese kaputt war, eine Olympus-Kamera. Mit beiden habe ich sehr viele Pflanzen fotografiert. Ein großer Teil der Fotos auf der Heilkräuter-Seite stammen von diesen beiden Kameras. Das ist aber schon lange her. Daher habe ich beide Kameras nicht mehr in Benutzung.

Die mittelalten Kameras, die ich noch für bestimmte Aufgaben benutze, stelle ich Euch hier vor.


Canon PowerShot SX100

Die Canon SX100 war die erste Kamera, mit der ich so richtig zufrieden war.

Sie ist ziemlich kompakt und hat trotzdem einen 10-fachen Zoom. Man kann sehr nah an die Pflanzen herangehen, aber wenn man weiter weg bleiben will, um keinen Schatten zu werfen, kann man den Tele-Makro benutzen. Das heißt, man kann im Makro-Modus zoomen und bekommt so optimale Pflanzenbilder.

Mit dieser Kamera habe ich jahrelang sehr gerne fotografiert.

Sie funktioniert immer noch und liegt in der Küchenschublade bereit, dass man immer eine Kamera zur Hand hat, wenn man gerade ein Foto machen will.


Nikon Coolpix P300 bis P340

Die kleine Nikon, wie ich sie gerne nenne, habe ich 2011 angeschafft, als sie gerade neu auf den Markt kam.

Damals war ich gerade Oma geworden und die Babyaufnahmen in Innenräumen wurden mit meiner Canon SX100 nicht gut genug, weil es zu dunkel war. Da kam die Nikon P300 gerade recht, denn sie hat einen besonders lichtstarken Sensor. Mit dieser Kamera gelangen auch bei sanfter Beleuchtung tolle Baby-Fotos.

Dass man mit dieser Kamera auch wunderschöne Pflanzenfotos machen kann, war ein angenehmer Nebeneffekt, der mich zunehmend begeisterte. Die Pflanzenbilder wurden knackiger und leuchtender als mit der Canon SX100.

Allmählich ersetzte die kleine Nikon die SX100, weil mir die Bilder einfach besser gefielen.

Auch die Nachfolgemodelle der Nikon P300 schaffte ich mir teilweise an, aber von der P310 war ich nicht so begeistert. Die P340 ist aber noch etwas besser als die P300, vor allem im Bereich der manuellen Einstellmöglichkeiten.

Leider wird diese Kamera-Reihe von Nikon anscheinend nicht mehr fortgesetzt.

Für die Jackentasche und als Immer-Dabei-Kamera finde ich sie nämlich immer noch sehr gut. Leider hat sie zum Filmen keinen ausreichend guten Bildstabilisator, darum darf sie mich unterwegs kaum noch begleiten. Aber meine kleinen Nikons liegen zuhause bereit, damit ich sie zur Hand habe, wenn ich mal eben ein Foto machen will.

Die Fotos meiner ganzen Kameras habe ich übrigens mit der P340 gemacht.


Canon EOS 60D

Mit der 60D von Canon bin ich schließlich in die Welt der Spiegelreflex-Kameras eingestiegen.

Zuerst hatte ich ein riesiges Zoom-Objektiv, damit ich die Pflanzen auch von Weitem fotografieren konnte. Damit war ich aber nicht so zufrieden, weil die Bilder nicht so schön wurden, wie ich mir von einer Spiegelreflex-Kamera erhofft hatte.

Erst als ich ein 100mm Makro-Objektiv benutzte, gelangen mir die erhofften schönen Bilder. Dann machte das Fotografieren mit der 60D richtig Freude.

Irgendwann wollte ich jedoch eine Vollformat-Kamera haben. Deshalb hat meine Nikon D810 die Canon 60D ziemlich abgelöst. Aber die 60D funktioniert noch gut und ist jederzeit bereit, mich beim Fotografieren zu begleiten.


Sony Camcorder Handycam HDR-PJ780 und HDR-CX700

Meine Sony-Camcorder gelten zwar auch schon als veraltet, aber ich benutze sie noch Tag für Tag für meine Tutorial-Videos.

Die Bildqualität der Camcorder kann sich zwar nicht mit der Bildqualität der GH4 messen, aber dafür haben sie andere Vorteile.

Mit einem Camcorder kann man länger als 30 Minuten am Stück filmen. Das ist bei manchen Anleitungs-Videos sehr gut, denn im Eifer des Gefechtes könnte es mir entgehen, wenn eine Kamera nach 30 Minuten plötzlich aufhört zu filmen.

Außerdem arbeitet der Autofocus der Camcorder beim Filmen relativ flott und zuverlässig. Ich bekomme also ausreichend scharfe Aufnahmen, auch wenn ich mal etwas ganz nah in die Kamera halte.

Das Mikrofon ist auch ganz passabel, vor allem das von meinem "dicken" Camcorder, der etwas neuer ist als meine anderen.

Ganz wichtig für mich ist auch, dass ich mehrere dieser Camcorder habe. Für meine Salben- und Kochvideos brauche ich meistens mehrere Kameras gleichzeitig. Diese Kameras sollten möglichst ähnliche Bildqualität liefern, damit das Bild im fertigen Video halbwegs einheitlich aussieht. Darum verwende ich bei den Videos, die ich in der Küche drehe, fast immer meine Camcorder-Flotte.

Leider gibt es keine richtigen Nachfolge-Camcorder, sondern nur welche, die ziemlich anders sind. Darum kann ich hier auch gar keine Empfehlung zum Kauf geben, obwohl ich mit den Camcordern sehr zufrieden bin.


  


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