Immunsystem
KurzbeschreibungDamit der Mensch Angriffe von Bakterien, Viren und anderen Krankheitserregern überstehen kann, braucht er Abwehrkräfte.Auch für Störungen von Innen braucht der Körper eine Aufräumpatrouille, die alte und kranke Zellen entfernt, um den gesunden Zellen Platz zu schaffen. All diese Aufgaben übernimmt das Immunsystem im Körper. Es verfügt über Blutzellen und Stoffe, die allgemein gegen Störeinflüsse vorgehen und über andere Blutzellen und Antikörper, die spezielle Krankheitserreger genauer kennenlernen und eine Immunität gegen diese Erreger entwickeln. Um Erkrankungen möglichst gut widerstehen zu können, ist es hilfreich, das Immunsystem zu stärken.
Kräuter fürs Immunsystem
Teemischung:Mische folgende Kräuter:
Meerrettich-Kur:Nimm morgens und abends je einen Teelöffel Meerettich. Am besten frisch geriebenen Meerrettich, aber falls der nicht verfügbar ist, kann man auch Meerettich aus dem Glas nehmen. Wiederhole die Meerrettich-Einnahme mindestens zwei Wochen lang. Besonders geeignet ist so eine Meerrettich-Kur auch, wenn gerade eine Erkältung umgeht.
Stärkung des Immunsystems
Aufgabe des ImmunsystemsDie Aufgabe des Immunsystems ist es, den Körper bei Schädigung wieder gesund zu machen.KrankheitserregerEindringlinge von aussen können die Zellen des menschlichen Körpers schädigen und dadurch zu Krankheiten führen. Daher werden diese Eindringlinge auch Krankheitserreger genannt.Es gibt folgende Arten von Krankheitserregern:
Gegen diese Angreifer muss das Immunsystem auf unterschiedliche vorgehen, mit dem Ziel, dass die Krankheitserreger dem Körper nicht mehr schaden. Die Bekämpfung der Krankheitserreger findet spürbar durch Fieber und Flüssigkeitsabsonderungen der Schleimhäute (z.B. Schnupfen, Husten, Durchfall) statt. Physikalische SchädigungenAuch physikalische Einwirkungen können einem Menschen Schaden zufügen.Hier gibt es beispielsweise:
Blutungen werden durch die Blutgerinnung gestillt, die im engeren Sinne nicht zum Immunsystemgezählt wird. Neues Gewebe wird durch das Zellwachstum gebildet, auch das gehört nicht eigentlich zum Immunsystem. Das Immunsystem muss jedoch die zerstörten Zellen der Verletzung beseitigen, damit Platz für neue, gesunde Zellen geschaffen wird. Ausserdem muss das Immunsystem verhindern, dass Krankheitserreger durch offene Wunden eindringen. Zu diesem Zweck bilden sich bei Wunden oft Entzündungen und Eiter. Schädigungen von InnenIm Körperinnern entwickeln sich nicht alle Zellen wie gewünscht und im Laufe der Zeit werden auch gesunde Zellen alt und sterben ab. Das Immunsystem muss sich also auch darum kümmern, das solche Zellen und körpereigenen Stoffe entsorgt werden.Es handelt sich um folgende Arten von Zellen oder Stoffen:
Aufbau des ImmunsystemsDas Immunsystem ist kein zusammenhängendes Organ, sondern besteht aus vielen Komponenten, die zusammenwirken.Hier eineige Beispiele der Bestandteile des Immunsystems:
Unspezifisches ImmunsystemDas unspezifische Immunsystem bekämpft schädigende Störfaktoren ohne genau zu wissen, wogegen sich der Kampf richtet.Da die Krankheitserreger zu diesem Zweck nicht erst vorher kennengelernt werden müssen, spricht man auch vom angeborenen Immunsystem. Besonders wichtige Teile des unspezifischen Immunsystems sind die Fresszellen. Fresszellen, auch Phagozyten oder Killerzellen genannt, sind eine Gruppe der weissen Blutkörperchen. Auch davon gibt es mehrere Sorten:
Ausserdem gehören der Säureschutzmantel der Haut und Interferone zum unspezifischen Immunsystem. Der Säureschutzmantel sorgt dafür, dass sich Krankheitserreger nicht gut entwickeln können. Interferone stören Viren und Tumore bei deren Entwicklung.
Spezifisches ImmunsystemDas spezifische Immunsystem muss einen Erreger erst kennenlernen, bevor es dagegen angehen kann. Daher wird es auch adaptives Immunsystem genannt.Auch hierbei gibt es weisse Blutkörperchen, die eine wichtige Rolle spielen:
Die B-Lymphozyten produzieren Antikörper, die gegen die Krankheitserreger wirksam sind. Einige der B-Lymphozyten bleiben auf Dauer als Gedächtniszellen erhalten und sorgen für Immunität gegen einen bestimmten Erreger. Antikörper sind Y-förmige komplexe Eiweisstoffe, die, vereinfacht gesagt, die Vermehrung der Krankheitserreger verhindern. ImmunitätGegen Vireninfektionen kann ein Mensch immun werden, d.h. nach durchgemachter Krankheit wird der Mensch nicht mehr an der gleichen Krankheit krank.Wenn ein Virus erst einmal erkannt ist und durch Antikörper erfolgreich bekämpft wurde, bleiben Gedächtniszellen im Blutkreislauf bestehen. Bei einem erneuten Angriff des gleichen Erregers können die Gedächtniszellen jederzeit sehr schnell die Produktion von Antikörpern ankurbeln. Daher erkrankt der Mensch dann nicht mehr an dieser Krankheit oder sie verläuft zumindest deutlich leichter als beim ersten Mal. Das funktioniert nur, wenn der Erreger weitgehend identisch mit dem ersten ist. Daher ist man gegen Influenza-Grippe immer nur teilimmun, weil sich der Erreger von jahr zu Jahr leicht ändert. Bei einer Neumutation des Grippevirus fehlt die Immunität hingegen völlig. Die Stärke der Immunität schwankt von Krankheit zu Krankheit. Nicht gegen alle Viruserkrankungen wird man für sein Leben lang immun. Mehr Infos über das Immunsystem bei unserem Partnerprojekt Gesund.org... Bücher fürs Immunsystem
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